Schlagwort: Gott
Wüstenprophezeiungen
wird fröhlich stehen und blühen wie die Lilien,
denn Herrlichkeit und Schmuck unseres Gottes ist ihr gegeben.
Seid getrost und fürchtet euch nicht.
Seht, euer Gott, der kommt zur Rache,
Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.
der Blinden Augen aufgetan,
der Tauben Ohren geöffnet,
die Lahmen springen wie ein Hirsch,
die Stummen singen Gottes Lob.
Wasser in der Wüste fließen und
Ströme im dürren Land,
Brunnen sollen quellen und
Gras, Rohr und Schilf wachsen.
Natur
Psalm 104,4
mal säuselt er uns ins Ohr,
mal fegt er uns weg.
als Feuereifer oder
als eiferndes Feuer.
sein walten über unsere Natur,
unsere Natur in seiner Natur.
Stille
Psalm 16,1
kein Gebet, kein Seelengesang,
alles still ist in einem,
so bleibt einem doch das stille Wissen:
du bewahrst mich, mein Gott,
auf dich traue ich.
Buckelpiste
Jesaja 42,16
du gibst uns Atem, wenn uns die Luft ausgeht.
Jeden Abstieg fängst du auf,
damit wir nicht ins Trudeln kommen.
Aus jedem Schlagloch ziehst du uns wieder heraus,
damit wir nicht versacken.
Du geleitest uns sicher durch die Buckelpiste unseres Lebens.
Treuer Gott
1.Könige 8,57
auch wenn es in der Wüste irrt,
denn du, o Gott, bist ein treuer Gott.
Ob du dich zeigst oder verbirgst,
es geschieht aus Liebe.
Geist
Hosea 14,4
Was wir auch tun,
es zählt vor Gott nur der Geist,
in dem wir tun, was wir tun.
Segen und Fluch
Lieber Luther,
Gott ist das ewige Gut und wir ein Teil davon. Doch vor dem ewigen Gut steht viel Ungutes, viel Ungehorsam, viel Leid, mangelnde Demut, Eigenwille und Renitenz, kurz, der Mensch, so wie er geschaffen ist. Anzunehmen, der Mensch erreiche das ewige Gut, solange er menschlich lebt, ist Augenwischerei. Aber nicht nur, es ist auch Last und Belastung, das Postulat allein Beschwernis und Last. Gott wusste das. Deshalb hat er zum Segen auch immer den Fluch gesellt, zum ewigen Heil das ewige Gericht. Im ersten wie im zweiten Testament. Nicht nur der Mensch, auch Jesus und Gott sind zornig. Wären sie es nicht, wir – und unser Tun – wären ihnen gleichgültig, es bräuchte sie gar nicht. Ein Maßstab ohne Maßstab ist keiner. Es ist ja nicht unbegründeter Zorn. Wer das weg definieren will, verschließt die Augen vor 2,5 Millionen Jahren Menschheitsrealität.
Gott hat einen Bund mit uns geschlossen und die dazugehörige Handlungsanleitung ist einfach: So haltet nun die Worte dieses Bundes und tut darnach, auf dass ihr weise handeln möget in all eurem Tun (5.Mose 29, 9 ff). Du, jeder einzelne, der vor mir steht, sich zu dem Bund bekennt, tritt in den Eid auf den Bund mit mir ein. In diesem Bund und mit diesem Eid, besiegelt mit meinem Blut, richte ich dich zu meinem Volk auf. Ich sammle euch in dem Bund und unter diesem Eid. Ob dies der alte oder neue Bund ist, spielt keine Rolle, es ist immer der EINE Bund mit dem EINEN Gott, die EINE Stadt, das EINE Haus, der EINE Tempel, der EINE Zionsberg, das EINE Kreuz, der EINE Christus.
Gedenkt immer des Bundes, den ihr mit diesem EINEN geschlossen habt. Gedenkt eurer Geschichte und nehmt sie als Warnung, fallt nicht in eurem Herzen von mir ab, dient nicht anderen und falschen Göttern. Vor allem hüte dich davor, obwohl du diese Worte und diesen Fluch hörst, dich selbst in deinem Herzen zu segnen und zu sagen: Es geht mir wohl, obwohl du nur tust, was dir dein Herz sagt. Die sich an sich selbst betrinken, werden verdursten: Da wird der Herr nicht gnädig sein; sondern dann wird sein Zorn und Eifer rauchen über solchen Menschen, und es werden sich alle Flüche auf ihn legen, die in diesem Buch geschrieben sind; und der HERR wird seinen Namen austilgen unter dem Himmel (5.Mose 29, 20). Er wird ihr Land mit Schwefel und Salz verbrennen, dass es nicht besät werden kann, noch etwas darin wächst, noch ein Kraut aufgeht, gleich wie in Sodom und Gomorra. Warum? Weil du den Bund verlassen hast, den Eid gebrochen.
Gott ist ein zorniger Gott, aber auch ein langmütiger Gott: Wenn nun alles über dich kommt, nach deiner Wahl, der Segen und der Fluch, und du in dein Herz gehst, auch wenn du unter den Heiden bist, zu denen du verstoßen bist, Gott nicht kennst, und umkehrst, dich zu Gott bekehrst, seiner Stimme gehorchst, von ganzem Herzen und ganzer Seele, so wird dein Gott dir dein selbstgewähltes Gefängnis wenden. Selbst wenn du bis an der Himmel Ende verstoßen wärst, wird dich der Herr, dein Gott, von dort sammeln (5.Mose 30, 4).
Ihr habt keine Ausrede. Das Gebot, das ich euch gebe, ist nicht verborgen, ihr könnt nicht sagen, wer will uns über das Meer fahren und dein Wort uns holen, dass wir es hören und tun. Es ist da, es ist in der Welt. Es ist Verheißung, Hoffnung und Warnung. Denn seht, dass ich’s allein bin und ist kein Gott neben Mir! Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und heilen, und ist niemand, der aus meiner Hand errette (5.Mose 32, 39).
Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst (5.Mose 30, 19). Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis dass es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens (Heb 4, 12). Mensch, du hast die Wahl, auf mich, deinen Gott, kannst du es nicht schieben, wenn du meiner Stimme nicht gehorchst und du die Konsequenzen tragen musst.
Und es wird Konsequenzen haben. Auch darüber habe ich euch ausführlich belehrt. Denn, alle Menschen, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben und mich dennoch zehnmal versucht, meiner Stimme nicht gehorcht, mir gelästert haben, sollen das Land nicht sehen, das ich ihren Vätern verheißen habe, sie werden nicht in meine Ruhe kommen (4.Mose 22 ff). Welchen schwur er aber, dass sie nicht zur Ruhe kommen sollten, wenn nicht den Ungläubigen (Heb 3, 18)?
Lieber Luther, auch mit mancherlei Speis und Trank, mancherlei Taufen und äußerlicher Heiligkeit ist es nicht getan, den Gott sieht in alle Herzen (Heb 9, 10) und wartet hinfort, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden (Heb 10, 13). Mir kommen die Konfirmationen dieser Tage in den Sinn. Oder auch Taufen. Viel äußerliche Heiligkeit, wenn überhaupt, nicht nur von denen, die so scheinheilig vor den Altar treten, sondern auch derjenigen, die mitspielen und ihren Segen dazu geben.
Und, passend zu Pfingsten, lieber Luther, eine wie viel ärgere Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt, den Bund, den er geschlossen hat, das Blut des Testamentes, unrein achtet, durch welches er geheiligt ist, und den Geist der Gnade schmäht? Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (Heb 10, 29-31), in jeglicher Beziehung, in Gutem wie im Schlechten. Erschrecken von der Größe des Segens, aber auch vor der Größe des Zorns. Ich kenne beides, du, lieber Luther, sicher auch. Umfassende, mich ganz erfassende Gottesfurcht und –ehrfurcht.
Die An- und Aufforderung, lieber Luther, ist also nicht, vor all dem Unguten die Augen zu verschließen, sich in die vereinfachte Formel zu flüchten, Gott vergibt alles. Am Ende, lieber Luther, vielleicht ja, das ist die Hoffnung, aber davor steht der zornige, der richtende Gott, der sich unsere Untaten alle ansieht. Und das ist gut so. Mich erleichtert das. Ich kann vor ihn nicht nur meine Fürbitten, sondern auch meine Flüche legen. Er kennt beides. Er, der gerechte Richter, wird sie wiegen und wägen und nach seiner Gerechtigkeit bewirken, richten und rächen. Zu Gott wie auch zu mir, gehören Segen und Fluch. Wer nur den Segen sieht und den Fluch negiert, halbiert Gott und Mensch. Licht macht die Dunkelheit zum Licht.
Herzliche Grüße
Deborrah
Blindheit
Psalm 103,2.4
ist blind.
Ich kann meine gestrigen Worte
nicht mehr lesen
Funkstille
Jeremia 23,23
Es ist immer du und ich, o Gott.
Wenn gerade Funkstille ist,
mag es in deinem Willen liegen oder
in meinem Unvermögen oder mangelnden Willen.
Wunderbarer Gott
2.Samuel 7,21
Zwei Sekunden – und alles ist anders
Ich bin krankgeschrieben,
ich hatte einen Unfall,
einen schweren Unfall.
Mir stockt das Herz.
Zwei Sekunden,
und das Leben ist verändert.
Du bist nicht mehr der,
der du warst.
Wo Licht ist,
ist Dunkelheit,
wo Farben waren,
nur noch grau.
Wo ist der Plan B,
habe ich fast flehentlich gefragt,
vor 5 Monaten, als unser Vater starb.
Ihr braucht einen Plan B.
Wieso weiß ich immer im Voraus,
von dem Unglück, das kommt?
Wem hilft es? Mich quält es.
Verhindern kann ich nichts.
Ich kann von ihm lernen.
Was nützt es,
rückwärts zu weinen,
hat er zu mir, fast tadelnd, gesagt,
als der Schmerz mich überwältigen wollte.
Vielleicht bekommen sie es auch wieder hin.
Wenn alles gut geht.
Wie stark ist er.
Er hat es mir selber gesagt,
nicht ausrichten lassen,
ist selbst seinen Mann gestanden,
mitten in seinem Unglück.
Mit einer unfassbaren Gelassenheit.
Von Tempo 200 auf 0.
Wer mit und in der Natur arbeitet,
ist dem Leben nahe,
kennt Unglück,
kennt Krankheit,
kennt Sterben,
lebt mit dem Wetter,
so wie es ist.
Jeden Tag.
Demütig.
Er tut, was getan werden muss,
verliert keine Zeit mit Selbstmitleid und Trauer,
regelt die Dinge, unverzüglich,
behält ohne klaren Blick den Überblick.
Und wenn ich nachdenke,
sehe ich, dass alles vorgezeichnet war.
Die Hilfe kommt vom HERRN.
Sie war schon am Keimen,
das Saatkorn gelegt.
So ist es gut, wie es ist,
du Gott, hast vorgesorgt.
Ich sehe deine schützende Hand.
Bei DIR sind wir sicher,
du birgst uns unter deinen Flügeln,
und lässt uns nicht versinken
im Dunkel der Not.
Hilfspakete
Psalm 51,14
die du für mich schnürst,
sind zahlreich.
Und doch bedarf ich ihrer immer wieder.
Mein Geist ist willig,
ihrer nicht mehr zu bedürfen, aber
ich bin schwach.
Berge
Psalm 121,1-2
sie wandern zu den Bergen in meinem Inneren.
Wie kann ich sie überwinden?
Meine Hilfe kommt vom Herrn.
Er ist der bessere Bergsteiger.
Gottes Wohnung
Jesaja 7,9
Man kann eintreten, aber auch wieder gehen.
Wer nicht glaubt, geht wieder,
sobald ihm die Speisekarte nicht passt.
Das Festmahl verpasst er.
Ausgewogenheit
Armut und Reichtum gib mir nicht.
Gib mir meinen Anteil
nach deinem Willen.
damit ich dich im Überfluss nicht vergesse.
Lass mich nicht verhungern,
damit ich an dir nicht verzweifle.
Satzungen
3.Mose 20,8
Wunder
Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR.
Psalm 111,4
Wunder, über die wir uns wundern.
Deshalb sind sie getan.
Uns zum Zeichen,
dass Gott alles vermag.
Sattheit
5.Mose 8,12.14
Selbstzufriedenheit,
Überfluss.
Ich habe doch alles,
was ich brauche.
Keinen Hunger auf Gott.
Nicht gottgefällige Selbstgefälligkeit.
Von ganzem Herzen
5.Mose 6,5
von ganzem Herzen,
mit ganzer Seele und
mit all deiner Kraft lieben.
wie er das jeden Tag tut:
Gott lieben,
mit ganzem Herzen,
mit ganzer Seele,
mit aller Kraft.




