Der Herr ist mein Hirte – Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,
der sein Schaf hütet und sucht,
wenn es verloren geht.
Mir wird nichts mangeln,
solange du bei mir bist.
Du weidest mich auf einer grünen Aue,
lässt das Gras auf deinem Acker wachsen,
so dass ich nicht verhungere.
Du führst mich zum frischen Wasser,
sorgst dafür, dass ich in der Wüste
und im Höllenfeuer nicht verdurste.
Du erquickst meine Seele,
damit sie nicht verdorrt.
Du leitest mich auf rechter Straße,
damit ich dein Ziel nicht verfehle.
Auch wenn ich das finstere Tal kenne
und kaum weiß, was Licht ist,
fürchte ich kein Unglück,
denn ich fühle deine Nähe,
dein Stecken und Stab trösten mich,
dein Kreuz gibt mir Halt,
so dass ich nicht an meinen Tränen ersticke.
Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde,
so dass ich jeden Tag an dir und deinem Frieden satt werde.
Du salbst mein Haupt mit Öl
und machst mich Bettler zum König.
Du schenkst mir voll ein,
damit meine Sünden und alles Böse in mir,
in deinem Blut ertrinken.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
auch wenn ich es nicht zu erkennen vermag.
Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Mein Gott, lass in mir diese Gewissheit nie sterben.

Der Herr ist mein Hirte,
er führt mich an klare Wasser.

Der Herr ist mein Hirte – Psalm 23.

Der HERR ist mein Hirte

Gottes Weinberg

Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten. 
Jesaja 27,3
Der Weinberg ist ohne Schutz.
Er ist ausgesetzt Wind und Wetter und allen Gewalten,
Eindringlingen, die als Freunde getarnt kommen,
dann aber den Tarnmantel fallen lassen und zerstören,
Böcken, die sein Grün rücksichtslos niedertrampeln,
achtlosen Frevlern, die in ihm wüten und
alles mit Stumpf und Stiel ausreißen,
was in dem Weinberg blüht und Früchte treibt.
Jedoch, was sie anrichten,
ist höchstens oberflächliche Zerstörung.
Gott wacht höchst selbst darüber,
dass sein Weinberg überlebt.
Selbst wenn alles Sichtbare und alle Oberfläche vernichtet ist,
passt er auf, dass sein Weinberg nicht verödet.
Er kommt, gießt, verbindet, hegt und pflegt und sorgt dafür,
dass mit der Zeit die Wunden heilen,
sich – ganz langsam – in den Wurzeln wieder Leben regt,
sich zarte Trieblinge bilden, die scheu dem Licht entgegen gehen,
bis dann – an einem fernen Sonnentag –
der Weinberg wieder grünt und blüht.
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Kraft

So lass nun deine Kraft, o Herr, groß werden, wie du gesagt hast. 
4.Mose 14,17
Ich traue auf dich,
Ich vertraue deinem Wort.
Jeden Tag spüre ich deine Anwesenheit.
Jeden Tag hoffe ich auf dich.
Groß bist du, groß ist dein Wort.
Dein Wort habe ich gehört.
So verhelfe ihm zu seinem Recht.
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