Triebwerk

Wenn du nach Luft schnappst und
mit Sorge auf das blickst, was kommt,
du um das Überleben ringst, dich fragst:
Wo ist der Atem, der dir Freiheit verschafft?
Dann ist es höchste Zeit für einen Stopp,
Zeit für eine Atempause.

Erkannt, Abhilfemaßnahme identifiziert,
auf den Weg gemacht.

Jedoch ist es, wie so oft mit dir, o Gott.
Du haust mir eine Vollbremsung rein.
Meine Regie ist nicht deine.
Unmissverständlich hebst du dein Stoppschild,
lenkst mich auf eine andere Bahn,
leitest mich zurück auf einen Weg,
von dem ich geglaubt habe,
er sei zu Ende.

Ich folge folgsam deiner Regieanweisung.
Wohin es führt?
Ich weiß es nicht.
Ich habe nur das Vertrauen in dich.
Du wirst es wissen.
Du bist das Triebwerk,
das mich antreibt.