Gutes

Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. 
Sprüche 3,27
Enthalte kein Gutes dem, welchem es zukommt,
wenn es in der Macht deiner Hand steht,
es zu tun.
Sage nicht zu deinem Nächsten,
geh, und komm morgen wieder,
morgen will ich dir geben,
wenn du es heute schon vermagst.
Schmiede nichts Böses wider deinen Nächsten,
während er dir vertraut.
Denn der Falsche ist Gott ein Greuel,
während sein Geheimnis mit den Aufrichtigen ist.
(Sprüche 3, 27-32)

Rechnungen

Es übervorteile keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott. 
3.Mose 25,17
In allem, was man tut,
sollte man Gott mit auf der Rechnung haben.
Wenn man sich zum eigenen Vorteil verrechnet,
könnte man sich verrechnen.
Gott rechnet mit und verzählt sich nicht.
Am Ende ist jede Rechnung ausgeglichen.

Palmsonntag

Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. 
Jesaja 45,12
Ich habe die Erde gemacht und
den Menschen auf ihr geschaffen.
Meine Hände haben die Himmel ausgespannt, und
all ihr Heer habe ich bestellt.
Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit,
und alle seine Wege werde ich ebnen.
Er wird meine Stadt bauen und
die Fesseln meiner Verführten lösen,
nicht um Lösegeld.
Hosanna, gelobt sei der da kommt in dem Namen des HERRN!
Der Sohn der Menschen ist nicht gekommen,
sein Leben für viele als Lösegeld zu geben,
sondern uns die irdenen Fesseln durch das Wort zu lösen
und uns durch das Tor der Gerechtigkeit
in seine Heilige Stadt
einziehen zu lassen,
ihm nach und
ihm entgegen.
Hosanna! HERR lass uns durch das Tor der Gerechtigkeit in deine Heilige Stadt einziehen. Amen.
Palmsonntag – der Fest-Tag des HERRN!

Schlangen

Das Volk kam zu Mose und sie sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bete zum HERRN, damit er uns von den Schlangen befreit. Und Mose betete für das Volk. 
4.Mose 21,7

Schlangen sind allgegenwärtig.
Neid,
Missgunst,
Eifersucht,
Eigensinn,
Egoismus
Rücksichtslosigkeit.
Mose betet.
Und das Volk?

Bauplatz

Als Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels. 

1.Mose 28,17

Gottes Haus ist überall,

wo der Eckstein gesetzt ist.

Jeder kann es bauen,

er muss nur den Bauplatz

in sich zur Verfügung stellen.

Gottes Olympiade

Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen. 
Psalm 147,11

Immer weiter, schneller, höher
ist nicht Gottes Olympiade,
bei ihm führen andere Disziplinen zum Sieg:
Demut,
Ehrfurcht,
Gott vertrauen
.

Leere

Wer bin ich, HERR, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast? 
2.Samuel 7,18
Leere fühlt sich leer an,
man könnte denken,
man sei arm,
wenn das Haus leer ist,
und ist doch reich,
wohl gegründet,
ohne Müll.

Hirten

Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen. 
Hesekiel 34,12
Der HERR ist mein Hirte,
der HERR spricht durch Hirten,
der HERR erweckt Hirten,
aber sammeln tut er seine Schafe selbst,
jedes einzelne,
auch diejenigen,
die sich verirrt haben.

Aufrichtigkeit

Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfst, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm. 

1.Chronik 29,17

Aufrichtigkeit des Herzens,

Aufrichtigkeit des Gebens,

Aufrichtigkeit des Handelns.

Gebilde der Gedanken der Herzen.

Feigenkunde

Ich will sie gnädig ansehen und will sie bauen und nicht verderben, ich will sie pflanzen und nicht ausreißen. 
Jeremia 24,6

Ich will dich ansehen,
mit prüfenden Blick,
gute oder schlechte Feige?
In meinem Garten wachsen nur gute Pflanzen.
Verdorbene Feigen gedeihen dort nicht.

Heilige Stadt

Daniel hatte an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott. 

Daniel 6,11

Hin, der Heiligen Stadt zu,

neigt sich unser Herz.

Lob, Preis und Dank,

dass wir eine Heimat haben.

Kummer

Den HERRN fürchten heißt das Böse hassen. 

Sprüche 8,13

Sich fürchten vor den eigenen dunklen Seiten,

der Veränderung zum Besseren verpflichtet bleiben,

Gott ist Kummer mit uns gewöhnt,

ihn freut die kleinste Bewegung vorwärts.

Sehen

Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR.
Jeremia 23,24
Sehen und nichts sehen,
nicht sehen und doch sehen.
Das letztere ist schmerzvoller.

Lärm

Kehrt zurück, ihr abtrünnigen Kinder, so will ich euch heilen von eurem Ungehorsam. – Siehe, wir kommen zu dir; denn du bist der HERR, unser Gott.
Jeremia 3,22
Der Lärm macht noch kein Wort:
„Wir kommen zu DIR“
Und sind doch schon wieder abgebogen.
Worte, die tatenlos verhallen.