Nährboden

Der Reiche herrscht über den Armen, und der Borgende ist ein Knecht des Leihenden.
Sprüche 22,7

Es gibt Realitäten,
die seit Ewigkeiten gelten.
Man kann sich ihnen nur entziehen,
wenn man ihnen keinen Nährboden gibt.

Verrechnungen

Die Realität gibt es nicht.
Es gibt Wahrnehmungen.
Jeder nimmt anders wahr,
hat seine eigene Realität.
Was ich wahrnehme
von den Mitmenschen,
Bekannten,
Verwandten,
dem Arbeitsumfeld,
sonstigen mir Verbundenen,
kommt mir,
wohin ich auch schaue,
weit weg von mir vor,
alles nicht meins,
alles wie Theater,
Lebenslügen,
Selbsttäuschung,
Versuch,
schön zu reden,
was nicht schön ist,
Berechnung,
berechnend sich selbst und die anderen.
Fordernd und bezahlend.
Verrechnungen.
Perzeption alles,
meiner selbst eingeschlossen.
Eigene Berechnungen und
Verrechnungen.

Wir sind alle Fremdlinge.
Entfremdet unserer wahren Natur.

Ein Blick,
verschiedene Wahrnehmungen.

 Perzeptionen - Wahrnehmungen

Eitelkeiten

Wo Träume sich mehren und Nichtigkeiten und viele Worte, da fürchte Gott!
Prediger 5,6

Und die Übersetzung in der Elberfelder:

Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott.

Sich wegträumen von der Realität,
in der Zukunft schwelgen,
anstatt die Gegenwart abarbeiten,

in große Worte und Gesten gepackt,
die eigene Bedeutung vor sich selbst
und vor anderen erhöhen,

anstatt Gott.

Lauter Eitelkeiten!