Programm

Ich will deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen und dein Wort herrlich gemacht über alles. 
Psalm 138,2
Vater, der mich an der Hand nimmt,
Hirte der mich behütet,
Knecht, der mir hilft,
Heiland, der mich heilt,
Wunderbarer Ratgeber,
Licht in meiner Finsternis,
Durchbrecher meiner Schranken,
Erlöser von meinen Banden,
Tröster in jedem Schmerz,
Feste Burg für meine Zuflucht,
Retter in jeder Not,
Friedenskönig ewiglich.
Dein Name, o Gott, ist Programm.

Einiger Hirte

Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll. 
Hesekiel 34,23
Wer weidet die Schafe?
Einziger Hirte oder
einiger Hirte oder
ein Hirte?
Die Übersetzer sind sich in diesem wichtigen Punkt wieder einmal nicht einig.
Meinen Knecht David will ich erwecken,
spricht der HERR,
der soll meine Schafe weiden.
Der, der meine Schafe weidet wie David,
der Hirte, nicht der König,
der soll einiger Hirte sein,
Einig in dem was er tut, mit mir,
Einzig schöpfend aus mir.
Gott und seine Hirten, ein zwiespältiges Verhältnis.
 Hirten und Hirten
und
Hirte und Hirte

Retter

Die Israeliten sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt, mache du es mit uns, wie dir’s gefällt; nur errette uns heute! 
Richter 10,15
Es ist immer die gleiche Leier:
Wir wollen nicht hören,
aber errettet werden.
Das Wunderbare daran ist:
Gott verliert die Geduld mit uns nicht.
Er streckt uns die rettende Hand immer wieder aus,
wie oft wir sie auch schon losgelassen haben.

Besitztümer

Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran. 
Psalm 62,11
Eher geht ein Kamel durch das Nadelöhr,
als ein Reicher in das Himmelreich kommt.
Das wusste schon der Psalmschreiber,
das sagt auch Jesus.
Der Reiche hängt sein Herz an seinen Reichtum,
er will ihn festhalten und wenn er die Wahl hat,
will er seinen Besitz nicht loslassen.
Der Besitz, den man nicht lassen will,
kann materieller Besitz sein,
können Menschen sein,
kann geistiger Besitzstand sein.
Der Mensch besetzt dieses Feld,
steckt seinen Claim ab und
sitzt darauf wie eine Glucke auf ihren Küken.
Um das Himmelreich zu gewinnen muss man aber alles loslassen.
Das ist ein wesentlicher Kern von Jesu Botschaft,
nur so wird man leer,
um Gottes Geist und seinen Willen in sich einfließen zu lassen.

Gottesdienst

Gib acht auf deine Füße, wenn du zum Hause Gottes gehst. Und tritt hinzu, um zu hören. 

Prediger 4,17

Wie nähere ich mich Gott?

Es ist nicht damit getan,

seinen Körper ins Gotteshaus zu bewegen und

ein fromme Fassade abzugeben.

Das gilt für Besucher und Prediger gleichermaßen.

Ohne Erkenntnis bleibt jeder Gottesdienst leer.

Sonderangebot

Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! 

Jesaja 55,1

Sonderangebot!

Jeder kann es sich leisten.

Frisches Wasser von der Quelle.

Brot vom Bäcker direkt,

Wein und Milch jeden Tag.

Wieso verschwendet ihr euer Vermögen

für Nahrung, die nicht sättigt?

Müdigkeit

Das Zeugnis des HERRN ist gewiss und macht die Unverständigen weise. 

Psalm 19,8

Ich habe die Losungen wieder mal verwechselt,

macht aber nichts, Gottes Wort gilt immer.

Sein Wort zu verstehen ist Weisheit,

es zu verbreiten,

erfordert Demut.

Herr, lass mich meine Müdigkeit überwinden.

Alles

Dein ist der Tag und dein ist die Nacht; du hast Gestirn und Sonne die Bahn gegeben. 

Psalm 74,16

Du bist das Alles in allem,

das Unsichtbare im Sichtbaren,

das Licht im Dunkeln,

die Fülle in der Leere,

das Leichte im Schweren,

der Ausgang im Eingang,

überall und nirgendwo,

offenbares Geheimnis.

Unsichtbare Sicht

So hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. 

Psalm 103,11

Gnade und Ehrfurcht,

manchmal auch Furcht vor Gott,

liegen eng beieinander,

wenn man das, was man fürchtet,

am Horizont aufgehen sieht, und man ihm ,

gleich der aufgehenden Morgensonne,

nicht wehren kann.

Unsichtbar sichtbar.

Wellen

Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben. 

Psalm 89,10

Wellen, die wir machen,

wo keine sind,

Wellen, die wir übersehen und

uns überrollen,

Meer, in dem wir versinken würden ,

zöge uns nicht Gottes unsichtbare Hand heraus.

Fliegen

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf. 

Psalm 127,2

Danke, lieber Psalmschreiber,

die Empfehlung baut mich heute morgen so richtig auf.

Liegenbleiben, Flug verpassen, was dann?

Oder meinst du vielleicht doch:

Lebe den Tag,

mühe dich nicht,

nehme die, die ich dir heute gebe.

Sorge dich nicht,

der Tag, egal wie ich ihn richte,

ist ein guter Tag

Fliege mit mir.

Sonntagsreden

Von deiner Wahrheit und von deinem Heil rede ich, HERR. Ich verhehle deine Güte und Treue nicht vor der großen Gemeinde. 
Psalm 40,11

Tja, lieber Gott,
deine Wahrheit ,
deine Güte,
deine Treue,
dein Heil,
reden können wir darüber.
Sonntags-Reden.
Welche Konsequenzen ziehen wir?
Mehr Beruhigungspille als Doping.