Finsternis

In der Finsternis erstrahlt den Aufrichtigen ein Licht, gnädig, barmherzig und gerecht. 
Psalm 112,4
Finsternis ist kein Verhängnis,
sie schult die Geduld,
schärft das Hören,
lernt dem Licht,
das in einem leuchtet,
allein zu vertrauen.

Richter Simson

Lieber Luther,

der Mensch fehlt, solange er lebt. Deshalb haben soziale Gemeinschaften seit jeher nur existieren können, wenn in dieser sozialen Gemeinschaft oder Gesellschaftsordnung jemand die Autorität hatte, Recht zu sprechen. Ohne Rechtsprechung herrscht in einer Gesellschaft Mord und Totschlag, Anarchie. Keiner kann in Sicherheit wohnen und leben.

In Gottes Ordnung ist es genauso. Weiterlesen „Richter Simson“

Räume

Räume können vollgestellt sein,
so dass man keinen Raum mehr hat.
Äußere Räume wie innere Räume.
Wenn die inneren Räume leer sind,
bleibt auch der äußere Raum leer,
egal wieviel Menschen den Raum füllen.
Gottes Raum ist,
wo Menschen innere Fülle haben,
Gott Raum geben,
Gottes Raum klingt,
wo Gottes Stimme hörbar ist,
unabhängig vom äußeren Raum.
Gottes Raum ist,
wo ER uns Raum gibt,
uns ihm entgegenfliegen lässt.
Himmelwärts

Gebote und Weisungen

Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und hüte meine Weisung wie deinen Augapfel. 
Sprüche 7,2
Gebote, die uns durch Boten gegeben sind.
Weisungen, die von einem weisen Gott kommen.
Folgen wir nicht dem, was die Boten uns gesagt haben,
folgen wir nicht der Botschaft des weisen Gottes.
Hüte Weisungen und Gebote wie deinen Augapfel,
lerne sie lesen, damit du nicht blind bleibst,
sondern lebst in Ewigkeit.

Segnungen

Von Gott werde dir geholfen, und von dem Allmächtigen seist du gesegnet. 
1.Mose 49,25
Segen gibst du uns, o Gott,
Segnung lässt du uns erfahren.
Segnungen aus der  Höhe,
Segnungen aus der Tiefe,
Segnungen, die uns nähren,

Segnungen, die uns bergen.

Namen

Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen. 
1.Samuel 12,22
Der HERR verstößt nicht,
er verzeiht,
ist barmherzig,
nicht um unseretwillen, sondern
um seines Namens willen,
um Jesu Namen willen.
Er setzt Zeichen seiner Herrlichkeit,
nicht zu unserer Herrlichkeit.

Unendliche Geduld

Mächtig waltet über uns seine Güte und die Treue des HERRN währt in Ewigkeit. Halleluja!
Psalm 117,2
Ja, seine Güte ist grenzenlos,
seine Treue währt ewig,
mit unendlicher Geduld
schleust er uns durchs Leben,
bis wir ganz in ihm leben.
Dann sind wir ein einziges Halleluja.

Lichtmarken

Ob im Eis des Winters,
ob in der Flut der Wasser,
ob in der Trockenheit der Steinwüste,
ob in der Finsternis der Polarnacht,
Mensch, lass dich nicht irritieren,
schau auf die Lichtmarken,
die dich den Weg nicht verlieren lassen,
die dich bei jedem Wetter leiten,
wie eisig, unter Wasser, trocken oder dunkel
dein Land auch ist.
Ewige Wahrheit.
Ewige Weisheit.
Ewige Dankbarkeit.
Lobgesang aller Psalmen.

 

Zukunft

ch weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Jeremia 29,11
Alles was ist,
ist von dir, o Gott, vorgedacht.
Friede und Freude,
das Land deiner Zukunft.
Eine kleine Weile noch…

Wolke

Lieber Luther,
gerade liegt Himmelfahrt, Pfingsten und Trinitatis hinter uns, lauter Kirchen“feste“, vor denen sich mancher Pfarrer fürchtet, weil er selbst nicht so recht weiß, was er davon halten soll. ImSpiegel wird von Religion ohne Gott berichtet und ein Pastor zitiert, der mit Gottes Wolke nichts anfangen kann. „Wie anders wir heute zum Himmel schauen als die Menschen der Bibel, wie viel mehr wir wissen als sie, wie viel weniger wir glauben als sie, wie unterschiedlich unsere Bilder von der Welt sind“. Im Himmel sei kein dinglicher Raum, in dem Gott wohne und in diesen Himmel werde heute niemand mehr in einer Wolke aufgehoben. Wirklich Herr Pfarrer? Ist das ernstlich Ihre Botschaft?
In den zehn Geboten heißt es: ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel ist, noch dessen, das unten auf Erden oder im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der 3. und 4. Generation derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist tausenden von Generationen, die mich liebhaben und meine Gebote halten (2.Mose 20, 2-4).
„Ich bin“ heißt, ich, Gott, bin eine Realität, meine HERRlichkeit und Fülle ist so groß, dass ihr euch kein Bild davon machen könnt, ihr werdet unweigerlich in die Irre gehen und Götzen nachlaufen und mein Götzenbild nach euren Vorstellungen bauen. Gott kann man nur unmittelbar erfahren. „Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.“ (2.Mose 33,20). Wie ist Gott dann zu erkennen?
Ein Bild, das in der gesamten Bibel für die Gegenwart Gottes steht, ist die Wolke: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken, als Zeichen des Bundes zwischen euch und mir, zwischen allen lebendigen Seelen in allem Fleisch, das auf Erden ist (1.Mose 9, 12-17). Den gesamten Auszug des Volkes Israel aus Ägypten begleitet Gott, indem er in der Wolke voranzieht. Mose richtet sich danach. Ob das Volk weiterzieht oder nicht, die Wolke bestimmte die Pace. Gott spricht aus der Wolkensäule. Was man sich darunter vorzustellen hat, ist Psalm 105, 39 zu entnehmen: Er bereitete eine Wolke aus zur Decke.
Das heißt, die Wolke ist ein Bild für den schützenden und leitenden Geist Gottes, sein Segen, der über dem Geschehen liegt. Wie mit einer schützenden Wolkenhülle legt er seine segensreiche Gegenwart um uns, keine Spur von Person, aber viele Spuren von Geist, denn: Sie haben alle einerlei geistliche Speise gegessen und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber vom geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus (1.Kor 10, 1-5).
Bei Jesu Taufe fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dies ist mein lieber Sohn, ihn sollt ihr hören (Luk 9, 35). Bei Jesu Tod verfinsterte sich die Erde durch Wolken, Gottes Trauer legte sich über die Erde und schließlich wurde Jesus emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf.
Was heißt das? Nichts anderes als dass Jesus von Gott zu sich empor gehoben wurde und sich mit ihm vereinigt hat, zukünftig den Blicken in der Wolke entzogen ist, wie Gott. Gott und Jesus vereinen sich wieder zu einem EINEN, für uns offenbart in der Wolke. Die Verheißung ist, dass er so kommen wird, wie die Jünger ihn hingehen haben sehen (Apg 1, 9-11): Sie werden sehen des Menschen Sohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit“ (Mk 13, 26). Das heißt am Tag, wenn Gottes Reich auf Erden kommen und jeder ihn schauen wird, wird er sich aus der Wolke offenbaren.
Dass Jesus in der Wolke wieder zu Gott zurückkehrt, spricht für die Konsistenz und die Authentizität dessen, was die Jünger gesehen und erlebt haben und mit ihnen das gesamte Volk Israel zuvor. Zu viele Menschen haben dieses erlebt und bezeugt, um es als Humbug abzutun. Es ergibt sich zwangsläufig so aus der Bibel. Das Gottesgeschehen ist kein alltägliches Geschehen und was auch geschieht, verwundert die Menschen. Damals wie heute. Das war so, als Gott aus der Wolke sprach, bei Jesu Wundertätigkeit, bei seiner Taufe, als die göttliche Stimme aus der Wolke kam, desgleichen bei seiner Aufnahme in den Himmel. Es ist bezeugt, darauf besteht Petrus: Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht in dem wir fabulierten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind (2.Petrus 1, 16). Augenzeugen!
Lieber Luther, schauen wir also anders in den Himmel als die Menschen vor 2000 Jahren? Und wissen wir mehr? Die Antwort heißt: Manche Menschen schauen in den Himmel, wie manche Menschen vor 2000 Jahren. Es gibt immer diese und jene. Jener Teil der Menschheit sieht eine Wolke und nichts als eine Wolke, eine Ansammlung von Wassertröpfchen. Und er wundert sich dann, dass in diesen ihren Himmel niemand aufgenommen wird, auch sie nicht. Sie denken tatsächlich, sie wissen mehr als die Menschen damals und schauen nur auf die Wassertröpfchen, übersehen aber den Urquell der Wassertröpfchen und verstehen schon gar nicht seine Sprache. Welche Blindheit und Taubheit bei all dem Wissen! Wissen kann auch blind und taub machen.
iWissen die Menschen heute mehr als das Volk Israel, das über Jahrzehnte der Wolke gefolgt ist? Aus seiner Gotteserfahrung heraus. Unter Leitung eines Auserwählten Gottes. Sie hatten ein Wissen, Gottes-Erfahrungswissen, das heute weitgehend nicht mehr besteht. Die Menschen sahen, wer diese Wolke gebildet hat und warum, verstanden noch die Zeichen, die ihnen gegeben wurden. Die Menschen heute hantieren mit vielen Zeichen und Formeln, aber wissen weniger, als die einfachen Menschen, die durch die Wüste zogen, als die Apostel, die Jesu Aufnahme in den Himmel gesehen und bezeugt haben. Im Lesen der Zeichen Gottes stehen wir heute weitgehend Analphabeten gegenüber. Der eingangs erwähnte Pfarrer ist nur ein Beispiel.
Lieber Luther, die Frage im Spiegel lautete: Religion ohne Gott? Die Frage müsste heißen, Kirche ohne Bibel? Welche Zukunft hat eine Kirche, deren Lehrer und Pastoren des Bibellesens unkundig sind, die das Wort Gottes dahinter, die Zeichen und die Lehre nicht mehr verstehen, denen manche Teile gar peinlich sind und, wie sie meinen, den Menschen heute unzumutbar? Wobei man, lieber Luther, das weißt auch du, jeden Teil der Bibel mit Gewinn lesen kann, mit Botschaft an jeden von uns, wenn man sie denn entziffern kann. Die Kirche müsste dringend anfangen, ihren Lehrern das ABC wieder beizubringen, damit sie das entscheidende Dokument, auf das sich die Christenheit beruft, wieder lesen lernen und dann vielleicht auch wieder vermitteln können, eine Botschaft an die Menschen haben, die sie verstehen, weil sie selbst sie auch wieder verstehen. Damit sie wieder anstatt von Wolkenkuckucksheimen von Gottes Wolke predigen können.
Lieber Luther, dass die Prediger die Menschen nicht mehr erreichen, weil man den Eindruck hat, sie haben Gott selbst verloren, hat gesellschaftliche Auswirkungen, über die man erschrecken kann. Baal hat Hochkonjunktur und Aarons, die als Pfarrer goldene Kälber bauen, gibt es auch genug. Aber, lieber Luther, auch das zeigt die Bibel, der EINE Gott lässt die Baals eine zeitlang gewähren, aber nur eine zeitlang … Das tröstet.
Herzliche Grüße
Deborrah

Erhöhung

Gott erhöht die Niedrigen und hilft den Betrübten empor.
Hiob 5,11

Hiob hat es erfahren:
Gott erniedrigt und erhöht die Erniedrigten,
er hilft den Betrübten wieder empor.
Auch die Hiobs in heutigen Tagen
können das erfahren.
Sie müssen sich dazu nur auf Gott einlassen.

Von ganzem Herzen

Sie gaben’s dem HERRN freiwillig von ganzem Herzen. 
1.Chronik 29,9
Der Weg zu Gott lässt sich nicht erzwingen.
Weder vom Menschen, noch von Gott.
Er beruht auf reiner Freiwilligkeit.
Wenn wir Ja zu Gott sagen,
sagt Gott auch Ja zu uns.
Von ganzem Herzen.

Widerstreit

Ihr seid begierig,
und erlangt‘s damit nicht.
Ihr hasset und neidet,
und gewinnt damit nichts.
Ihr streitet und krieget,
Ihr habt nicht,
darum dass ihr nicht bittet.
Ihr bittet,
und nehmt nicht,
darum dass ihr übel bittet,
nämlich dahin,
dass ihr’s mit euren Wolllüsten verzehrt.
Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen,
wisst ihr nicht,
dass der Welt Freundschaft
Gottes Feindschaft ist?
Wer der Welt Freund sein will,
der wird Gottes Feind sein.
Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst:
Der Geist, der in euch wohnt,
begehrt und eifert.
(Jakobus 4, 2-5)