Ammenmärchen

Die Lippe der Wahrheit besteht ewiglich, aber nur einen Augenblick die Zunge der Lüge.
Sprüche 12,19

Manchmal erscheint es unerträglich,
welche Ammenmärchen einem aufgetischt werden.
Ordnet man sie in den Zeitenlauf ein,
sind sie ein Nichts.

Jetztzeit

So lehre uns denn zählen unsere Tage, auf dass wir ein weises Herz erlangen!
Psalm 90,12

Wir sind an Seele und Leib verletzlich,
zeit(en)abhängig.
Deshalb sollten wir vertrauensvoll
unsere Jetztzeit in Gottes Hand legen,
seine Zeit zu unserer Zeit machen.

Miteinander

Für wen mühe ich mich doch, und lasse meine Seele Mangel leiden am Guten?
Prediger 4,8

Gerade in der Weihnachtszeit
sollte sich so mancher fragen:
Was tue ich und für wen?
Weniger ist oft mehr.
Miteinander kann man nicht kaufen.

Glauben

Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volke am Ende der Tage widerfahren wird; denn das Gesicht geht noch auf ferne Tage.
Daniel 10,14

Was sein wird,
wenn unsere Tage zu Ende sind,
daran scheiden sich die Geister.
Was wer wem glaubt oder nicht glaubt,
ob jemand an Gott glaubt oder nicht,
ist jedem selbst überlassen.
Selbstverantwortung,
die über die eigene Zeit hinausreicht.

Momentum

In die Erde gesunken sind die Tore der Tochter Zion, zerstört und zerschlagen hat er ihre Riegel; ihr König und ihre Fürsten sind unter den Nationen, kein Gesetz mehr; auch ihre Propheten erlangen kein Gesicht von Jehova.
Klagelieder 2,9

Vor Gott ist nichts Irdisches ewig,
menschliche Pracht vergänglich,
die Mächtigen nur mächtig auf Zeit,
unsere Zeit nur ein vergängliches Momentum
in Gottes machtvollen machtlosen Reich.

Pfeiler

Gedenke, dass mein Leben ein Hauch ist!
Hiob 7,7

Unser Leben schwindet dahin,
mal mit mehr,
mal mit weniger Mühsal.
In Erdenzeit sind wir nicht mal ein Hauch,
in Gotteszeit ein Pfeiler.
Unsere Bedeutung definiert sich vor Gott allein.

Zeit

Ich wandte mich und sah unter der Sonne, dass nicht den Schnellen der Lauf gehört, und nicht den Helden der Krieg, und auch nicht den Weisen das Brot, und auch nicht den Verständigen der Reichtum, und auch nicht den Kenntnisreichen die Gunst; denn Zeit und Schicksal trifft sie alle.
Prediger 9,11

Egal wie schnell, mutig,
klug, weise, verständig ein Mensch ist
und ein anderer vielleicht nicht:
die Uhr läuft für alle im gleichen Takt und
Schicksalschläge hat keiner in seiner Hand.
Darin sind wir alle gleich.