Verführung

Und ich sprach: Nur Geringe sind es; die sind betört, weil sie den Weg Jehovas, das Recht ihres Gottes, nicht kennen.
Jeremia 5,4

Menschen lassen sich verführen,
weil sie sich gern verführen lassen.
Bei klarem Kopf
ist der Irrweg zu erkennen und man
wählt den Weg Gottes.

Versuchung

Begehre nicht in deinem Herzen nach ihrer Schönheit, und sie fange dich nicht mit ihren Wimpern!
Sprüche 6,25

Die Versuchung kennt jeden Trick,
um dich zu verführen.
Es bedarf einiger Anstrengung,
ihr sein Herz zu verweigern und
seine Augen vor ihr zu verschließen.

Heiliger Zorn

Und es geschah, als Mose sich dem Lager näherte und das Kalb und die Reigentänze sah, da entbrannte der Zorn Moses, und er warf die Tafeln aus seinen Händen und zerschmetterte sie unten am Berg.
2.Mose 32,19

Heiliger Zorn packt einen,
wenn man sieht,
wie Menschen sich blenden lassen,
sich von falschem Glanz verführen lassen,
dumm um goldene Kälber tanzen.
Jetzt, wie vor tausenden von Jahren.
Mensch in der Falle des Menschseins.
Offensichtlich nicht lernfähig.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Sooft ich sie rief, gingen sie von meinem Angesicht weg.
Hosea 11,2

Der Mensch hört auf die falschen Stimmen.
Er folgt immer wieder dem Ruf der Verlockung,
seiner dunklen Seite.
Es ist der Weg des geringsten Widerstandes.
Auf Dauer auf der hellen Seite zu sein, beim ewigen Gut,
fordert seinen Tribut, den er nicht bereit ist,
in diesem Leben zu zahlen.
Er verschiebt es auf das nächste.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Schlüssellochperspektive

Mein Kind, wenn Sünder dich locken, so willige nicht ein (Sprüche 1,10 )

Aus der Schlüssellochperspektive
stellt sich vieles
in den schönsten Farben dar,
verlockend,
begehrenswert.

Die Realität entpuppt sich dann,
ist man durch die Tür gegangen,
als weniger bunt,
eher trist und grau.

Lass dich nicht verlocken,
bezaubern, vom schönen Schein!

Gottes Wege sind
nicht verführerisch,
nicht verlockend,
nicht schrill und bunt,
nicht ins Auge stechend,
nicht laut und lärmend,

Gottes Wege sind
gerade und eben,
wahrhaftig,
gerecht,
gut

und wollen in Bescheidenheit und Demut gegangen sein.

Sprüche 1:10

https://www.bible.com/de/bible/58/pro1

Bröckelnde Fassade

 Gib nicht den Weibern deine Kraft, noch deine Wege den Verderberinnen der Könige ( Spr 31,3 )

Innere Schönheit
hat nichts mit Fassade zu tun.
Irgendwann nagt der Zahn der Zeit an der Äußerlichkeit,
der schöne Schein zerfällt,
die Fassade bröckelt und
übrig bleibt ein unbewohnbares Haus,
aus dem man nur noch fliehen kann.

Sprüche 31:3

https://www.bible.com/de/bible/58/pro31

Verführung

 Die Verführung ist leidenschafltich und unbändig, ihre Füße bleiben nicht in ihrem Hause; bald ist sie draußen, bald auf den Straßen, und neben jeder Ecke lauert sie ( Spr 7:11 )

Die Verführung lauert um jede Ecke,
sie bleibt nicht in ihrem Haus,
bald ist sie draußen,
bald auf den Straßen,
sie sagt, sie bringe Frieden
und bringt nur das Verderben.

Sprüche 7:11-12

https://www.bible.com/de/bible/58/pro7

Unkrautjäten

HERR, neige mein Herz nicht zum Bösen.
Psalm 141,4

Der ganze Vers in der Elberfelder Übersetzung heißt:

Neige nicht mein Herz zu einer bösen Sache, um in Gesetzlosigkeit Handlungen zu verüben mit Männern, die Frevel tun; und möge ich nicht essen von ihren Leckerbissen!

Das Sich-Hin-Reißen-Lassen oder
Das Sich-Gehen-Lassen
Ist die Wurzel aller Verführung zum Unrecht,
eine Unkraut, das man in sich keimen lässt und
versäumt es rechtzeitig mit Stumpf und Stiel auszureißen.
Nur reichzeitiges Unkrautjäten
lässt die gute Saat aufkommen.
Wenn sie erstickt ist,
ist es zu spät.

Fremde Leckerbissen bleiben einem im Hals stecken.

Gier

Josef sprach zur Frau des Potifar, die ihn verführen wollte: Wie sollte ich ein so großes Unrecht begehen und wider Gott sündigen?
1.Mose 39,9

Der ganze Vers nach Elberfelder Übersetzung:

Niemand ist größer in diesem Hause als ich, und er hat mir gar nichts vorenthalten als nur dich, indem du sein Weib bist; und wie sollte ich dieses große Übel tun und wider Gott sündigen?

Die Gier ist eine Verführerin.
Sie gaukelt einem vor,
man brauche mehr
und am Ende ist es weniger.