Dunkle Stellen

Verirrungen, wer sieht sie ein? Von verborgenen Sünden reinige mich! Auch von übermütigen halte deinen Knecht zurück; laß sie mich nicht beherrschen! PSALM 19:12‭-‬13 ELB

Sturheit, fehlende Selbsteinsicht, mangelnde Demut sind Stolpersteine, die wir uns selbst in den Weg legen. Dunkle Stellen.

Zuwenig

Erhebet nicht hoch euer Horn; redet nicht Freches mit gerecktem Halse! Denn nicht von Osten, noch von Westen, und nicht von Süden her kommt Erhöhung. PSALM 75:5‭-‬6 ELB

Überheblichkeit, Selbstüberschätzung, Übermut, Überfluss, Überdruss, Übermass, das Zuviel gebiert immer auch ein Zuwenig. Vor allem zuwenig Demut.

Anspruchsdenken

Wenn wir aber Nahrung und Bedeckung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. 1 TIMOTHEUS 6:8 ELB

Die Ansprüche sind hoch. Etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf ist für die meisten bei uns so selbstverständlich, dass uns die Dankbarkeit dafür fehlt. Das Gejammer über den Lockdown und die Einschränkungen erzählen von mangelnder Demut.

Seelenruhe

Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. MATTHAEUS 11,29‭-‬30

An Sanftmut und Demut fehlt es uns mitunter, auch wenn es nur unter der Oberfläche dampft. Die Aussicht auf Seelenruhe nimmt den Dampf aus dem Kessel. Wir müssen uns dessen nur bewusst sein, wenn wir spüren dass der Druck steigt. Dann können wir abwägen, was wir vorziehen. Dieses Joch sollten wir auf uns nehmen.

Guter Glaube

Suchet Jehova, alle ihr Sanftmütigen des Landes, die ihr sein Recht gewirkt habt; suchet Gerechtigkeit, suchet Demut; vielleicht werdet ihr geborgen am Tages des Zornes Jehovas.
Zephanja 2,3

Der Mensch kann sich seiner selbst
nie sicher sein.
Auch in gutem Glauben kann man
Schlechtes bewirken.
Es steht uns gut zu Gesicht,
demütig zu sein und
offen für die Belehrungen,
die Gott uns gibt.

Verschiedenheit

So sei denn Jehova Richter, und richte zwischen mir und dir; und er sehe darein und führe meine Streitsache und verschaffe mir Recht aus deiner Hand.
1.Samuel 24,16

Rechthaberisch meinen wir, was wir meinen,
sei das Richtige und wer abweichende Meinungen hat,
habe unrecht.

Mit dieser Kopfhaltung sind wir auf dem Holzweg.
Es ist keine Sache von richtig oder falsch,
sondern Verschiedenheit.

Verschiedenheit auszuhalten,
ist insbesonders für diejenigen schwierig,
die meinen, die Moral mit Löffel gefressen zu haben.
Demut und Bescheidenheit wäre eine bessere Zier.