Krieg und Frieden

Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5:1 ELB

Der Glaube bringt inneren Frieden, aber nicht Frieden unter den Menschen. Glauben reklamieren auch Kriegsparteien für sich, angefeuert von den jeweiligen Kirchen, nicht aber den Frieden.

Unvorstellbar

Wie sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen. Römer 1:23 ELB

Gott hat nicht die Gestalt, noch das Denken oder Fühlen eines Menschen. Deshalb tut man gut daran, ihn und sein Wirken sich am besten gar nicht vorzustellen, sondern einfach zu glauben, dass Gott Gott ist.

Herausforderung

Wie soll ich verfluchen, den Gott nicht verflucht, und wie verwünschen, den Jehova nicht verwünscht hat? 4 MOSE 23:8 ELB

In Kriegszeiten fragt man sich, wo bei all der Gewalt, der sinnlosen Zerstörung, der großen Not des einfachen Mannes, Gott ist. Wo seine allumfassende Liebe? Die besondere Herausforderung in solchen Zeiten ist, nicht vom Glauben abzufallen. Man kann das Göttliche nicht für das Menschliche verantwortlich machen.

Horizont

Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. JOHANNES 20:27 ELB

Wem es schwerfällt zu glauben, fordert gern (wissenschaftliche) Beweise. Wissen endet immer am menschlichen Horizont, Gott ist jenseits dieses Horizontes.

Bildersturm

Sie aber, als sie ihn auf dem See wandeln sahen, meinten, es sei ein Gespenst, und schrieen auf. MARKUS 6:49 ELB

Wir haben Bilder in uns, durch die wir dem, was wir sehen, einen Sinn geben.  Wenn das, was wir sehen, nicht mit dem Bild übereinstimmt, sind wir ungläubig und es kommt zum Bildersturm.

Licht

Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Während ihr das Licht habt, glaubet an das Licht, auf daß ihr Söhne des Lichtes werdet. JOHANNES 12:35‭-‬36 ELB

Wer nicht glaubt, denkt in seiner Dunkelheit er gehe ins Nichts, wer das Licht in sich weiß, ist Teil des Lichts.

Steine

Jesus spricht: Nehmet den Stein weg. Die Schwester des Verstorbenen, Martha, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier. Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glauben würdest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? JOHANNES 11:39‭-‬40 ELB

Der Stein, der auf den Herzen liegt, verschließt das Tor zum reinen Glauben. Wenn er weggenommen ist, öffnet sich unsere menschliche Enge und macht den Weg frei zur Herrlichkeit Gottes.

Glauben

Und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies? JOHANNES 11:26 ELB

Der Kern jeder Religion oder Spiritualität dreht sich um das Sein oder Nichtsein nach dem Tod, in welcher Form oder Nichtform auch immer. Glaubst du das oder nicht? Glaubst du an den Glauben, in welcher Form du ihn auch betreibst? Ist er ein Schutzmantel gegen die unwillkürliche Todesangst, die der Mensch als Überlebensmechanismus in den Genen hat? Wie auch immer, er ist eine Überlebensstrategie.