Selbstvergiftung

Darum, daß sie haßten die Lehre und wollten des HERRN Furcht nicht haben, wollten meinen Rat nicht und lästerten alle meine Strafe: so sollen sie essen von den Früchten ihres Wesens und ihres Rats satt werden. Sprüche 1:29‭-‬31 DELUT

Oberschlaumeier gibt es gerade genug. Vergiften das Klima und hetzen die Menschen gegeneinander auf: So sollen sie essen von den Früchten ihres Wesens und ihres Rates satt werden.

Wachsen

Herbstlaub

Du großer, mächtiger Gott, dessen Name Jehova der Heerscharen ist, groß an Rat und mächtig an Tat; du dessen Augen über alle Wege der Menschenkinder offen sind, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Handlungen.
Jeremia 32,19

Gott schaut auf alles, was wir tun,
lässt jeden wachsen,
bis er Frucht bringt.

Früchtchen

Alle deine Festungen sind Feigenbäume mit Frühfeigen: Wenn sie geschüttelt werden, fallen sie dem Esser in den Mund.
Nahum 3,12

Manches sieht von weitem verlockend aus, fruchtbringend.
Aber bei genauem Hinsehen erkennt man,
dass der Baum nicht veredelt ist,
die vermeintlichen Früchte sich am Ende
als Früchtchen herausstellen,
als unreife Zitronen,
die uns das Leben versauern.

Gute Frucht braucht Zeit zum Reifen
und wir Geduld, sie reifen zu lassen.

Verantwortung

Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt, jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Lukas 3,9

Jeder trägt Verantwortung
für das, was er tut,
nicht tut oder
antut.

Gott wägt.

Kraftvoll

Das Salz nun ist gut. Wenn aber auch das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gewürzt werden?
Lukas 14,34

Gott hat uns als sein Samen ins Leben geschickt,
der Frucht bringen soll.

Ein Samenkorn, das nicht austreibt, wächst,
seine Kraft in die Frucht steckt,
neue Saat wachsen lässt,
bringt kein Korn in Gottes Scheuer.

Es ist weder für das Land noch für den Dünger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Gott will uns kraftvoll in seinen Dienst stellen, fruchtbringend.

Wertesysteme

Ich will dich in der Gemeinde rühmen, HERR.
Psalm 22,23

In der Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:

Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben.

Wertesysteme?
Der neue US-Präsident und seine Anhänger haben eins,
einschließlich des Ku-Klux-Klans,
die AFD hat eines.
CDU, SPD, CSU…
Putin, Erdogan und Konsorten,
abendländisches,
westliches,
christliches,
jüdisches,
muslimisches
Wertesystem,
alle stehen für nichts und vieles;

Du hast eines,
ich habe eines,
wo ist der gemeinsame Nenner?
Wer ist im Recht?

Es gibt Überschneidungen
oder auch nicht.
Was ist das Wahre, Gute, Richtige, Gerechte?
Wer weiß, was es ist?

Was aus meiner Sicht Unrecht ist,
ist für andere Recht,
bin ich die Verirrte.

Wahrheit, Gerechtigkeit, Recht,
DAS Wertesystem,
ist allein bei Gott.

So will ich nur ihm folgen
und darauf vertrauen,
dass er mich nach seinem Willen leitet,
ungeachtet aller menschlichen Irrungen und Wirrungen.

Herr, lass mich nicht müde werden,
lass die Zuversicht in mir nicht sterben,
dass dein Wort in meinem Wort Frucht trägt,
dass du aus mir sprichst!

PS: Ausnahmsweise und passend, ein Song gegen die Bequemlichkeit, 30 Jahre alt:

Aus den Augen, aus dem Sinn

Als jene ganze Generation zu ihren Vorfahren versammelt worden war, kam nach ihnen eine andere Generation, die weder vom HERRN wusste, noch von dem Werk, das er für Israel getan hatte.
Richter 2,10

Wenn ein Garten vernachlässigt wird,
verwildert er,
trägt keine Frucht mehr.
So auch der fruchtbare Garten,
der Mensch für Gott sein kann.
Vernachlässigt der Mensch ihn,
überwuchern die Untugenden
schnell den fruchtbaren Kern
und – aus den Augen, aus dem Sinn -,
schnell ist vergessen,
dass Gott gegenwärtig ist.

Weinberg

Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.
Jesaja 27,3

Nach Elberfelder Lesart heißt der Vers:

Ich, Jahwe, behüte ihn, bewässere ihn (den Weinberg) alle Augenblicke; dass nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.

Gott braucht Menschen,
die ein guter Weinberg sind,
die Frucht bringen,
Unkraut jäten,
auch wenn der Rücken schmerzt,
die sich in seinen Dienst stellen,
Tag für Tag,
ohne bequem zu werden
oder aufzugeben.
Gott stillt im Gegenzug den Durst und
behütet Tag und Nacht.

Strohfeuer

Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR.
Jeremia 23,28

Ich bevorzuge die Elberfelder Übersetzung, die klarer ist:

Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum; und wer mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemein? spricht Jahwe.

Fabuliererei,
Weltuntergangsvoraussagen,
sich für Gott ausgeben:
Gottes Name wird für vieles missbraucht.
Alles Strohfeuer,
das verbrennt.
Wer aber Gottes Wort hat,
wird Frucht bringen.

Feigenbaum

Wenn du, Jehova, merkst auf die Ungerechtigkeiten: Herr, wer wird bestehen? doch bei dir ist Vergebung, damit du gefürchtet werdest ( Psalm 130,3-4 )

Es dauert,
bis der Feigenbaum Frucht bringt.
Es braucht drei Blütengenerationen und
komplizierte Ökologie.
Es funktioniert nur,
wenn alles zusammenspielt und
wenn nicht, bleibt der Feigenbaum
fruchtlos und manches Jahr
ist er ein Totalausfall.
Um die Frucht zu essen,
ist Geduld und Durchhaltevermögen
gefragt.

So der Mensch,
der um Weisheit und Erkenntnis
ringt.

Sprüche 27:18

https://www.bible.com/de/bible/58/pro27

Pflanzen

Gleichwie ich über sie gewacht habe, auszureißen und einzureißen, so will ich über sie wachen, zu bauen und zu pflanzen, spricht der HERR.
Jeremia 31,28

In der Elberfelder heißt es dazu:

Und es wird geschehen, wie ich über sie gewacht habe, um auszureißen und abzubrechen und niederzureißen und zu zerstören und zu verderben, also werde ich über sie wachen, um zu bauen und zu pflanzen, spricht Jahwe.

Damit ein Neues wird,
muss das Alte vergehen,
selbst zusammenfallen oder
abgebrochen, abgeschnitten,
abgerissen werden.

Wenn das Samenkorn nicht vergeht,
trägt es keine Frucht.

Wer bauen und pflanzen will,
muss den Grund dafür bereiten.

(Sorry über den verspäteten Losungstext, war gestern etwas durch den Wind)

Fruchtloses Elend

Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
1.Mose 41,52

Und in der Elberfelder ist übersetzt:

Und dem Zweiten gab er den Namen Ephraim: denn Gott hat mich fruchtbar gemacht im Lande meines Elends.

Wir alle heißen Ephraim.
Gott hat uns fruchtbar gemacht
Im Lande unseres Elends.

Manch einer stellt das Wachstum ein
und wird nie fruchtbar,
verbleibt im fruchtlosen Elend.

Buchstabendreher

Psalmen und Psalter

 Lehre mich, Jehova, deinen Weg: ich werde wandeln in deiner Wahrheit; einige mein Herz zur Furcht deines Namens ( Psalm 86,11 )

Zwischen Furcht und Frucht
liegt nur ein Buchstabendreher.

Gott, lehre das „r“ und das „u“
in der richtigen Reihenfolge
im Herzen zu buchstabieren,
so, dass es vor dir richtig
geschrieben ist.
Amen.

Psalm 86:11

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.86

Wortsäer

Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein.
Jesaja 55,10-11

Und ein ganz anderer Sinn in der Elberfelder Übersetzung:

Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem Säemann Samen gegeben und Brot dem Essenden:
also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.

Gottes Wort,
das er seinen Wortsäern in den Mund legt,
wird nicht leer zurückkehren,
es wird die Frucht bringen,
für die es bestimmt ist.

Bei Gott gibt es kein Vertun.
Das Wort soll nicht,
es wird.

Unser Quäntchen

Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage.
Jesaja 40,15

Nur tropfenweise vermögen wir aus der Quelle zu schöpfen,
nicht schwerer als ein Sandkorn unsere Frucht.
Und doch reicht das kleinste Quäntchen zum Leben.