Unglaube

Die Könige der Erde hätten es nicht geglaubt, noch alle Bewohner des Erdkreises, dass Bedränger und Feind in die Tore Jerusalems kommen würden.
Klagelieder 4,12

Gott sammelt am Ende alle,
unabhängig, ob wir das glauben
oder nicht.

Sammelnder Gott

Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.
2.Samuel 14,14

Ein ziemlich anderer Sinn in der Elberfelder Übersetzung (der ganze Vers), Textverständniswelten dazwischen:

Denn wir müssen gewisslich sterben und sind wie Wasser, das auf die Erde geschüttet ist, welches man nicht wieder sammeln kann; und Gott nimmt nicht das Leben weg, sondern er sinnt darauf, dass der Verstoßene nicht von ihm weg verstoßen bleibe.

In der Lutherübersetzung ist es ein verstoßender Gott, in der Elberfelder Übersetzung ein sammelnder Gott.

Ausstoßender Gott,
drohender Gott,
der Angst macht,
oder besorgter Gott,
der um uns wirbt,
da er uns gern sammeln möchte,
einer der Leben nicht wegnimmt,
sondern gibt?

Ich neige mich zum Elberfelder Verständnis.