Selbstgerechtigkeit

Jehova richte zwischen mir und dir, und Jehova räche mich an dir; aber meine Hand soll nicht wider dich sein.
1.Samuel 24,13

Der Mensch sollte sich nicht
zum Gott aufschwingen.
Selbstgerechtigkeit führt
unweigerlich zum Fall.
Gerecht ist Gott allein.

Nabelschnur

Auf dich bin ich geworfen von Mutterschoße an, von meiner Mutter Leibe an bist du mein Gott.
Psalm 22,10

Gottes Schoß birgt uns auch,
wenn wir vom Mutterschoß
entbunden sind.
Wenn wir die Nabelschnur
zu ihm nicht durchtrennen,
nährt er uns und
erhält uns am Leben.

Moralisch abgestumpft

Ein hartes Gesicht ist mir kundgetan: Der Räuber raubt, und der Verwüster verwüstet.
Jesaja 21,2

Wenn Verwüster nicht aufgehalten werden,
Räuber ungestraft rauben dürfen,
und seien es Kinder,
dann ist die Gesellschaft
moralisch abgestumpft.
Wachsen kann nur,
was man in einer Gesellschaft
gedeihen lässt.

Leere

Und Esra pries Jehova, den großen Gott, und das ganze Volk antwortete: Amen, Amen! Indem sie ihre Hände emporhoben und sich verneigten und vor Jehova niederwarfen, mit dem Anlitz zur Erde.
Nehemia 8,6

Wahre Demut ist eine Herausforderung.
Insbesondere in Zeiten der Anfechtung.
Leere Worte und leere Gesten
hinterlassen Leere.

Gefängnis

Führe aus dem Gefängnis heraus meine Seele, damit ich deinen Namen preise!
Psalm 142,7

Nicht Gott versteckt sich vor uns,
wir verstecken uns vor ihm und
flüchten in unser selbstgewähltes Gefängnis.
Mit Gottes Hilfe vermögen wir
unsere Sträflingsketten zu sprengen
und unsere Seele zu befreien.

Limit

Hast du mich nicht hingegossen wie Milch, und wie Käse hast du mich gerinnen lassen?
Hiob 10,10

Das Alter hinterlässt Spuren,
Krankheiten können uns an unser Limit bringen.
Unzufriedenheit und Unheil lässt uns mit Gott hadern.
Wie leicht sind wir doch in unserem Gottvertrauen zu erschüttern.
Gott antwortet auch dem hadernden Menschen,
ob wir ihn hören mögen, steht auf einem anderen Blatt.