Unantastbarkeit

Wenn sie auch wider dich streiten, werden sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette. 
Jeremia 1,19
Wenn Gott für mich ist,
kann mir niemand etwas anhaben,
wie überraschend die Angriffe auch kommen,
wie scharf das Messer auch geschliffen ist,
wie giftig die Pfeile auch sind.
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Warte auf nichts

Vom Baum des Himmels
sind die Wolken auf die Erde gefallen.
Das Land ist gefleckt
von großen dunklen Blättern.
In den Straßen der Traurigen
werden die Fensterrahmen
in der Farbe des Himmels gemalt,
in der Farbe der Sonne
in den lichtlosen Häusern.
Taubenschläge auf den Dächern
für ein hellgefiedertes Gestern
das nicht wiederkehrt.
Nur das Geläute am Waldrand.
Wellen von kleinen Glocken
bis in das Zimmer.
Zieh die Schuhe aus,
netze die Füße.
Warte auf nichts
als das Läuten
der kleinen Glocken
am Waldrand.
(in: Hilde Domin, Auf Wolkenbürgschaft. Gedichte)

Was passiert da bloß?

Lieber Luther,
im Zuge meines Bibelleseplans bin ich nun bei Mose gelandet und man fragt sich schon nach wenigen Kapiteln, was passiert da bloß? Plötzlich weht ein ganz anderer Geist.
Das Buch Genesis ist mit dem Tod Josephs zu Ende, der Glaube an Gott ist gegründet, die Grundlagen gelegt. Eine Ära im Verhältnis Gottes zu den Menschen geht zu Ende, eine neue beginnt. Joseph, der Mann, der als Fremdling und Diener nach Ägypten kam und Gott und Mensch dienend zum Herrn über Ägypten aufstieg, steht am Ende dieser ersten Ära.
Mit dem Tod Josephs und des Pharaos ändern sich die Zeiten schlagartig. Es fühlt sich an wie eine zweite Vertreibung aus dem Paradies. Aus friedlichem und fruchtvollem Zusammenleben wird Unterdrückung, aus Vertrauen Misstrauen, aus Verständnis Hass. Die Nachkommenschaft Jakobs macht sich auf, in das neue gelobte Land zu ziehen. Sie sind immer noch unterwegs, wir sind immer noch unterwegs.
Der Protagonist dieser neuen Welt und dieser neuen Umstände ist Mose, der aus dem Wasser gezogene (2. Mos 1ff). Da der Pharao eine Überfremdung fürchtete, gebot er, alle männlichen Nachkommen der Hebräer zu töten. Mose wird, um ihn zu retten, von seiner Mutter ausgesetzt, von der Tochter des Pharaos aufgefunden und aufgezogen. Als Mose erwachsen ist, sieht er, wie einer seiner Brüder von den Ägyptern geschlagen wird, erschlägt kurzerhand den Ägypter und verscharrt ihn. Das bleibt nicht verborgen und so muss er vor dem Pharao fliehen. Moses Geschichte, diese neue Ära mit Gott, beginnt, ganz ähnlich wie die erste Ära, mit Mord, Totschlag und Flucht.
Mose flieht nach Midian und findet Zuflucht und eine Frau bei dem dortigen Priester. Seinen ersten Sohn nannte er Gersom, ich bin ein Fremdling geworden in fremden Land. Ein doppelter Fremdling sozusagen. Gottesmenschen waren und sind immer Fremdlinge.
Dann hat Mose seine erste Begegnung mit Gott, am Berg Horeb, beim Dornbusch. Gott hat das Wehklagen der Kinder Israel gehört, ihr Leid erkannt, und gibt Mose den Auftrag, sein Volk aus Ägypten zu führen, in ein gutes und weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließt. Gott sendet Mose zum Pharao, um die Freilassung der Kinder Jakobs zu erwirken. Aber Mose ist nicht Joseph. Mose zweifelt. Wieso sollte der Pharao mir glauben? Oder die Kinder Israel? Wer bin ich denn? Was soll ich ihnen sagen, wenn sie mich fragen, wie der Name dessen ist, der mich zu ihnen gesandt hat? So beschreibt Gott für Mose sich selbst:
Sage ihnen, der ICH WERDE SEIN, DER ICH SEIN WERDE hat mich geschickt. Der HERR, eurer Väter Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Das ist mein Name ewiglich, dabei soll man mein Gedenken für und für (2.Mose 3,14-15).
Gott gibt sich keinen Namen, Gott ist der, der er ist und der, der er sein wird, der Nichtfassbare, der Nichtbenambar, der, der sich im Augenblick und im zukünftigen Augenblick zeigt.
Das ist der Anfang einer langen Freundschaft zwischen Mose und Gott und einem halsstarrigen Volk. Gott weiß im Voraus, dass der Pharao die Kinder Israel nicht so ohne weiteres ziehen lassen wird, „außer durch eine starke Hand“, seine starke Hand. Er wird dem Pharao und den Kindern Israel seine starke Hand zeigen, er wird ihnen zeigen, dass er der HERR ist.
Mose ist das alles zuviel und so nimmt er den Auftrag zunächst nicht an, er diskutiert mit Gott. Sie werden mir nicht glauben und meine Stimme nicht hören, wendet er ein. Und wie Jesus bei seinen Jüngern so muss auch Gott den Glauben in Mose stärken. Als sichtbares Zeichen gibt er ihm einen Stab, einen Wunderstab, Gottes starke Hand. Er lehrt Mose, was Gottes starke Hand zu bewegen mag und dass er Vertrauen in sie setzen kann. Der Stab ist das sichtbare Zeichen hierfür. Mit dem Stab führt Mose Gottes starke Hand verbildlicht immer mit sich, vermag mit ihm Dinge zu vollbringen, die nur Gottes starke Hand vollbringen können.
Aber selbst alle sichtbaren Zeichen reichen nicht aus, um Mose für seinen Auftrag zu begeistern. Er ahnt wohl schon, was auf ihn zukommt. Mose entgegnet Gott, er sei für diesen Auftrag nicht redegewandt genug. Gott redet ihm zu: So geh nun hin, ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du sagen sollst. Mose bleibt stur: Mein HERR, sende, wen du willst, aber nicht mich.
Da reißt Gottes Geduldsfaden und er wird sehr zornig über soviel Renitenz seines Auserwählten. Er stellt ihm den sprachgewandten Aaron zur Seite. Aaron soll zum Sprachrohr Moses werden. Und weiter erklärt Gott Mose: Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. Und er soll für dich zum Volk reden; er soll dein Mund sein, und du sollst sein Gott sein (2.Mose 4,16).
Ja, so steht es da. Gott gibt Mose göttliche Prokura. Er sagt tatsächlich zu ihm: Du sollst für Aaron Gott sein. Er gibt ihm als Insignium seiner göttlichen Macht einen Stab, einen Stab, mit dem er Wunder bewirken kann, der für seine Macht steht. Mose wird mit der Macht Gottes ausgestattet. So wie später Jesus.
Mose nimmt seine Frau und seine Söhne und führt sie auf einem Esel nach Ägypten, den Stab Gottes in seiner Hand (2.Mose 4,20). Auch Joseph führt einen Esel mit Frau und Kind nach Ägypten. Der Stecken und Stab, den Jesus in der Hand hat, ist der Stecken und Stab des Trostes.
Man ahnt, dass Mose sich hier zu einer schwierigen Mission aufmacht, Schafhirte gegen Pharao. Aber, es wird noch schwieriger, als es so schon scheint. Gott hat seine eigenen Spielregeln. Er verstockt das Herz des Pharaos, so dass er die Israeliten nicht ziehen lassen wird. Das ist von vornherein klar, Gott ist Mose gegenüber darin ganz transparent. Er verschweigt nichts. Mose soll dem Pharao ausrichten: Israel ist mein erstgeborener Sohn und wenn du meinen Sohn nicht ziehen lässt, will ich deinen erstgeborenen Sohn erwürgen.
Lieber Luther, das verspricht noch spannend zu werden. Ich habe das Gefühl, ich habe noch gar nicht angefangen von dem zu schreiben, was ich eigentlich schreiben wollte. Mein Notizzettel ist noch völlig unabgearbeitet. Die in der Bibel beschriebene neue Ära mit Gott macht schon nach wenigen Kapiteln betroffen. Mord, Totschlag, Flucht, Unglaube, Renitenz gegen den Auftrag Gottes, ein Gott, der verstockt und die Ohren verschließt. Fast hat man den Eindruck, ab Mose ist Gott mit seinem Volk in der Lebenswirklichkeit angelangt, Gott macht sich auf eine lange Glaubensreise mit seinem ungläubigen Volk.
Den Brief geschlossen und die Frage völlig offen: Was passiert da bloß?
Aus meiner Antwortsuche hoffentlich bald mehr.
Herzliche Grüße
Deborrah

Ernährungswechsel

An Orten, an denen wir uns ernähren können,
uns Speis und Trank schmeckt,
halten wir uns gerne auf,
fühlen uns wohl.
Jedoch, irdische Gastwirtschaften verändern sich.
Die Wirte verändern die Speisekarte,
die Qualität verschlechtert sich,
du wirst nicht mehr satt.
Schleichend bekommt uns die Nahrung nicht mehr,
die Speise liegt uns wie ein Klotz im Magen,
der Trank verätzt die Kehle,
die giftige Luft raubt uns den Atem.
Wenn Mensch das erkennt, geht er nicht einfach,
Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Die Erinnerung an das gute Mahl
färbt das Erbrechen schön.
Die mangelnde Konsequenz bekommt Mensch nicht gut.
Er will nicht wahrhaben, dass er anstatt Manna
jetzt Schlangenfleisch serviert bekommt,
anstatt Wein sauren Essig.
So vergiftet langsam Körper und Seele.
Wie ein Alkoholiker meidet Mensch trotzdem die letzte Konsequenz,
gibt den Schlüssel zu der alten Gastwirtschaft nicht ab,
schlägt die Tür zum Zurück nicht endgültig zu.
Wovon soll man sich dann ernähren?
Wie nicht verhungern?
Wie nicht verdursten?
Selbstzerstörerisch wählt man lieber das Zurück.
Was kümmerst du dich um Speis und Trank?
Glaubst du nicht?
In der Wüste wächst Manna,
aus dem Felsen quillt Wasser.
Schärfe dein Auge, dann findest du das Brot.
Öffne die Ohren, dann hörst du die Quelle.
raff dich auf und ändere deine Ernährungsgewohnheit,
iss und trink, was Gott dir jeden Tag serviert.
Wie die Vögel am Himmel …

Zeichen und Wunder

Sie litten keinen Durst, als der HERR sie leitete in der Wüste. Er ließ ihnen Wasser aus dem Felsen fließen.
Jesaja 48,21

Gott tut Zeichen und Wunder,
auch wenn er sich über
unsern Unglauben wundert.
Seine Treue siegt.
Er lässt sein Volk nicht im Stich.

Feind

Saul sprach zu David: Wo ist jemand, der seinen Feind findet und lässt ihn mit Frieden seinen Weg gehen? Der HERR vergelte dir Gutes für das, was du heute an mir getan hast!
1.Samuel 24,20
Eine Herausforderung jeden Tag:
Die inneren und äußeren Feinde ziehen lassen.
In Frieden.
Wie gerne würden wir es tun.
Nicht immer gelingt es.
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Unwahrheiten

Als ich meine Übertretungen verschweigen wollte, verschmachteten meine Gebeine. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir. Darum bekannte ich dir meine Sünde. 
Psalm 32,3.4.5
Du siehst in den hintersten Winkel unserer Seele,
erkennst jeden dunklen Fleck, alle Unwahrheit,
vor uns, vor dem anderen, vor dir,
lässt uns nicht zur Ruhe kommen,
bis alles vor dir ausgebreitet ist.

Sonntagsläuten

O Gott,
Dein Brot, das mich stärkt,
Dein Wein, der mich wärmt,
Dein Geist, der mich trägt,
Dein Segen, der mich hält,
Dein Frieden, der mich klärt.
Sonntagsläuten
Christ ist erstanden

Narren

Lieber Luther,
eigentlich wollte ich mir diesen Brief verkneifen, aber du weißt ja, verkneifen ist oft wie ein innerer Staudamm, der irgendwann bricht.
Im Schaukasten der Kirche prangte gestern ein A3 Plakat, Einladung zum Familiengottesdienst heute. Die Kinder dürfen gern verkleidet kommen. Als ich das Plakat sah, war ich wie vom Donner gerührt. Im Schaukasten der Kirche lädt mich tatsächlich Darth Vader, der Inbegriff des Bösen, und in gehörigem Abstand dahinter, eine Prinzessin zum Sonntagsgottesdienst ein. Ich musste zweimal hinsehen, da ich meinem ersten Blick nicht getraut habe.
Die Tage habe ich von einem aufrechten Leiter eines evangelischen Kindergartens gelesen, der die Kindermaskerade in seinem Kindergarten immer unter ein Motto stellt, Hexen und sonstige okkulte Dinge waren nicht zugelassen. Nach dem Gesetz des Mose sind Hexen und ähnliches zu meiden. Er hat es mit dieser Maßnahme bis in die Zeitung gebracht, weil sich natürlich eine Mutter fand, die sich dem nicht beugen wollte. Sie schickt das Kind zwar in einen konfessionellen Kindergarten, den Werten dort, mag sich sich aber nicht beugen. Hut ab, dachte ich, als ich das las, vor dem Leiter, der Mann hat Rückgrat und Courage.
Was für einen evangelischen Kindergarten gilt, sollte erst recht für eine evangelische Kirche gelten, dem Tempel Gottes, den Jesus handgreiflich höchst persönlich vom oberflächlichen menschlichen Tun gereinigt, alles hinausgeworfen hat, was Mensch dient anstatt Gott. Hat Jesus nicht gesagt: „Hebe dich hinweg, Satan“, hat er nicht die bösen Geister ausgetrieben? Hat er jemals gesagt: Du Inbegriff des Bösen, komm in mein Haus herein? Im kirchlichen Schaukasten ist ein Laserschwert auf mich gerichtet.
Die Prinzessin steht auf dem Plakat im gebührenden Abstand im Hintergrund, hinter dem grausigen Anblick Darth Vaders und seinem gezückten Laserschwert, mit Krönchen auf dem Kopf und Prinzessinnenkleid. Hat Jesus nicht gesagt, wir sollen dienen, nicht herrschen? Wir sollen noch dem Geringsten die Füße waschen. Sind Darth Vaders und Prinzessinnen dafür bekannt, dass sie dies tun?
Nun könnte man einfach darüber hinwegsehen, so wie ich das zuerst wollte. Aber je mehr ich darüber nachdachte, was dieses Plakat für Signale sendet, desto unseliger, im wahrsten Sinne des Wortes, fand ich es, wie wenn sich das Gift Darth Vaders in mir ausbreiten würde. Man könnte sagen, es ist nur ein Bild, aber was für ein Bild gibt in diesem Bild die Kirche ab, die kirchlichen Vertreter, die das zu verantworten haben?
Am meisten erschreckt mich die Gedankenlosigkeit des verantwortlichen Kirchenpersonals, die Achtlosigkeit, die Respektlosigkeit gegenüber den christlichen Werten, die im Mund geführt werden. In meiner Sicht ist die Schwelle zur Verantwortungslosigkeit hier schon überschritten. Welche Signale werden hier an die Kinder gesendet, welche Bilder? Alle christlichen Werte sind in diesem Plakat mit Füßen getreten, es sei denn „lasset die Kindlein zu mir kommen“. In dem Fall handelt es sich mehr um ein Anlocken mit allen Mitteln und unter falschen Vorzeichen.
Blickt man auf die Bildkomposition als Ganzes: Klar, dass Darth Vader im Vordergrund steht, das Prinzesschen brav mit Abstand im Hintergrund. Welche Rollenklischees werden hier vermittelt? Das Böse und das brav treue dumme Frauchen im Hintergrund. Darth Vader beherrscht die Szenerie, bis in den Kern grausam, machtbesessen, rücksichtslos, bereit mit seinem Schwert dem, der sich ihm in den Weg stellt oder nicht passt ins Jenseits zu befördern. Sind das die Bilder, die Kirche Kindern vermitteln will? Wer kommt auf die Idee mit so einem Plakat zu einem Gottesdienst einzuladen? Nur Maskerade? Oder hat sich da das Kirchenpersonal demaskiert?
Lieber Luther, ist für Kirche jedes Mittel mittlerweile Recht, um auf Menschenfang zu gehen, und um nichts anderes geht es hier, um die Kinder in die Kirche zu locken. Mir schießt der Rattenfänger von Hameln in den Kopf. Meist hat es im Kindergottesdienst mehr Betreuungspersonal als Kinder. Hat sich so Jesus das vorgestellt mit „Lasset die Kindlein zu mir kommen?“ Wächst so Glaube? Werden so den Kindern die Bilder vermittelt, um die es im christlichen Glauben geht? Ist da kein einziger Verständiger, der dem Einhalt gebietet? Wie soll das Salz würzen, wenn es dumm wird? Wird hier nicht populistisch maskiert, dass Kirche keine Antworten auf die Fragen der Kinder hat? Die Kirche und ihre Vertreter machen die Kirche zum Narren, setzen sich selbst die Narrenkappe auf und veröffentlichen das auch noch im Schaukasten, dass es offensichtlich wird. Manchmal möchte man sagen: Gottseidank finden nicht so viele Menschen den Weg zur Kirche.
So kann man, lieber Luther, Kinder weder faszinieren noch dauerhaft binden, höchstens im Glauben verdummen. Ein ganz einfaches Mittel wäre, sich auf die Mittel zu besinnen, die Jesus vorgelebt hat: Sie ernst zu nehmen, Antworten zu geben auf die Fragen, die sich diejenigen stellen, die sich um Glauben bemühen, die sich an Jesus und Gott wenden. Ohne eigenes Zutun und Zutun der Eltern geht es nicht. Die Antworten, die da vom Kirchenestablishment kommen, wenn sie kommen, sind in ihrer Plakativheit, Ödheit und Spiritualitätslosigkeit erschreckend, aber noch viel Erschreckender ist, dass sie auf die meisten Fragen gar keine Antworten haben. Das Portal der badischen Landeskirche „Glauben 2017“ gibt hier ein beredtes Zeitzeugnis. Wer die Fragen der Kinder liest, müsste erkennen, dass sie Antworten verdient hätten, die geeignet sind, an ihrem Glaubenshaus zu bauen. Jesus hat die Kinder ernst genommen.
Lieber Luther, hin und wieder kann ich deinen Zorn, der dich des Öfteren angesichts des Zustandes der Kirche erfasst hat, sehr nachvollziehen. Ich danke dir, dass du hin und wieder als Blitzableiter fungierst. Ausnahmsweise schicke ich dir auch mal das passende Bild.
Herzliche Grüße
Deborrah

Wanderer

Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt?
Jeremia 14,8
Ein Fremder bin ich in diesem Land, o Gott,
ein Wanderer auf dem Weg in dein Land.
So lange diese Nacht dauert,
wachst du bei mir.