Gottesbild

Und ihr werdet wissen, dass ich in Israels Mitte bin, und dass ich, Jehova, euer Gott bin, und keiner sonst. Und mein Volk soll nimmermehr beschämt werden.
Joel 2,27

Was ist das richtige Gottesbild?
Wer ist Gott?
Er spiegelt sich sicher nicht
in den vielen Religionen und Theologien,
die alle von sich annehmen,
DAS ‚richtige‘ Gottesbild zu vermitteln.
Es gibt kein „richtiges“ Gottesbild,
es gibt nur individuelle Annäherungen an Gott,
innerhalb einer Religion oder nicht.

Ewige Weisheit

Vorbemerkung: Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. So habe ich Sprüche 8 gelesen, und verstanden, dass Gott sich dort erklärt:

Sprüche 8 (frei nach Elberfelder Übersetzung von 1871)

Ruft nicht die Weisheit?
Hörst du nicht die Stimme der Einsicht?

Wo Wege zusammen- oder auseinanderlaufen,
hat sie sich aufgestellt,
dort wo Leben sich vom Tod scheidet.

Zu euch, Männer und Frauen, rufe ich,
zu euch, Menschenkinder, ergeht meine Stimme.

Lernet Klugheit, lernet Verstand.
Aus meinem Mund spricht Wahrheit,
nichts Falsches kommt von meinen Lippen.

Alle Worte meines Mundes sind Gerechtigkeit,
der Verständige versteht ihre Richtigkeit.
Sie weisen den geraden Weg denen,
die Erkenntnis erlangt haben.

Hört auf meine Unterweisung,
sie ist kostbarer als alles,
was ihr euch vorstellen könnt.

Nichts, was du begehren kannst,
kommt der ewigen Weisheit gleich.

Ich, die Weisheit,
bewohne die Klugheit und
finde die Erkenntnis der Besonnenheit.

Ich, die Weisheit,
wohne in der Klugheit und
erkenne die Besonnenheit.

Gottesehrfurcht heißt lassen:
das Böse,
die Eitelkeit,
den Hochmut,
falsche Lehren.

Mein sind Rat und Einsicht,
ich bin das Verstehen,
mein ist die Stärke,
Mensch ist Mensch durch mich.

Ich liebe, die mich lieben,
die mich zur rechten Zeit suchen,
werden mich finden.

Nicht Geld, Gold oder Güter machen reich,
Reichtum und Ehre sind bei mir allein,
bleibendes Gut und Gerechtigkeit.

Meine Frucht und mein Ertrag sind besser als alles,
was ihr in eure Schatzkammern sammelt.

Ich gehe den Pfad der Gerechtigkeit und
zeige was seine Richtigkeit hat,
um diejenigen, die mich lieben,
beständiges Gut erben zu lassen und
ihnen ihre Vorratskammern zu füllen,
damit sie ewig davon zehren können.

Gott besaß mich, die Weisheit,
im Anfang seines Weges,
von jeher,
vor all seinen Werken.

Ich war eingesetzt von Ewigkeit her,
von Anbeginn,
vor den Uranfängen der Erde.

Ich war geboren,
als die Tiefen noch nicht waren,
als es noch keine Quellen gab,
aus denen reiche Wasser flossen.

Ich war geboren,
ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln,
als die Erde und die Flure noch nicht gemacht waren,
noch bevor der Scholle
war ich geboren.

Als er die Himmel feststellte,
war ich da,
als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe,
als er Festigkeit gab den Quellen der Tiefe,
als er dem Meer seine Schranken setzte,
damit es nicht unbegrenzt war,
als er die Grundfesten der Erde feststellte:

Da war ich Kind in seinem Schoß,
war Tag für Tag seine Freude,
und ich erfreute mich an ihm,
wohnte in seiner Urerde und
meine Wonne war bei den Menschenkindern,
die mit mir dort wohnten.

Nun Menschenkinder,
meine Söhne und Töchter,
hört auf mich!

Glückselig sind, die meine Wege bewahren.
Glückselig der Mensch, der auf mich hört,
indem er Tag für Tag an meinen Türen wacht
und die Pfosten meiner Tore hütet.

Denn wer mich findet,
hat das Leben gefunden und
Wohlgefallen erlangt von Gott.

Was für ein Schatz! Meine Jahreslosung kommt mir in den Sinn.  Gotteserfahrung.