Jona 4,10-11
Das Hü und Hott schlaucht dich.
Du bist Gott nahe und er dir.
Du gehst, aber scheinst das Ziel immer zu verfehlen.
Du zürnst, du trotzt.
Nimm doch meine Seele von mir, o Gott, dass ich stürbe.
Ich bin müde und erschöpft,
ich verstehe dich nicht.
Du kannst ihm nicht entkommen.
Kurz ist die gewährte Ruhe am Wunderbaum.
Deine Seele hat gerade angefangen sich zu erholen,
schon schickt Gott einen Wurm,
der die aufkeimende Freude wieder auffrisst.
Es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe.
Ich mag nicht mehr, o Herr.
Das erhört er nicht, auf dem Ohr ist er taub.
Was zürnst du?
Du weißt, Gott sitzt am längeren Hebel.
Er setzt sein Lehrwerk unbarmherzig barmherzig an dir fort,
bis dass du die richtige Demut gelernt hast.
Weh und Ach, mein Bruder,
eine harte Schule.