Programm

Ich will deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen und dein Wort herrlich gemacht über alles. 
Psalm 138,2
Vater, der mich an der Hand nimmt,
Hirte der mich behütet,
Knecht, der mir hilft,
Heiland, der mich heilt,
Wunderbarer Ratgeber,
Licht in meiner Finsternis,
Durchbrecher meiner Schranken,
Erlöser von meinen Banden,
Tröster in jedem Schmerz,
Feste Burg für meine Zuflucht,
Retter in jeder Not,
Friedenskönig ewiglich.
Dein Name, o Gott, ist Programm.

Weihnachtszeit

Jauchze, du Tochter Zion!
Rufe, Israel!
Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen,
du Tochter Jerusalem!
Der HERR, der König Israels, ist bei dir,
damit du dich vor keinem Unglück fürchten musst.
Deine Strafe ist weggenommen und
deine Feinde sind abgewendet.
Lass nicht ab vom guten Werk deiner Hände,
denn der HERR, dein Gott, ist bei dir,
ein starker Heiland.
Er freut sich über dich mit lautem Schall,
ist dir freundlich,
vergibt.
Er bringt die Verängstigten zusammen,
hilft den Hinkenden,
sammelt die Verstoßenen und
bringt sie zu Lob und Ehren in seinem Land.
Zu der Zeit ist Weihnachtszeit!
(nach Zephania 3, 14-20)
Jauchze, Tochter Zion

Retter

Die Israeliten sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt, mache du es mit uns, wie dir’s gefällt; nur errette uns heute! 
Richter 10,15
Es ist immer die gleiche Leier:
Wir wollen nicht hören,
aber errettet werden.
Das Wunderbare daran ist:
Gott verliert die Geduld mit uns nicht.
Er streckt uns die rettende Hand immer wieder aus,
wie oft wir sie auch schon losgelassen haben.

Wellen

Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben. 

Psalm 89,10

Wellen, die wir machen,

wo keine sind,

Wellen, die wir übersehen und

uns überrollen,

Meer, in dem wir versinken würden ,

zöge uns nicht Gottes unsichtbare Hand heraus.

WIESO?

Kein Mensch kann recht behalten gegenüber Gott,
keiner übersteigt ihn,
Wunden geschlagen,
WIESO nur, mein Gott?
.
Er versetzt Berge, ehe sie es innewerden,
er hebt die Erde aus ihren Fundamenten,
er spricht zur Sonne, so zeigt sie sich nicht,
er gebietet den Sternen,
versiegelt für die Ewigkeit,
er breitet den Himmel vor mir aus und
geht auf den Wogen des Meeres,
er wandelt an mir vorbei, ehe ich es gewahr werde,
meine Breitseite seinem Sturm ausgesetzt.
Wie kann ich bestehen?
Tausend Worte,
tausend Tränen,
ohne Antwort.
WIESO nur, mein Gott,
lässt du mich an dir zerschellen?
(nach Hiob 9, 1-33)
Feuersturm

Einsamkeit

Achtet genau darauf, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt in allen seinen Wegen. 

Josua 22,5

Liebe kann man nicht erzwingen,

auch die nicht, zu Gott .

Ohne Liebe zu Gott,

kann man nicht auf seinen Wegen wandeln,

man erkennt sie nicht .

Sie führen abseits der eingefahrenen Rennstrecken.

Es ist still und einsam dort.

Orkan

Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber. 

1.Mose 18,3

Die Gnade,

die Gott gewährt,

kommt mit Wucht,

mächtig wie ein Orkan,

entwurzelt uns,

macht uns zu Fremdlingen,

so dass wir nur noch

in seine Arme flüchten können.

Treue

Lass ab von mir, o Gott,
ich vermag nicht mein Elend zu ignorieren.
Was macht es für Dich für einen Unterschied?
Was kann ein Mensch und seine Sünden Dir anhaben?
Du lässt mich nicht.
Täglich suchst du mich und forderst mich heraus.
Du entkleidest mich allem,
Du schlägst mich mit Ausschlag,
Du nimmst mir alles, was mir lieb und wert ist.
Habe ich gesündigt, was kann ich Dir, Du Menschenhüter, anhaben?
Wieso lässt Du mich über mich selbst stolpern?
Warum vergibst Du mir nicht,
warum nimmst Du mir meine Vergehen nicht weg?
Ich, o Gott, lege mich in mein Grab,
und wenn du mich suchst, werde ich nicht da sein –
und weiß doch, dass Du mich nicht lässt,
was immer ich tue,
was immer ich sage.
Du gibst mich niemals auf.
(nach Hiob 6, 16-21)

Heimat

Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. 

Psalm 91,4

Lichte Höhe, ohne zu fallen,

Kleid, das auch in Todeskälte wärmt,

Nest, das dem Flüchtenden ein Zuhause gibt,

der Ort, an dem ich mich finde,

mein A und O,

das, was ewig bleibt.

Heimat.

Suche

Wenn ihr den HERRN sucht, wird er sich von euch finden lassen. 

2.Chronik 15,2

Wenn du Gott suchst,

wirst du ihn finden,

allerdings nicht unbedingt dort ,

wo du ihn suchst und schon gar nicht,

wie du ihn erwartest.

Er kommt in der Nacht und unangemeldet.

Wenn du schläfst,

verpasst du ihn,

wenn du die Tür nicht aufmachst,

drängt er sich nicht auf,

wenn du ihm die Tür zuschlägst,

vergisst er das nicht.

Wie oft?

Kommt her, höret zu, alle, die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an mir getan hat. 

Psalm 66,16

Kommt her und hört,

was Gott an mir getan hat.

Wie oft haben das die Propheten gesagt?

Wie oft steht es in der Bibel?

Wie oft haben wir zugehört?

Wie oft haben wir es verstanden?

Wie oft haben wir es geglaubt?

Antworten

Alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. 

Prediger 3,14

Das Gute – das Böse,

die Wahrheit – die Lüge,

die Ehrlichkeit – die Falschheit ,

die Freude – der Schmerz,

das Lachen – die Tränen.

Gott gibt – Gott nimmt.

Mensch überlebt es.

Irgendwie.

Antworten

Wenn ich Gott anrufe,
folgt die Antwort auf den Fuß.
Heute ist sie mir ins Gedärm gefahren.

Taubheit ist Gnade.
Dem Tauben verlangt Gott nichts ab.
Es beklage sich keiner.

Derjenige jedoch, der überhört,
dem bringt er sich Gott ins Gehör.
Wehe der Stunde, in der Gott antwortet.

Antworten

Zwei Seiten einer Medaille

Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Fels, so schweige doch nicht. 

Psalm 28,1

Jede Medaille hat zwei Seiten.

Rufen und Hören.

Eigensinn und Demut.

Nachfolgen und Widerstand leisten.

Gott und Mensch.

Zwei Seiten einer Medaille.