NEINsagen

Und Huschai sagte zu Absalom: Nein, sondern wen der HERR erwählt hat und dieses Volk und alle Männer von Israel, dem will ich angehören, und bei ihm will ich bleiben.
2.Samuel 16,18

Nicht jeder sagt NEIN,
wenn er Neinsagen sollte,
sondern beugt sich dem Druck
der falschen Könige und
auch dem sozialen Druck.
Neinsagen zu den falschen Göttern
bedarf innerer und äußerer Stärke

Nichtigkeit

Er verlasse sich nicht auf Nichtiges, er wird irregeführt; denn Nichtiges wird sein Eintausch dafür sein.
Hiob 15,31

Unser Leben ist ausgefüllt,
zieht man Bilanz,
von Nichtigkeiten.

Nichtiges, das von uns verlangt wird,
auf das wir mit Nichtigem reagieren.

Man kann Tage, Wochen, Monate –
ein Leben damit anfüllen
und es fühlt sich am Ende leer an.

Wie dem Nichtigen entkommen?
Ist das Leben vielleicht nichtig,
verglichen an der Bedeutung der Ewigkeit?

Gelassenheit gegenüber der Nichtigkeit!

Das wirklich Bedeutende ist nicht von dieser Welt.

Seufzen

Wegen der gewalttätigen Behandlung der Elenden, wegen des Seufzens der Armen will ich nun aufstehen, spricht der HERR; ich will in Sicherheit stellen den, der danach schmachtet.
Psalm 12,5(6)

Bei Gott ist Zuflucht,
wie groß die Not auch ist.
Er IST mit den Armen und denen,
die nach ihm dürsten.
Er hört jede Stimme,
ist sie auch noch so verzagt und
sei das Geschrei der Unterdrücker
auch ohrenbetäubend.
Gott ist mit denen, die seufzen
und birgt sie in seiner Sicherheit.

Töpfer

Siehe, wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.
Jeremia 18,6

Der Töpfer hat eine Vorstellung
von dem Gefäß, das er formen will.
Nicht immer gelingt es.
Auch wir geraten nicht immer
zum Wohlgefallen Gottes.
Dann passt er die Form
dem Vermögen an.

Ungerechtigkeit

Denn die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des HERRN zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt.
Habakuk 2,14

Gott wird eines Tages alles Unrecht bedecken
und alle Ungerechtigkeit wird untergehen,
übrig bleibt nur das Göttliche.

Geschenk

Meinen eigenen Weinberg habe ich vor mir. Die tausend Silberschekel sind dein, Salomo, und zweihundert seien den Hütern seiner Frucht.
Hohelied 8,12

Wertschätzen, dass das, was du hast, das Meine ist,
was immer der Anteil der anderen daran ist.

Das, was du hast,
hat Gott dir
zum Geschenk gemacht.

Knechtschaft

Denn Knechte sind wir. Aber in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen und er hat uns Güte zugewandt.
Esra 9,9

Das Leben knechtet uns,
unser Alltag, unser Körper,
unsere vermeintlichen Verpflichtungen.
Leben ist unfreiwillige Abhängigkeit
vom ersten Zellhaufen an,
der sich im Mutterleib zusammenballt.
Die Gottesknechtschaft beruht dagegen
auf vollkommener Freiwilligkeit
und Gott lässt uns in ihr nicht allein.