Langmut

Gott der HERR spricht: Ich will noch mehr zu der Zahl derer, die versammelt sind, sammeln. 
Jesaja 56,8
Gott sammelt sein Volk,
unermüdlich
bemüht er sich um jeden Einzelnen.
Er ist geduldig und langmütig,
wartet,
bis jeder bereit ist.

Der Tag wird für jeden kommen.

Getragen

Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
Jesaja 46,4
Du trägst uns,
hebst uns aus aller Not,
rettest uns,
vom Mutterleib bis
wir in den Staub sinken.
Und der müde Wanderer
lässt es dankbar geschehen.

Schlammgrube

Er zog mich aus der grausamen Grube,
aus dem Schlamm,
stellte meine Füße auf einen Fels,
gab ihnen festen Grund und
legte ein Loblied in meinen Mund.

Das werden viele sehen und
vertrauend hoffen
auf den Herrn.

(nach Psalm 40, 2-3)

Schlammgrube

Fürchte dich nicht

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. 
Micha 5,1
Bethlehem Efrata,
du Brothaus der Fruchtbaren.
Fürchte dich nicht, Rahel,
diesen Sohn wirst du auch haben,
auch wenn deine Seele ausgeht,
Ben-Oni, Sohn deiner Trauer,
Ben-Jamin, Sohn der Freude.
Und Jakob richtete einen Gedenkstein auf,
Grabmal für Rahel,
bis zu diesem Tag.
Die Wiege ist bereitet.
(1.Mose 35, 18-20)

Seelenlagen

Angst essen Seelen auf.
Angst isst meine Seele dort auf,
wo ich nicht auf Gott vertraue,
ich unbeschirmt gehe.
Seele, hab keine Angst vor dem Grauen der Nacht,
beachte die Pfeile nicht,
die dich durchbohren,
sie töten dich nicht.
Seine Flügel, du ängstliche Seele, tragen dich,
sein Schirm deckt dich,
seine Wahrheit ist dir Schutz und Schild.
Was fürchtest du zahnlose Löwen und falsche Schlangen?
Entfessele dich Seele!
Gott begehrt dich,
was kann dir geschehen?
Er ruft dich beim Namen,
hörst du das nicht?
Seelenlagen
(Gedanken zu Psalm 91)

Gottes Reisteil

Wenn wir verlieren,
Gott gibt.
Wenn wir versagen,
Gott springt ein.
Wenn wir abgelehnt werden,
Gott nimmt uns an.
Wenn wir fallen,
Gott fängt uns auf.
Wenn wir nicht weiter gehen wollen,
Gott reicht uns die Hand.
Gottes Reisteil.

Der Herr ist mein Hirte

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Sein Segen begleitet mich in all meinem Handeln.
Er führt mich durch die Wüste, durch jedes Land.
Er teilt mit mir das Brot, gibt mir von seiner Hand.
Ich trinke den Wein, sein Geist ist bei mir,
sein Mantel umhüllt mich, damit ich nicht frier.
Sein Atem haucht Kraft ein zum Weitergehn,
bis ich das Licht seiner Hütte in der Dunkelheit seh.
Ich klopfe an, er lässt mich ein,
dann weiß ich, jetzt bin ich daheim.