Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir.
Psalm 63,2
In deinem Land, o Gott,
bedarf es außer deiner nichts,
mein Geist ein Geist mit dir.
Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir.
Psalm 63,2
In deinem Land, o Gott,
bedarf es außer deiner nichts,
mein Geist ein Geist mit dir.
Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
Jeremia 23,29
Das Wort, das klärt,
das Wort, das Mauern durchbricht,
wenn man bereit ist, Verhärtungen abzubrechen,
damit ein anderer durchbrechen kann.
Du bist mein Schutz und mein Schild; ich hoffe auf dein Wort.
Psalm 119,114
Der Herr,
mein Schutz und mein Schild,
meine Zuversicht,
meine Burg,
sein Wort,
das mich leitet,
durch allen Alltagslärm hindurch,
das mich nicht wanken lässt,
meinen Weg korrigiert,
wenn ich mich zu verrennen drohe.
Der HERR, dein Gott, wandelte dir den Fluch in Segen um, weil dich der HERR, dein Gott, lieb hatte.
5.Mose 23,6
Segen und Fluch
von Opportunisten,
die ihr Gottes-Fähnlein mal in die Richtung,
mal in die andere hängen,
es variabel anpassen
an die Erwartungen des Zeitgeistes,
erhört Gott nicht.
Er hält die Treue denjenigen,
die ihn hören und
was zu hören ist,
ist ewig und zeitlos.
Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden.
Jesaja 49,13
Gott tröstet,
Gott erbarmt sich,
Gott sucht sich sein Volk.
Freut euch, die er zu den Seinen zählt,
jubelt über euer Glück,
dankt und lobet euren Gott.
Der HERR harrt darauf, dass er euch gnädig sei.
Jesaja 30,18
Gott hört,
wenn wir ihn rufen,
ob wir ihn hören,
liegt an uns.
Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder, spricht der HERR, denn ich bin euer Herr! Und ich will euch holen und will euch bringen nach Zion.
Jeremia 3,14
Einer aus jeder Stadt,
zwei aus jedem Geschlecht,
werde ich in meine Stadt bringen
und ich werde euch Hirten geben
nach meinem Herzen und
sie werden euch weiden
mit Erkenntnis und Einsicht.
Zukunftsmusik,
auch nach 2.500 Jahren.
Lieber Luther,
Glaubt an mein Kreuz, sagt Jesus im Jakobusbrief, der in den Texten von Nag Hammadi überliefert ist. Welche Litanei rattert da bei vielen im Kopf herunter? Jesus musste leiden, weil es sein Vater so gewollt hat, für uns, damit er durch sein Leiden und seinen Tod uns von unseren Sünden erlöst. Jesus, der vom Vater für uns geopfert wurde, Jesus, der sich selbst opferte, weil beide uns so lieben, dass ihnen jedes Opfer für unsere Rettung recht ist. Jesus, das Lamm Gottes, das schweigsam und tapfer die Sünden der Welt ans Kreuz trägt. Christus, du (Schlacht)Lamm Gottes, der du trägst die Sünde der Welt, erbarm dich unser. Gott als unbarmherziger Vater, der seinen Sohn opfert, seinen vollkommenen Sohn für die Sünden und Boshaftigkeiten anderer unperfekterer Söhne? Kein Vater handelt so, wieso ausgerechnet Gott, der Inbegriff des Gut?
An sich, lieber Luther, zeigt schon der gesamte Glaubenskontext, der in der Bibel insgesamt, im Ersten Testament aufgeblättert wird, dass das so nicht sein kann. Weiterlesen „Glaubt an mein Kreuz“
Alles Denken bringt Form auf irgendeiner Ebene.
Alles Denken formt sich früher oder später zu etwas.
Wer Angst denkt, hat Angst.
Wer Liebe denkt und lässt seine Gedanken abschweifen, ist untreu.
Wer krank denkt, ist krank.
Das Denken formt das Tun,
kein Tun ohne denken.
Für unser Denken und Tun sind wir selbst verantwortlich,
wir können die Verantwortung nicht abschieben.
Dein Glaube hat dir geholfen.
Der Glaube kann Berge versetzen.
Wer Angst hat, vor diesem Denken,
hat Angst vor seinen Gedanken,
traut sich selbst mehr,
als dem Heiligen Geist.
Selbst gemachte Denkverbote.
Wenn meine Gedanken nichts bewirken,
bin ich fein raus, denkt mancher,
welch ein Irrtum.
Wer dem eigenen Geist nicht traut,
nimmt den Heiligen Geist nicht wahr,
denn er verbindet sich mit mir nur in meinem Geist.
Der Heilige Geist wirkt in meinem Geist,
mein Geist ist in Vollendung Heiliger Geist.
Der Heilige Geist will wirken,
nicht nichts bewirken,
will zugelassen sein von meinem Geist,
sich mit ihm vermählen zu einem Geist.
Wer den Heiligen Geist in sich nicht wirken lässt,
weil man sich selbst mehr traut als dem Heiligen Geist,
sich selbst im Nichtzutrauen traut,
wirkt nicht den Willen des Heiligen Geistes,
ist nichts als Eigenwille.
Denkschranken
werden zu Wahrnehmungsschranken,
werden zu Wirkschranken.
Egomanismus.
Von den Denkschranken müssen wir uns selbst befreien.
Wer Angst davor hat, muss sich erst seiner Angst stellen.
Wer das nicht will, will nicht schrankenlos gewirkt sein vom Heiligen Geist.
Eine Entscheidung, die im freien Willen eines jeden liegt,
eines scheinbar freien Willens,
der aber in Wahrheit von uns selbst in Ketten gelegt ist.
Die Schranke auch nur einen Millimeter zu öffnen,
die Ketten zu sprengen,
ist der erste Schritt zur Heilung,
zur Korrektur unseres von uns selbst irregeleiteten Geistes.
Wem es an Heiligem Geist mangelt,
dem mangelt es an eigener Einsicht
über die Wirkung des eigenen Geistes,
der baut willentlich nicht auf Gott,
sondern auf seine eigenen Irrtümer.
Wenn diese Einsicht geboren ist,
kann Heilung sich entwickeln.
Die Fähigkeit dazu schlummert
in jedem als
Embryo.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.
Psalm 23,2-3
Grüne Auen?
Frische Wasser?
Seele?
Es gibt Menschen,
die denken dabei an nichts als
Gras,H20 und ihr Fleisch.
Was sie bloß mit Psalm 23 anfangen?
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde?
Er salbt mein Haupt mit Öl und schenkt mir voll ein?
Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar?
Wo ist der Tisch?
Salatöl auf den Kopf?
Wo ist wohl das Haus?
Wo ist die Tür zur Erkenntnis?
Ein fröhliches Herz macht ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ist, entfällt auch der Mut.
Sprüche 15,13
Kummer des Herzens
legt sich auf die Seele,
betrübter Alltag,
gefühlsvernebelter Geist.
Der HERR, unser Gott, hat uns behütet auf dem ganzen Wege, den wir gezogen sind.
Josua 24,17
Wie steinig der Weg,
wie trocken die Wüste,
wie hoch der Berg,
wie tief der Sumpf,
wer Gott ehrlich ruft,
dem hilft er heraus,
den führt er auf seinen Weg.