Gepriesen sei Gott

Die Meßschnüre sind mir gefallen in lieblichen Örtern; ja, ein schönes Erbteil ist mir geworden.
Psalm 16,6

Gerade habe ich gedacht,
ich bin es meinem Gott schuldig,
von seiner großen Gnade und Allmacht zu erzählen.
Dann kommt mir dieser Psalm unter die Augen.
Hiermit sei es getan:
Jeden Tag komme ich an Grenzen,
an Herausforderungen,
an denen ich mit meinen Mitteln nicht mehr weiter komme.
In höchster Ratlosigkeit rufe ich zu Gott:
Oh hilf mir, ich komme nicht weiter.

Und Gott hilft.

Dieses Wunder erlebe ich jeden Tag.

Gepriesen sei Gott,
in Ewigkeit,
Amen!

Gepriesen sei Gott

Gepriesen sei Jehova! Denn wunderbar hat er seine Güte an mir erwiesen in einer festen Stadt.
Psalm 31,21

Gepriesen sei Gott!
Glücklich,
wer das aus tiefstem Herzen sagen kann.
Gepriesen sei Gott!

Unfassbare Größe

Lobet Gott in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Stärke ( Psalm 150,1 )

Lobt die ganz unfassbare Größe Gottes!
Lobt ihn dort, wo er euch begegnet.
Lobt ihn in euch,
denn dort ist sein Heiligtum.
Ihr seid sein Heiligtum.

Psalm 150:1

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.150

Loben

Loben sollen sie den Namen Gottes! Denn er gebot, und sie waren geschaffen ( Psalm 148,5 )

Zu diesem Psalm fallen mir ein paar Verse eines alten Kirchenliedes ein:

Großer Gott,

wir loben dich,
Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich und
bewundert deine Stärke.
Wie du warst vor aller Zeit,
so bleibst du in Ewigkeit.

Alles, was dich preisen kann,
Cherubim und Seraphinen,
stimmen dir ein Loblied an,
alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh
„Heilig, heilig, heilig“ zu.

Heilig,  Herr Gott Zebaoth,
Heilig, Herr der Himmelsheere!
Starker Helfer in der Not!
Himmel, Erde, Luft und Meere,
sind erfüllt von deinem Ruhm,
alles ist dein Eigentum.

(EKG 331)

Psalm 148

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.148

Flügel der Morgenröte

Nähme ich Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres, auch daselbst würde deine Hand mich leiten, und deine Rechte mich fassen ( Psalm 139,9-10 )

Einer meiner Lieblingspsalmen, Psalm 139. Ein Gebet, eine wunderbare Liebeserklärung an Gott:

Gott,
du hast mich erforscht und erkannt.

Du kennst mein Verweilen und mein Eilen,
du verstehst meine Gedanken von Ferne.

Du sichtest mein Tun und Lassen und
bist vertraut mit all meinen Wegen.

Das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge,
und du kennst es schon.

Von hinten und von vorne umgibst du mich,
du hast auf mich deine Hand gelegt.

Dein Tun und Wirken
ist zu wunderbar, zu hoch für mich,
als dass ich mich mit dir messen könnte.

Wohin sollte ich mich verstecken vor deinem Geist,
wohin fliehen vor deinem Angesicht?

Flöge ich gen Himmel,
du bist da!
Ginge ich durch die Hölle,
du bist da!

Nähme ich Flügel der Morgenröte,
ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres:
Auch dort würde deine Hand mich leiten und
deine Rechte mich fassen.

Spräche ich:
Finsternis möge mich umhüllen,
das Licht um mich her werde Nacht,
die Nacht würde trotzdem leuchten wie der Tag,
die Finsternis wäre wie das Licht.

Denn von dir komme ich,
du wobst mich im Mutterleib.

O Gott,
ich preise dich,
dass ich auf eine erstaunliche,
ausgezeichnete Weise gemacht bin.

Wunderbar sind deine Werke und
Meine Seele weiß es sehr wohl.

Du kanntest mich,
bevor ich eine Gestalt hatte,
ich bin gewirkt von dir wie ein Stickwerk
in den untersten Regionen der Erde.

Deine Augen sahen bereits mein ungeformtes Sein,
meine Tage waren schon entworfen,
meine Zeit bestimmt,
als es Tag und Zeit noch nicht gab.

Wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott,
wie gewaltig sind sie in Summe,
sie sind zahlreicher als alle Sandkörner.

Halte von mir fern das Böse,
die Blutmenschen,
die dich vorschieben und
dabei Verbrechen begehen,
die bei deinem Namen schwören und
nichts als in die eigene Tasche wirtschaften.

Erforsche mich, o Gott,
erkenne mein Herz,
prüfe mich und
erkenne meine Gedanken.

Blicke auf mich,
wenn meine Wege abweichen,
führe mich zurück,
leite mich auf ewigen Weg!

Amen.

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.139