Feigen

Feigen

Und Jehova sprach zu mir: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Feigen; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten sehr schlecht, so daß sie vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden können. JEREMIA 24,3

Feigen können gut und schlecht sein, unreif oder reif, verletzt oder ohne Schrammen. Eine äußerlich schlechte Feige kann sich als süß und wohlschmeckend entpuppen, eine andere äußerlich schöne als fade oder gar nicht genießbar. Aus der Hülle kann man nicht auf das Innere schließen. Der Mensch schaut oft nur auf Äußerlichkeiten und bekommt schlechte Kost, Gott schaut nur ins Innere. Lernpotenzial für den Menschen.

Früchtchen

Alle deine Festungen sind Feigenbäume mit Frühfeigen: Wenn sie geschüttelt werden, fallen sie dem Esser in den Mund.
Nahum 3,12

Manches sieht von weitem verlockend aus, fruchtbringend.
Aber bei genauem Hinsehen erkennt man,
dass der Baum nicht veredelt ist,
die vermeintlichen Früchte sich am Ende
als Früchtchen herausstellen,
als unreife Zitronen,
die uns das Leben versauern.

Gute Frucht braucht Zeit zum Reifen
und wir Geduld, sie reifen zu lassen.