Jesaja 2,4
die Hoffnung auf Frieden,
die Hoffnung, dass ein Besseres werde.
die Hoffnung stirbt zuletzt.
Was aber,
wenn auch sie tot ist?
Lieber Luther,
ein benediktinischer Pater hat einmal vor ein paar Jahren ganz abfällig zu mir gesagt: Das ist nichts, das ist Gefasel, das ist Larifari, ganz als sei es der letzte Dreck. Die Rede war von einem Kernbestandteil des Vaterunsers: Weiterlesen „Vaterunser (10) – Gottes Demokratie“
Ich werde wandeln vor dem HERRN im Lande der Lebendigen.
Psalm 116,9
Lass wieder Ruhe in dir einkehren,
meine Seele,
Gott hat sich deiner angenommen.
Er geht an dir vorbei,
spürst du seinen Windhauch nicht?
Mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.
Psalm 27,10
Vater oder Mutter,
Sohn oder Tochter,
Bruder oder Schwester,
Freund oder Freundin,
Geliebter oder Geliebte,
Ehemann oder Ehefrau,
alle verlassen dich früher oder später,
nehmen den menschlichen Weg.
Nur einer bleibt ewig treu und verlässt dich nie.
Lieber Luther,
niemals kann ein Mensch seinen Bruder von seinen Sünden, seiner Bösartig- und Schlechtigkeit lösen, denn zu kostbar ist seine Seele. Es bedarf des Atemhauches Gottes. So viel kann ein Mensch nicht in die Waagschale werfen, damit es den Atemhauch Gottes aufwiegen würde. Gott allein ist es, der den Menschen von der Gewalt des Scheols, von der menschlichen Hand in ihrer Abgründigkeit, vom Menschen, der ohne Atemhauch Gottes handelt, entreißen kann. Gott allein kann lösen, kann erlösen (Ps. 49, 9-16). In Psalm 49 steht, um was es geht, wenn wir im Vaterunser beten: Weiterlesen „Vaterunser (9) – Erste Liebe“
Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN!
Psalm 40,5
Auf Gott harren,
auf Gott vertrauen,
auf Gott bauen,
Bausparvertrag aufs Leben.