Heldentod

Wie sind die Helden gefallen, und umgekommen die Rüstzeuge des Streites!
2.Samuel 1,27

Heldentaten,
Heldentod,
Heldensagen,
Heldenverklärung.

Wieso brauchen die Menschen Helden?

Sie kommen,
sehen die Chance,
siegen,
verschwinden.

Sie besiegen und lassen immer
Verlierer zurück.

Ihre Heldensaga soll davon ablenken,
und die Tat in gutes Licht tauchen.

Was macht Helden zu Helden?

Wir machen sie dazu,
indem wir ihnen Heldentum zuschreiben
oder Medien konsumieren,
die Heldenkult betreiben.

Helden sind Kunstgeschöpfe.
Sie werden zu Ersatzgöttern gemacht,
deren Licht blendet.

Sie fallen schnell,
um dem nächsten Helden
Platz zu machen.

Heldentod dem Heldentum.

Geschick

Ferner sah ich unter der Sonne, dass nicht die Schnellen den Lauf gewinnen und nicht die Helden den Krieg und auch nicht die Weisen das Brot und auch nicht die Verständigen den Reichtum und auch nicht die Kenntnisreichen die Beliebtheit, sondern Zeit und Geschick trifft sie alle.
Prediger 9, 11

Unser Geschick liegt nicht in unserer Hand,
man kann es nicht erzwingen,
je sehr man sich das auch vormachen mag.
Da hat ein anderer die stärkere Hand.

Joseph

Joseph, der Stille, der im Hintergrund lebt,
Joseph, der nicht auf die anderen hört.
Joseph, der sich der Aufgabe stellt,
Joseph, der sich verlässlich verhält.
Joseph, der handelt und nicht wankt,
Joseph, der tut, was Gott verlangt.
Joseph, der voll Demut gehorcht,
Joseph, der Frau und Kind umsorgt.
Joseph, der tut, was der Engel befiehlt.
Joseph, der mit seiner Familie flieht,
Joseph, der Gott allein vertraut.
Joseph, der fest auf den Glauben baut.

Joseph, du zeitloser Held,
vor dir verneige sich die Welt.
Joseph, dein selbstloses Handeln,
sei Beispiel auch in heutigem Wandel.
Joseph, deine Demut ohne Klagen
gebe mir Mut und lass mich es wagen.

Herzenslicht