Barrikaden

Ein Bruder, an dem man treulos gehandelt hat, widersteht mehr als eine feste Stadt; und Zwistigkeiten sind wie der Riegel einer Burg ( Sprüche 18,19 )

Verrat ist ein Treuebruch,
eingebrannt in das bewusste und unbewusste
Gedächtnis des Verratenen.

Um sich selbst vor weiteren Verletzungen
zu schützen,
verbarrikadiert er sich fortan hinter einer
schier unüberwindlichen Mauer,
baut viele Wälle und Gräben
als Verteidigungslinie.

Treuebrüche hinterlassen
hohe Barrikaden und tiefe Gräben.

Sprüche 18:19

https://www.bible.com/de/bible/58/pro18

Veröffentlicht von

Deborrah

Spirituelle Pilgerreise zu mir selbst; Auseinandersetzung mit Kirche, Religion, Glaube, Gott, Bibel; Meditatives; Impulse zu den Herrnhuter Losungen / Tageslosungen; Lieber Luther Predigten

8 Gedanken zu „Barrikaden“

  1. Treue und Vertrauen
    Ich vertau ja leicht und gerne und bin schon verdammt oft verraten worden
    Das tut weh
    Aber mein Vertrauen kann es trotzdem nicht brechen
    Ich tu’s immer wieder 😉

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    1. Das ist immer die Gratwanderung zwischen Naivität und Idealismus. Was bei mir überwiegt, entscheidet der jeweilige Augenblick. Naiv bin ich zumindest nicht. Wäre auch unreif in meinem Alter 😉

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      1. da kommt mir grad plötzlich dieser alte Udo Jürgens Song in den Kopf:
        Hier ist ein Mensch, der will zu dir
        Du hast ein Haus, öffne die Tür

        so ungefähr – und man sagt ja, mit Gastfreundschaft kann man sich leicht einen Engel einladen – öööh… okay…. Idealismus 🙂

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  2. Vertrauen will verdient werden. Öffne ich mich oder mein Haus für Fremde, ist das erst einmal ein Vertrauensvorschuss. Das geht auch für mich immer noch in Ordnung, solange ich dieses warnende Gefühl nicht habe. Manche nennen es den sechsten Sinn, andere Intuition. Das resultiert meist aus irgend einem Ungleichgewicht von Worten, Inhalt, Ton, Mimik, Gestik. Wenn irgendwo zwischen Schein und Sein eine Lücke ist. Oder wenn offensichtlich Berechnung bzw. Schmeichelei im Spiel sind…

    Spagat, ja.

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    1. mit dem Vertrauen-Vorschuss ist es wie beim Ab-Rüsten – wenn keiner anfängt passiert nix –
      Aber: der eigenen Wahrnehmung trauen
      Und: Konsequenzen ziehen, wenn man sich geirrt hat

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    2. So ist es bei mir auch in etwa. Meinen Gefühl kann ich trauen. Ins Wanken komme ich, wenn mein Gefühl trügt. Das ist aber nur bei 1% der Fälle der Fall. Aber das 1% kann es in sich haben…

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