Gerechtigkeit

Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben und Ehre. 
Sprüche 21,21

Wer der Gerechtigkeit nachjagt, findet Gerechtigkeit.
Gerecht ist aber nur der,
den Gott gerecht macht.
Wen Gott gerecht gemacht hat, lebt.
Also muss ich noch der Gerechtigkeit nachjagen.

Bande

Bande halten zusammen,
Geschäftsbande,
Nachbarschaftsbande,
Social Community Bande,
Familienbande,
Freundschaftsbande,
Liebesbande.
Bande halten zurück,
legen fest,
verpflichten,
begrenzen,
vereinnahmen,
schnüren ein.
Bande sind Bünde.
Die einen halten,
die anderen zerbrechen.
Manche vergehen,
andere bleiben in Ewigkeit.
Ob ein Band von Dauer ist, zeigt sich,
wenn es Dauerbelastung über die Zeit aushält.
Das Band, das Gott wirkt, hält alles aus,
menschliche Bande nur, wenn Gott sie wirkt.

Bande

Bande halten zusammen,
Geschäftsbande,
Nachbarschaftsbande,
Social Community Bande,
Familienbande,
Freundschaftsbande,
Liebesbande.

Bande halten zurück,
legen fest,
verpflichten,
begrenzen,
vereinnahmen,
schnüren ein.

Bande sind Bünde.
Die einen halten,
die anderen zerbrechen.
Manche vergehen,
andere bleiben in Ewigkeit.

Ob ein Band von Dauer ist, zeigt sich,
wenn es Dauerbelastung über die Zeit aushält.
Das Band, das Gott wirkt, hält alles aus,
menschliche Bande nur, wenn Gott sie wirkt.

Kreuz, Himmel, Gott
Bande

Hand

Ist denn die Hand des HERRN zu kurz? Aber du sollst jetzt sehen, ob sich dir mein Wort erfüllt oder nicht.
4.Mose 11,23
Du reichst mir die Hand und
hältst sie fest.
Du nimmst mich an der Hand und
führst mich zu dir.
Du lässt meine Hand nicht los,
auch wenn ich nicht Schritt halten kann.
Deine Hand bringt mich ans Ziel,
wie schwach ich auch bin.

Hand

Ist denn die Hand des HERRN zu kurz? Aber du sollst jetzt sehen, ob sich dir mein Wort erfüllt oder nicht.
4.Mose 11,23

Du reichst mir die Hand und
hältst sie fest.
Du nimmst mich an der Hand und
führst mich zu dir.
Du lässt meine Hand nicht los,
auch wenn ich nicht Schritt halten kann.
Deine Hand bringt mich ans Ziel,
wie schwach ich auch bin.

Gesänge der Seele

Johannes vom Kreuz

In einer dunklen Nacht,
entflammt von Liebessehnen,
o seliges Geschick!
Entfloh ich unbemerkt,
da nun mein Haus in Ruhe lag.

In Dunkelheit und ungefährdet,
auf geheimer Leiter, vermummt,
o seliges Geschick!
In Dunkelheit und im verborgnen,
da nun mein Haus in Ruhe lag.

In der seligen Nacht,
insgeheim, so dass mich keiner sah,
und ich selber nichts gewahrte,
ohne anderes Licht und Geleit
außer dem, das in meinem Herzen brannte.

Dieses führte mich
Sicherer als das Mittagslicht
Dorthin, wo meiner harrte
Der wohl Vertraute,
an den Ort, wo niemand sonst sich zeigte.

O Nacht, die mich lenkte!
O Nacht, holder als das Frührot!
O Nacht, die den Geliebten
mit der Geliebten vereinte,
die Geliebte in den Geliebten wandelte.

An meiner blühenden Brust,
die für ihn sich ganz bewahrte,
dort schlief er ein,
und war zärtlich zu ihm,
und die Zedern fächelten im Wind.

Der Windhauch von der Zinne
– Als er nun sein Haar ausbreitete –
Mit seiner leichten Hand
Berührte er meinen Hals
Und machte alle meine Sinne schwinden.

So blieb ich und vergaß mich selbst,
neigte das Antlitz über den Geliebten.
Alles erlosch, ich gab mich auf,
ließ meine Sorgen fahren,
vergessen unter Lilien.

 

Lilien

Mangelnde Weisheit

Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen? 
Jeremia 8,9
Was können die Gelehrten lehren,
was in Ewigkeit Bestand hat?
Wie können Sie Wegweiser sein,
wenn sie blind sind?
Warum glauben wir ihnen,
wenn uns Jesus den Weg gewiesen hat?
Geheimnis mangelnder Weisheit.

Mangelnde Weisheit

Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen? 
Jeremia 8,9

Was können die Gelehrten lehren,
was in Ewigkeit Bestand hat?

Wie können Sie Wegweiser sein,
wenn sie blind sind?

Warum glauben wir ihnen,
wenn uns Jesus den Weg gewiesen hat?

Geheimnis mangelnder Weisheit.

2. Advent

Der 2.Advent ist fast vorbei.
Die Adventskerzen in mir sind immer noch aus.
Der Windstoß im letzten Advent war so kräftig,
dass er diesen Advent noch vorhält.
Ich hab das schon geahnt, aber glauben wollte ich es nicht,
aber du, lieber Gott, sitzt immer am längeren Hebel.
Wieso feiert ihr das Licht schon jetzt?
Kommt es nicht erst an Weihnachten?
Ist jetzt nicht eigentlich die dunkle Zeit?
Meine Augen schmerzt das viele Licht.
Ist nicht Fastenzeit, Passionszeit?
Was wollt ihr an Weihnachten noch feiern?
Ich würde gerne mal ein Experiment machen. Was ist, wenn die Kirche sich dem oberflächlichen Tun verweigert? Die Probe aufs Exempel macht. Wer kommt noch, wenn in der Kirche in der Adventszeit alle Lichter, alle Kerzen gelöscht werden, Ruhe und Nacht einkehrt, Besinnung und Andacht, der Blick nicht in die Lichtermeere nach außen geht, sondern in die Dunkelheit im Innern, Bespaßung Sendepause hätte. Wer würde noch kommen, wenn Kirche zu ihrem Ursprung zurückkehren würde?
Die Spreu trennte sich vom Weizen, man hörte die Gesänge der Seele und sähe das Licht in der Nacht. 

2. Advent

Der 2.Advent ist fast vorbei.
Die Adventskerzen in mir sind immer noch aus.

Der Windstoß im letzten Advent war so kräftig,
dass er diesen Advent noch vorhält.

Ich hab das schon geahnt, aber glauben wollte ich es nicht,
aber du, lieber Gott, sitzt immer am längeren Hebel.

Wieso feiert ihr das Licht schon jetzt?
Kommt es nicht erst an Weihnachten?

Ist jetzt nicht eigentlich die dunkle Zeit?
Meine Augen schmerzt das viele Licht.

Ist nicht Fastenzeit, Passionszeit?
Was wollt ihr an Weihnachten noch feiern?

Ich würde gerne mal ein Experiment machen. Was ist, wenn die Kirche sich dem oberflächlichen Tun verweigert? Die Probe aufs Exempel macht. Wer kommt noch, wenn in der Kirche in der Adventszeit alle Lichter, alle Kerzen gelöscht werden, Ruhe und Nacht einkehrt, Besinnung und Andacht, der Blick nicht in die Lichtermeere nach außen geht, sondern in die Dunkelheit im Innern, Bespaßung Sendepause hätte. Wer würde noch kommen, wenn Kirche zu ihrem Ursprung zurückkehren würde?

Die Spreu trennte sich vom Weizen, man hörte die Gesänge der Seele und sähe das Licht in der Nacht.

Weiterlesen „2. Advent“

Dienen

Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen. 
2.Mose 23,25
Gott sollen wir dienen?
Nicht dem Menschen, dem Nächsten?
Nicht dem Wohlstand, dem Kommerz?
Nicht für uns selbst sorgen?
Nicht den Armen und Kranken?
Nicht den Gestrandeten?
Nicht den sozial Schwachen?
Nicht den Irrlichtern und Scheinlichtern,
die als Adventlichter verkleidet daherkommen?
Gott allein sollen wir dienen.
Er segnet unser Brot und nur er lässt uns zu Brot werden.
Er segnet unser Tun und das Werk unserer Hände.
Er segnet unser Wasser, dass es zu Quellwasser und Frucht aus dem Rebstock werde.
Gott allein sollen wir dienen.

Rabe und Feigenbaum

Ein Feigenbaum stand in der Wüste,
kahl, wie verdörrt.
Kein Blatt, keine Frucht,
Jahr um Jahr.
Ein Rabe,
der seine Arche ganz in der Nähe geparkt hatte,
kam aus der Luke,
suchte ein Blatt am Feigenbaum.,
Vergeblich,
Jahr um Jahr.
Der Feigenbaum schüttelte ihn ab.
Nein, ich treib nicht aus,
sonst kommt nur der Rabe und
holt sich ein Blatt.
Jahr um Jahr.
Hin und weder kamen Sperlinge,
sie machten sich keinen Kopf um das Blatt.
Sie setzten sich einfach auf einen kahlen Zweig
und zwitscherten dort unbekümmert auf Platt.
Jahr um Jahr.
Doch der Feigenbaum
erfreute sich nur kurz an ihrem Gesang,
So flatterten sie wieder davon,
zum nächsten Baum,
Jahr um Jahr.
Der Feigenbaum fragte sich,
soll ich wieder grünen?
Frucht treiben?
Der Gedanke gefiel ihm gut,
aber dann fehlte ihm der Mut.
Jahr um Jahr.
Es könnte ja ein Sturm kommen,
der die Blätter wieder vom Baum weht.
Meine Äste sind viel zu schwach,
um den Raben zu tragen.
Jahr um Jahr.
Er schwankte
zwischen Befürchtung und Hoffnung,
zwischen Hoffnung und Befürchtung,
Jahr um Jahr.
Der Rabe blieb, treu,
die Nahrung im Schnabel,
wartete und wartet
und schaut auf den Feigenbaum
Jahr um Jahr.
Rabe und Feigenbaum.
Das ungleiche Paar.
Baum und Vogel
sprechen nicht dieselbe Sprache.
Jahr um Jahr.
Irgendwann wird Sommer sein.
Für den Feigenbaum und den Raben.
Auch wenn es dauert,
Jahr
um
Jahr.
(Gedanken zum Evangelium vom 2. Advent, Lukas 21, 25-33)

Rabe und Feigenbaum

Ein Feigenbaum stand in der Wüste,
kahl, wie verdörrt.
Kein Blatt, keine Frucht,
Jahr um Jahr.

Ein Rabe,
der seine Arche ganz in der Nähe geparkt hatte,
kam aus der Luke,
suchte ein Blatt am Feigenbaum.
Vergeblich,
Jahr um Jahr.

Der Feigenbaum schüttelte ihn ab.
Nein, ich treib nicht aus,
sonst kommt nur der Rabe und
holt sich ein Blatt.
Jahr um Jahr.

Hin und weder kamen Sperlinge,
sie machten sich keinen Kopf um das Blatt.
Sie setzten sich einfach auf einen kahlen Zweig
und zwitscherten dort unbekümmert auf Platt.
Jahr um Jahr.

Doch der Feigenbaum
erfreute sich nur kurz an ihrem Gesang,
So flatterten sie wieder davon,
zum nächsten Baum,
Jahr um Jahr.

Der Feigenbaum fragte sich,
soll ich wieder grünen?
Frucht treiben?
Der Gedanke gefiel ihm gut,
aber dann fehlte ihm der Mut.
Jahr um Jahr.

Es könnte ja ein Sturm kommen,
der die Blätter wieder vom Baum weht.
Meine Äste sind viel zu schwach,
um den Raben zu tragen.
Jahr um Jahr.

Er schwankte
zwischen Befürchtung und Hoffnung,
zwischen Hoffnung und Befürchtung,
Jahr um Jahr.

Der Rabe blieb, treu,
die Nahrung im Schnabel,
wartete und wartet
und schaut auf den Feigenbaum
Jahr um Jahr.

Rabe und Feigenbaum.
Das ungleiche Paar.
Baum und Vogel
sprechen nicht dieselbe Sprache.
Jahr um Jahr.

Irgendwann wird Sommer sein.
Für den Feigenbaum und den Raben.
Auch wenn es dauert,
Jahr
um
Jahr.

(Gedanken zum Evangelium vom 2. Advent, Lukas 21, 25-33)

Feigenbaum,
ein Dauerthema gerade,
wieso wohl?

 Bild

Kind

Ich sprach wohl in meinem Zagen: Ich bin von deinen Augen verstoßen. Doch du hörtest die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie.
Psalm 31,23
Das ist das Auf und Ab mit dir und mir.
Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.
Ich weiß wohl, o Gott, das ist pubertär.
Sei milde mit mir, ich bin doch dein Kind,
das bleibe ich auch als Jugendlicher.
Irgendwann werde ich erwachsen sein
und dennoch dein Kind.