Wünsche

Darum sage ich euch: Alles, um was irgend ihr betet und bittet, glaubet, daß ihr es empfanget, und es wird euch werden. MARKUS 11:24 ELB

Unsere Wünsche sind so vielfältig und bunt wie das Leben. Dabei ist es mit ihnen oft so, wie mit buntem Obst, das verführerisch aussieht, wenn man es isst, aber fade schmeckt. Gerade ist eine gute Zeit, unsere Wünsche zu hinterfragen.

Wünsche

Der Faule stirbt über seinem Wünschen; denn seine Hände wollen nichts tun.
Sprüche 21,25

Wächst aus jeder Zucchiniblüte eine Zucchini? Sicher nicht, wenn ich in Gedanken schon am Kochtopf stehe und darüber vergesse, die Pflanze zu gießen.

So ist es mit den Wünschen. Sie sind auf ein Soll gerichtet, von dem nicht sicher ist, dass es erreicht wird. Sich in Tagträumen zu verlieren, lenkt vom Hier und Jetzt ab, vergeudete Zeit und Energie. Das Leben spielt im Augenblick.

Unzufriedenheit

Die Furcht Jehovas ist zum Leben; und gesättigt verbringt man die Nacht, wird nicht heimgesucht vom Übel.
Sprüche 19,23

Gott macht einen zufrieden und
lässt einen zufrieden durchs Leben gehen.
Unzufriedenheit entsteht durch Gedankengebäude,
in die man Wünsche einmauert,
denen das Sein nicht entspricht.

Zwischen Minimum und Maximum

Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott.
Prediger 5,7

Man träumt,
man wünscht,
man erdenkt sich,
wie sein Leben
so laufen soll.

Tatsächlich treibt es
auf einer Skala zwischen
meistens Medium,
manchmal Minimum und
in seltenen Momenten Maximum.

Seufzen

Herr, du kennst all mein Begehren, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
Psalm 38,10

Alles Begehren endet in Seufzen.
Gott kennt beides,
auch seine Abfolge und
die damit verknüpften Wünsche
des Menschen an ihn.
Der Rest liegt bei ihm.