Horizont

Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. JOHANNES 20:27 ELB

Wem es schwerfällt zu glauben, fordert gern (wissenschaftliche) Beweise. Wissen endet immer am menschlichen Horizont, Gott ist jenseits dieses Horizontes.

Bildersturm

Sie aber, als sie ihn auf dem See wandeln sahen, meinten, es sei ein Gespenst, und schrieen auf. MARKUS 6:49 ELB

Wir haben Bilder in uns, durch die wir dem, was wir sehen, einen Sinn geben.  Wenn das, was wir sehen, nicht mit dem Bild übereinstimmt, sind wir ungläubig und es kommt zum Bildersturm.

Licht

Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Während ihr das Licht habt, glaubet an das Licht, auf daß ihr Söhne des Lichtes werdet. JOHANNES 12:35‭-‬36 ELB

Wer nicht glaubt, denkt in seiner Dunkelheit er gehe ins Nichts, wer das Licht in sich weiß, ist Teil des Lichts.

Steine

Jesus spricht: Nehmet den Stein weg. Die Schwester des Verstorbenen, Martha, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier. Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glauben würdest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? JOHANNES 11:39‭-‬40 ELB

Der Stein, der auf den Herzen liegt, verschließt das Tor zum reinen Glauben. Wenn er weggenommen ist, öffnet sich unsere menschliche Enge und macht den Weg frei zur Herrlichkeit Gottes.

Glauben

Und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies? JOHANNES 11:26 ELB

Der Kern jeder Religion oder Spiritualität dreht sich um das Sein oder Nichtsein nach dem Tod, in welcher Form oder Nichtform auch immer. Glaubst du das oder nicht? Glaubst du an den Glauben, in welcher Form du ihn auch betreibst? Ist er ein Schutzmantel gegen die unwillkürliche Todesangst, die der Mensch als Überlebensmechanismus in den Genen hat? Wie auch immer, er ist eine Überlebensstrategie.

Himmelslicht

Und er sprach zu ihnen: Wie seid ihr so furchtsam? Wie, daß ihr keinen Glauben habt? Markus 4,40

Um im Auge des Sturms zu stehen, braucht es nicht unbedingt einen Hurrikan. Berufliche Probleme, eine schwere Krankheit bei einem selbst oder bei einem nahen Angehörigen, Verlorenheit im Sturm des Lebens lassen einen ängstlich und verzagt werden.

Fürchtet euch nicht, denn ich bin bei euch alle Tage!
Glaube hilft,
Glaube macht das Leben leichter.

Das Himmelslicht leuchtet auch im Sturm!

Prioritäten

Wir haben der Stimme Jehovas, unseres Gottes, nicht gehorcht, um in seinen Gesetzen zu wandeln, welche er uns durch seine Knechte, die Propheten, vorgelegt hat.
Daniel 9,10

Die Worte hör ich wohl,
allein mir fehlt der Glaube oder
er ist nicht stark genug,
Gott Priorität einzuräumen.

Arroganz

Und nun habe ich dieses Haus erwählt und geheiligt, dass mein Name daselbst sei ewiglich; und meine Augen und mein Herz sollen daselbst sein alle Tage.
2.Chronik 7,16

Der Mensch ist gern arrogant,
im Glauben wie im Nichtglauben.
Man kann sich als Oberdurchschauer
des Göttlichen aufspielen
oder als Besserwisser
des Nicht-Göttlichen.
Doch was IST,
weiß nur Gott allein.

Ich bin

Herbstlaub

Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird Jehova heimsuchen die Heerschar der Höhe in der Höhe, und die Könige der Erde auf der Erde.
Jesaja 24,21

Eines Tages
werden wir alle verstehen,
was es heißt,
„Ich bin, der ich bin“
(2.Mose 3,14)

Schönwetterglaube

 

Und an jenem Tage wirst du sagen: Ich preise dich, Jehova; denn du warst gegen mich erzürnt: dein Zorn hat sich gewendet, und du hast mich getröstet.
Jesaja 12,1

Unser Glaube bewehrt (sic) sich erst im Sturm.
Schönwetter-Glauben kann jeder.
Unser Glaube bewährt sich erst im Sturm.

Fromme Sprüche

Eure Denksprüche sind Sprüche von Asche, eure Schutzwehren erweisen sich als Schutzwehren von Lehm.
Hiob 13,12

Fromme Sprüche auf den Lippen und
bigottes Verhalten
machen noch keinen Gläubigen.
Gottes Regen spült allen faulen Anstrich weg,
so dass nur noch ein unverfälschtes Gebäude übrig bleibt.

Unglaube

Die Könige der Erde hätten es nicht geglaubt, noch alle Bewohner des Erdkreises, dass Bedränger und Feind in die Tore Jerusalems kommen würden.
Klagelieder 4,12

Gott sammelt am Ende alle,
unabhängig, ob wir das glauben
oder nicht.

Unter falscher Flagge

Und mein Volk, welches nach meinem Namen genannt wird, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht, und kehren um von ihren bösen Wegen: so werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.
2.Chronik 7,14

Sich Christ oder gläubig nennen,
aber gottlos leben,
lässt Gott am Ende nicht durchgehen.
Er erkennt,
wenn man unter falscher Flagge segelt.
Demut und Umkehr hilft,
dass der Wind sich dreht.