Veni, Creator, Spiritus,
Komm, Schöpfer, Geist,
erfasse mich:
Leben
5.Mose 5,33
damit ihr leben könnt,
damit ihr eure Tage verlängert
in dem guten Land,
das ich euch gebe.
Nur dann könnt ihr leben,
auch nach dem Sterben.
Begreift es doch!
Erweckung
Haggai 1,14
er lässt aufwachen aus dem Schlaf,
das ist Auferweckung.
Lazare, veni foras,
wach auf, komm heraus aus deinem inneren Schlaf,
um am Haus des HERRN zu arbeiten.
Schwalben
Das beflügelt.
Und Schwalbe ist nicht gleich Schwalbe.
und Schwalben, die fliegen und fleißig sind.
die anderen nähren ihre Jungen.
die anderen Mehlschwalben.
Gutes Land
Es freue sich der Himmel, und die Erde sei fröhlich, und man sage unter den Heiden, dass der HERR regiert!
1.Chronik 16,311.Chronik 16,31
Du Kind Jakobs,
mache dich auf
zum guten Land.
Gehe voran,
erzähle,
bekenne,
bezeuge
leite,
begleite,
danke.
Gott allein
Erkennet, dass der HERR Gott ist!
Psalm 100,3
Hilfreich ist er,
gut ist er,
gnädig ist er,
barmherzig ist er,
treu ist er,
gerecht ist er,
langmütig ist er.
Alle Tage.
Alle Leben lang.
Gott allein.
Tränen
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.
Psalm 126,5-6
Tränen sind Wasser,
Tränen sind Salz,
ohne Wasser und Salz gedeiht kein Same,
wächst keine Frucht.
Ewiger Sonnenschein auf Erden lässt
verdursten und verwelken.
Rechte Gerechtigkeit
Psalm 140,13
deshalb muss ihn nur das Böse fürchten,
ohne Ansehen der Person.
Fruchtbares und flaches Land
Wenn über dich kommt Segen oder Fluch,
und du in dein Herz gehst,
und dort Gott nicht findest und dich
bekehrst zu ihm,
auf seine Stimme hörst,
von ganzem Herzen und ganzer Seele,
in allem, was ich dir gebiete, so wird der HERR,
dein Gott, sich
deiner erbarmen,
das Gefängnis in dir wenden,
und dich zu ihm versammeln.
Wenn du bis an der Himmel Ende verstoßen wärest,
so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln
und dich von dort holen und
dir Gutes tun.
Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz vom Bösen beschneiden,
dass du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele,
auf dass du leben mögest.
Denn das Gebot, dass ich dir heute gebiete,
ist dir nicht verborgen, noch zu ferne,
noch im Himmel,
dass du sagen möchtest:
Wer will in den Himmel fahren und es uns holen,
dass wir’s hören und tun?
Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen möchtest:
Wer will uns über das Meer fahren und es uns holen,
dass wir es tun und hören?
Denn es ist das Wort gar nahe bei dir,
in deinem Herzen, dass du es tust.
Siehe ich habe dir heute vorgelegt
das Leben und das Gute,
den Tod und das Böse.
(5.Mose 30, 1-20).
Wunderschön.
Mensch, du hast keine Entschuldigung,
du hast die Wahl.
Das Wort ist nahe bei dir,
tue es.
Jesus hat dies erklärt im Gleichnis vom Sämann, der das Wort sät und der Mensch im Bild entweder karges, steiniges, dornenreiches oder eben fruchtbares Land ist. Der Same ist das Wort, erklärt Jesus.
Denn es ist das Wort gar nahe bei dir,
in deinem Herzen, dass du es tust.
Was wird gelehrt?
Vergesst die Auslegung des Gleichnisses. Alles nicht so gemeint. Das könnt ihr getrost beiseitelassen, und freut euch an Gottes verschwenderischer Liebe. Das sagt ein „Pfaffe“, der sich selbst so nennt. Das predigt er tatsächlich. Gott wirft, heißt das, sein Wort ja gern vergebens auf unfruchtbares Land. Er verschwendet gern.
Wieso braucht es dann überhaupt das Wort, überhaupt einen Pfaffen? Überhaupt das Gleichnis? Wieso erzählt Jesus das Gleichnis, wieso steht es in 3 Evangelien? Und überhaupt Land: Gutes Land, die Botschaft des Gleichnisses: Sei gutes Land? Die Anstrengung ist nicht nötig, Gott ist verschwenderisch mit seiner Liebe. Lehnt euch getrost zurück und schlaft weiter.
Als ich das gelesen habe, habe ich fast meine Austrittserklärung geschrieben. Ich muss Dampf ablassen, sonst tue ich es noch. Es ärgert mich, seit ich es gelesen habe. Solche Pfaffen soll ich ernst nehmen und auch noch alimentieren mit meinen Kirchen-Steuern? Ich habe große Zweifel. Ich würde gern entscheiden wollen, welchen Pfaffen ich für fruchtbares Land halte und welche für flaches Land. Das fruchtbare Land unterstütze ich gern, das flache nicht: Es welkt in der Sonne und ist unfruchtbar, verführt die Menschen zu trügerischem Schlaf und führt sie auf die falsche Spur.
Denn es ist das Wort gar nahe bei dir,
in deinem Herzen,
dass DU ES TUST!
Da kann man sich nur zu Mt 13, 24-30 retten:
Hand in Hand
Hiob 17,3
ineinander geschlungen zum ewigen Bund,
verwoben zum Zeugnis deiner Erkenntnis.
Sonntagsspaziergang
An den letzten kann ich mich nicht erinnern,
solange ist er her.
Bei ihnen stehen die Zeichen auf Frühling,
man hört es, an ihrem aufgeregten Geplauder.
das ganze letzte Jahr war ich nicht da.
Irgendwie hat was gefehlt.
Hier spricht der Kapitän
Dein Kopf ist leer, du fühlst dich ausgebrannt.
Dann: Zum Flughafen gerannt.
Mit schwerem Gepäck.
Auf dem Weg:
Du musst einen Gang rausnehmen,
sonst kommst du nicht an.
Monsieur, ich strecke ihm mein Ticket entgegen,
reicht das noch, wenn ich mich hier anstelle?
Er winkt mich raus in die Schnellspur für 1.Klasse.
Ich lächle ihn dankbar an:
Danke, Monsieur.
aber dann zieht es sich hin:
Flugzeug enteisen.
Hier spricht der Kapitän:
Leider müssen wir jetzt noch 20 Minuten warten,
wegen hohem Verkehrsaufkommen am Zielflughafen.
Mmmmhhhhh.
Zwischendrin,
hier spricht Ihr Flugbegleiter:
Bitte schnallen Sie sich an,
wir fliegen durch Turbulenzen.
Die Turbulenzen gehen eigentlich,
habe schon Schlimmeres erlebt.
Es kann nicht mehr lange dauern.
Wenn Sie nach rechts rausschauen,
sehen Sie sicher:
Es ist nebelig.
Wir kreisen jetzt noch maximal 20 Minuten,
vielleicht bessert sich das Wetter und
dann machen wir einen Landeversuch.
Mmmmhhhh
Es klingt wie Musik in meinen Ohren.
Klappt also.
Wir gehen runter.
Plötzlich gibt der Pilot wieder Gas
und zieht die Maschine wieder hoch.
Mmmmhhh-
Das Wetter ist leider noch schlechter geworden.
Tut mir Leid,
für den missglückten Landeversuch.
Leider müssen wir jetzt doch auf einem anderen Zielflughafen landen.
Mmmmhhhhhhhhhhh.
Ich schaue aus dem Fenster,
ich hatte einen undankbaren Mittelplatz,
zwischen zwei doch etwas sehr beleibten Herren.
So stelle ich mir das Ende der Zeit vor
(nicht die Herren, die Aussicht!)
Es ist tiefdunkel,
und dazwischen blass orange farbene Bänder.
Und plötzlich unvermutet, wie aus dem Nichts,
glasklar, ein Leuchtturm in voller Schönheit,
das einzige Gegenständliche,
zwischen den orangenen Bändern in der Dunkelheit.
Ich muss das sehen,
in mich aufnehmen.
das Flugzeug hält nicht an,
bevor ich die volle Schönheit des Bildes,
des Leuchtturmes, erfassen kann,
sind wir auch schon weitergeflogen.
Hier spricht der Kapitän:
Es dauert mindestens noch 10 Minuten,
bis der Ground Support kommt.
Mmmmmhhhhhh.
35 Minuten auf Gepäck gewartet,
weiter 15 Minuten in der Kälte auf den Bus,
der die Gestrandeten weiter transportieren sollte.
40 Minuten Busfahrt.
Dann Eis gekratzt,
Schleicher vor mir im Nebel,
hoffentlich reicht der Sprit,
aber tanken,
tanken mag ich jetzt nicht mehr.
Ich gehe das Risiko ein und
komme an!
7 Stunden Rückreise.
3 Stunden verspätetes Wochenende!
Aber Euer Vater weiß wohl,
das ihr des bedürfet.
(Luk 12, 30)
Säen und Ernten
Lieber Luther,
Mariä Lichtmeß, der 2. Februar, ist vorbei und damit definitiv auch die Weihnachtszeit, 40 Tage nach Weihnachten. Früher hieß Maria Lichtmeß: Der Winterruhe ist vorbei, die Feldarbeit beginnt wieder, ausgefeiert, es muss wieder in die Hände gespuckt werden. Das Licht, die Sonne steigt, das Licht, das die Heiden erleuchten soll (Lk 2, 32). Jesu Licht im Jahreskreislauf: Es wird geboren, steigt, fällt, steigt in anderer Gestalt. Und das Ganze wieder von vorn an Weihnachten. Ein Kreislauf von Geburt – Leben – Fallen – Neues Leben, Jesu Lebenskreislauf, der Jahreskreislauf des Wortes, der Natur, des Menschen. Geboren werden – Leben – Sterben – Neues Leben. Die Natur der Natur Gottes. Das Wort wird geboren, gesät, fällt an den Weg, auf felsigen Boden, zwischen Dornengestrüpp oder auch auf gutes Land. Damit sind wir beim Predigttext dieser Woche (Lk 8, 5-15). Weiterlesen „Säen und Ernten“
Dummheit
Hiob 28,28
ohne Ehrfurcht und Demut
ist Dummheit.
Gutsein
Psalm 19,9
Dort ist es gut aufgehoben.
Bei ihm ist Gutsein.
Aufrichtigkeit
Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfst, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm.
1.Chronik 29,17
Aufrichtigkeit des Herzens,
Aufrichtigkeit des Gebens,
Aufrichtigkeit des Handelns.
Gebilde der Gedanken der Herzen.
Heimat
Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele.
Psalm 57,2
Meine Seele ist wie ein unschuldiges Kind.
instinktiv nimmt sie Zuflucht zu Dir, o Gott.
Sie kennt ihre Heimat.
Feigenkunde
Jeremia 24,6
mit prüfenden Blick,
gute oder schlechte Feige?
Verdorbene Feigen gedeihen dort nicht.
Gerechtigkeit
Jesaja 11,2
auf ihm wird ruhen der Geist der HERRN:
der Geist des Verstandes,
der Geist des Rates,
der Geist der Stärke,
der Geist der Erkenntnis,
der Geist der Furcht des HERRN.
und nicht Recht sprechen nach dem Hören seiner Ohren,
er wird die Geringen richten in Gerechtigkeit,
und den Demütigen des Landes Recht sprechen in Geradheit.
und mit dem Hauch seiner Lippen den Gesetzlose töten.
Und Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein, und
die Treue der Gurt seiner Hüften.
Wer hat Angst vor seiner Gerechtigkeit?
Er bewegt alles im Wort.
Esst es.
Alle Propheten verkünden es.
Alle die gleiche Botschaft.
Erkennt euch selbst.
Ich bin getauft
Ich weiß nicht warum,
aber es ist mir danach:
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