Ausruhen

Und es geschah, als sie ihn alle Tage mit ihren Worten bedrängte und ihn plagte, da wurde seine Seele es zum Sterben leid.
Richter 16,16

Manchmal wird uns unser Alltag zuviel,
umringt von Bedrängungen,
müde des Aushaltens.
Dann ist es Zeit, bei Gott auszuruhen.

Schläfer

Was ist mit dir, du Schläfer? Steh auf, ruf deinen Gott an! Vielleicht wird der Gott sich auf uns besinnen, so dass wir nicht umkommen.
Jona 1,6

Man kann das wahre Leben verschlafen,
auch oder gerade wenn man hektisch
durch den verplanten Tag rennt.

Alltagssorgen

Ja, ist nicht so mein Haus bei Gott? Hat er mir doch einen ewigen Bund gesetzt, in allem geordnet und bewahrt! Denn all mein Heil und all mein Wohlgefallen, lässt er es denn nicht sprießen?
2.Samuel 23,5

Die Zuversicht,
dass Gott mit mir und mit den Meinen ist,
hilft durch manche Sorgen mit den Meinen,
auch wenn ihnen selbst die nötige Einsicht fehlt
und selbst wenn man selbst manchmal ins Wanken gerät.

Gott sorgt für mich und die Meinen!

Großzügigkeit gegen Kleingeist

Aber nach allem, was über uns gekommen ist um unserer bösen Werke und großen Schuld willen – doch du, unser Gott, hast unsere Missetat nicht bestraft, wie wir’s verdient hätten.
Esra 9,13

Gott setzt seine Großzügigkeit
gegen unseren Kleingeist.

Ein-Ordnung

Ich aber sagte: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verbraucht. Doch mein Recht ist bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.
Jesaja 49,4

Auch wenn es scheint,
dass jegliche Anstrengung
vergeblich gewesen ist,
dass alles mühsam erbaute
wieder unter den Fingern zerrinnt:
Gott wird alles Handeln einordnen und
jede Unordnung in die richtige Ordnung bringen.

Gottes Fußspuren

Ist Gottes Gnade für immer zu Ende? Hat das Wort aufgehört von Generation zu Generation? Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine Erbarmungen?
Psalm 77,9-10

Fragen über Fragen,
die der verzweifelte Mensch Gott stellt,
angesichts einer gottlosen Welt.
Der Gläubigste stellt sie von Zeit zu Zeit.

Gott gibt Antwort.

Durch Tiefen führt sein Weg,
auf seinen Pfaden bekommt man
auch mal nasse Füße,
seine Gegenwart ist in jedem Alltag und
sei er noch so beschwerlich.

Gottes Fußspuren (an-)erkennt der Mensch
in schweren Stunden nicht gern,
doch sind sie gerade da zu finden.

Ohne Hader hinzunehmen,
ist DIE Herausforderung.

(nach Psalm 77, 11-21)