Wohlgefallen

Wenn eines Menschen Wege dem HERRN wohlgefallen, so lässt er auch seine Feinde mit ihm Frieden machen. 
Sprüche 16,7
Du bist mein lieber Sohn,
an dir habe ich Wohlgefallen.
Es sieht so aus,
als hätte Gott bei Jesus diesen Spruch vergessen.
Hat er nicht:
Dem Bösen hat Jesus immer widerstanden.
Letztendlich muss das Böse sich in Wohlgefallen auflösen,

sonst bleibt nur der Tod.

Gefängnis

Wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, wird er deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen. 
5.Mose 30,2.3
Gefangen sind wir sehr,
in den Banalitäten
des täglichen Lebens.
Es bedarf mehr Mut,
die Banalitäten zu lassen,
als sich freiwillig zu unterwerfen.
Wenn das Gefängnistor sich öffnet,
gehen wir aus dem Dunkeln,
laufen ohne Fesseln und –
sehen die Sonne!

Dank

HERR, lass mir deine Gnade widerfahren, deine Hilfe nach deinem Wort. 
Psalm 119,41
Deine Gnade, o Gott,
auf die wir so angewiesen sind,
Dein Wort,
das uns zu dir führt,
Deine Hilfe,
die wir dazu brauchen.
HERR, hilf!
HERR, für jedes Wort
danken wir dir.

Vertane Chancen

Kinder, die das Gesetz nicht kennen, sollen es auch hören und lernen, den HERRN, euren Gott, zu fürchten alle Tage. 
5.Mose 31,13
Von Gott zu erzählen ist nicht gerade en vogue
Weder bei den eigenen Kindern,
noch unter Erwachsenen.
Wer eine Chance bekommt,
hat die Wahl.
Wer keine Chance bekommt,
hat keine Chance.
Die Chance zu verweigern,
heißt die eigene Chance zu verspielen.

Stricke des Todes

Stricke des Todes hatten mich umfangen, ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des HERRN: Ach, HERR, errette mich!
Psalm 116,3.4
Wenn wir in Jammer und Not sind,
besinnen wir uns auf Gott und rufen:
HERR, rette mich.
Gott lässt sich aber nicht täuschen.
Wenn mein Motiv nur ist
meine Lage zu verbessern,
meine Wohlfahrt zu mehren,
meine Wünsche zu erfüllen,
schweigt Gott.
Er antwortet nur,
wenn es wahrhaft Gott ist,
den wir suchen,
nicht uns selbst.
Das entscheidet,
ob wir die Stricke des Todes durchbrechen können,
im Leben wie im Sterben.

1000 Jahre

Tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. 
Psalm 90,4
Und der Mann ging heraus, gegen Morgen,
und hatte die Messschnur in der Hand.
Er maß 1000 Ellen und führte mich durchs Wasser,
das mir an den Knöchel ging.
Und maß abermals 1000 Ellen
und ließ mich durchgehen,
dass es mir bis an die Hüften ging.
Da maß er noch 1000 Ellen,
und es war so tief,
dass ich keinen Grund
unter den Füßen mehr hatte,
denn das Wasser war zu hoch,
so dass man schwimmen musste.
Und er griff den Drachen, die alte Schlange,
welche ist der Teufel und Satan,
und band ihn tausend Jahre
und warf ihn in den Abgrund und
verschloss und versiegelte ihn obendrauf,
dass er die Heiden nicht mehr verführen sollte,
bis dass vollendet würden tausend Jahre –
und darnach muss er los werden eine kleine Zeit.
Eine kleine Zeit in Gottes großer zeitlosen Zeit.
Zweimal hat das Volk dem wahren König seine Gefolgschaft verweigert,
1000 Jahre lagen zwischen Samuel und Jesus!
Aber: Es dauert nur eine kleine Zeit
(nach Hes 47, 3-5, Offb 20, 2-3, Wortreich)

Spreu und Weizen

Du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, und der HERR hat dich erwählt, dass du sein Eigentum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind. 
5.Mose 14,2
Es gibt allerlei Volk unter den Menschen.
Volk, das abtrünnig ist und
Volk, das folgt.
Das Volk das folgt,
ist Gottes auserwähltes Volk.
Auch im auserwählten Volk,
gibt es Spreu und Weizen.
Derjenige, der sich zum Eigentum gibt,
ist Weizen,
derjenige, der sich von der Hülle leiten lässt,
ist Spreu.
Gott kennt den Unterschied.
Auf seiner Tenne
wird die Spreu vom Weizen getrennt.

Reisesegen

Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. 
1.Mose 24,56
Irgendwie habe ich heute wohl den falschen Losungstext gepostet.
Keine Ahnung, wie das kommen konnte.
Der tatsächliche Losungstext:
Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben.
So hat vor knapp über einem Jahr meine Trauerrede auf meinen Vater geendet.
Deshalb berührt mich das gerade sehr.
Und ich erkenne, wie dieser Text auch für mich gilt,
und wie er auch für Jesus gegolten hat,
an dem Tag, an dem er gestorben ist.
Es gibt keine Zufälle in diesem Leben.

Karfreitags – Selbsttäuschung (Karfreitags – Andacht)

Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem HERRN und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: »Wer sieht uns, und wer kennt uns?
Jesaja 29,15

Vor Gott etwas verbergen zu wollen,
ist vergebliche Liebesmühe,
höchstens Selbsttäuschung.

Wer denkt,
Jesus sei gestorben, damit,
wenn ihr Gottes Wort mit Füßen tretet,
das ohne Folgen bleibt,
ist genauso Selbsttäuschung.

Das ist genauso,
wie wenn ihr mit dem Mob ruft,
gib Barnabas frei,
genauso, wie wenn
ihr Jesus ein weiteres Mal die Dornenkrone aufsetzt,
während ihr ruft, er ist der König.
Genauso, wie es an seinem Todestag geschah.
Nichts gelernt.

Selbstbetrug,
Selbsttäuschung,
Selbstfreisprechung.

Selbsttäuschung, Selbstbetrug, Selbst-Freisprechung ist,
was an Ostern die christlichen Kirchen feiern,
Selbstbeweihräucherung im wahrsten Sinne des Wortes.

Nein, er ist nicht für uns gestorben,
Er hat sich nur nicht von Menschen
in der Nachfolge aufhalten lassen.

Was interessiert mich Familie,
was interessieren mich meine Verfolger,
nicht Verfolgung zählt,
sondern Nachfolge.

Folgt ihm nach,
folgt dem Wort,
folgt mit beschnittenem Herzen,
nicht mit beschnittenem Glauben.

Das ist die Botschaft von Karfreitag.
Es ist ein Zeichen,
das Jesus setzt:
das Wort bestimmt das Handeln,
nicht die böse Tat.

Hört auf,
unterm Kreuz scheinheilige Krokodilstränen zu vergießen
und folgt dem Wort in Wort und Tat.
Karfreitag, wie es gefeiert wird,
ist Selbstbemitleidung.

Jesus hat ein Zeichen gesetzt,
das bis heute nicht gelesen werden kann.
Ein untauglicher Versuch,
Schäfchen ins Trockene zu bringen,
dem Menschen pauschal die Schuld an Jesu Tod aufzuladen.

Vergeblich,
nichts als Selbsttäuschung!
Schuld ist höchst individuell.
Wer dem Wort nicht folgt,
verwirft Jesus und Gott.

Weh denen, die mit ihren Plänen und ihrem Tun
im Finsteren bleiben.
Ostern wird für sie nicht.
Jeder hat die Verantwortung für sich selbst,
damit für ihn Ostern wird.

Karfreitag, ein Anstoß,
damit zu beginnen,
umzukehren.

Das wäre ein Grund, an Karfreitag zu feiern!
Jesus wäre nicht umsonst gestorben.

Bauarbeiter

Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. 
Jesaja 40,1
Tröstet, tröstet.
DAS Volk will nicht von dir getröstet werden, o Gott,
sie suchen sich ihre eigenen Tröster.
Aber DEIN Volk,
denjenigen, die dich suchen,
die sich zu dir bekehren,
die sich zu dir bekennen,
bist du ein Schutz und Schirm,
Tröster in allen Lebenslagen.
So können wir nur deinen Auftrag annehmen, deine Bauarbeiter zu sein auf deiner Dauerbaustelle Mensch:
Bahnt in der Wüste Gott einen Weg,
ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott.
Gerade dort, wo sie dich nicht suchen.

Dummheit

Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem HERRN und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: »Wer sieht uns, und wer kennt uns?« 
Jesaja 29,15

Höhere Macht?
Verantwortung nach göttlichem Recht?
Wahrheit und Gerechtigkeit?
Schert mich das?
Es sollte.
Alles kommt eines Tages ins Licht.
Deine Dummheit wird dich peinigen.

Bereitschaft

Sieh nun herab von deiner heiligen Wohnung, vom Himmel, und segne dein Volk Israel. 
5.Mose 26,15
Gottes Heiliger Berg,
Gottes Heilige Stadt,
Gottes Heilige Wohnung,
alles bereitet, nur für uns,
alles bereitet für unseren Einzug,
Gott harrt auf unsere Bereitschaft.

Palmsonntag

Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. 
Jesaja 45,12
Ich habe die Erde gemacht und
den Menschen auf ihr geschaffen.
Meine Hände haben die Himmel ausgespannt, und
all ihr Heer habe ich bestellt.
Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit,
und alle seine Wege werde ich ebnen.
Er wird meine Stadt bauen und
die Fesseln meiner Verführten lösen,
nicht um Lösegeld.
Hosanna, gelobt sei der da kommt in dem Namen des HERRN!
Der Sohn der Menschen ist nicht gekommen,
sein Leben für viele als Lösegeld zu geben,
sondern uns die irdenen Fesseln durch das Wort zu lösen
und uns durch das Tor der Gerechtigkeit
in seine Heilige Stadt
einziehen zu lassen,
ihm nach und
ihm entgegen.
Hosanna! HERR lass uns durch das Tor der Gerechtigkeit in deine Heilige Stadt einziehen. Amen.
Palmsonntag – der Fest-Tag des HERRN!

Ver-Harren

Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien.
Psalm 40,2
Das Harren auf Gott ist unser Anteil,
in der Wüste, wie im Wohlgeruch,
das Beharren, auf sein Wort,
wie immer die Anfechtung,
das Verharren in seinen Armen,
wenn wir dort angekommen sind.
Psalm 40 ist ein Renner,
er erzählt vom Abstürzen und Fliegen.

Schlangen

Das Volk kam zu Mose und sie sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bete zum HERRN, damit er uns von den Schlangen befreit. Und Mose betete für das Volk. 
4.Mose 21,7

Schlangen sind allgegenwärtig.
Neid,
Missgunst,
Eifersucht,
Eigensinn,
Egoismus
Rücksichtslosigkeit.
Mose betet.
Und das Volk?

Bauplatz

Als Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels. 

1.Mose 28,17

Gottes Haus ist überall,

wo der Eckstein gesetzt ist.

Jeder kann es bauen,

er muss nur den Bauplatz

in sich zur Verfügung stellen.

Wilderer

Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 
1.Mose 2,15
Gott baut auf den Menschen,
er ist dazu bestimmt,
Gottes Garten
zu pflegen und zu bewahren.
Gott baut auf den Menschen,
auch wenn sein Garten verwildert ist,
weil der Mensch, der ihn bebauen soll,
in ihm wildert.
Gott baut auf den Menschen
und traut ihm zu, umzukehren,
um in seinem Garten
in Einklang zu weben.