Jesaja 43,24-25
du lässt mir meine Arbeit nicht ausgehen,
du forderst mich und forderst mich heraus,
es dauert und dauert,
bis ich mich in dir wieder
zu meinem Ebenbild
gearbeitet habe.
Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN!
Psalm 40,5
Auf Gott harren,
auf Gott vertrauen,
auf Gott bauen,
Bausparvertrag aufs Leben.
Gott, du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird.
Psalm 66,10
Wie wir Silber prüfen, ob es echt ist,
so prüft Gott uns,
ob wir es echt mit ihm meinen.
So wie man das Schwarze vom Silber poliert,
so poliert Gott das Dunkle von uns,
eh er uns zu seinem Tafelsilber zählt.
Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.
Psalm 27,13
Gott ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?
Gott ist meines Lebens Stärke, vor wem sollte ich erschrecken?
Er stärkt mich gegen meine inneren und äußeren Feinde.
Jeden Tag erfahre ich seinen Rettungsschirm.
Ohne ihn wäre ich schutzlos.
Lieber Luther,
… und führe uns nicht in Versuchung. Wie oft habe ich schon gehört, Jesus versucht nicht, das wollen wir von unserem guten Jesus nicht hören und nicht sehen. Er will nur das Beste für uns. Stimmt. Deshalb steht es auch im Vaterunser:
Und führe uns nicht in Versuchung.
Korrekt übersetzt heißt es: Und führe uns nicht in die Prüfung. Was meint das? Weiterlesen „Vaterunser (8) – Versuchungen“
Des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind.
2.Chronik 16,9
Gott kennt keine Grenzen und
er kennt alle Grenzen.
Als Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind.
2.Mose 14,2
Wo Gott die Hand im Spiel hat, ist Gelingen,
wo Gott die Hand im Spiel hat, ist Überwinden,
wo Gott die Hand im Spiel hat, ist der Sieg.
Lieber Luther,
seit ein paar Wochen und Blogs schon beschäftige ich mich mit dem Vaterunser und bin hängengeblieben beim:
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Das Thema ist voller Missverständnisse. Seit wir von Gott wissen, vergibt er uns unsere Missetaten. Bis auf Jesus hat jeder Grund zu sagen: Vater, vergib mir meine Schuld. Zu sehr lassen wir uns ablenken und unsere Aufmerksamkeit von Gott weglenken, denken in unseren rein menschlichen Kategorien, die für Jesus eine Kategorie ohne Bedeutung war. Jesus ist voll auf Gott fokussiert. Jesus dreht die Sichtrichtung wieder um. Er predigt, man muss Vater und Mutter verlassen, Jedermann auf Erden, und zum Vater, zum Lebensspender zurückkehren. Mit Jesus schließt sich der Kreis, ist die Richtung zum Leben wieder in ihren Ursprung zurückgedreht, im Wort und im Tun. Jesus ist der Wendepunkt, der uns wieder auf Gott zurückverweist, uns neu verpflichtet, im neuen Bund. Weiterlesen „Vaterunser (7) – Schulden (3)“
Der HERR ist Richter über die Völker.
Psalm 7,9
Gottes Gerechtigkeit,
meine Lauterkeit,
wie gern würde ich dort ankommen,
erreichen kann ich sie nicht durch mich selbst,
nur im Vertrauen und der Hoffnung,
dass Gott mich zu ihr führt.
So, mein unergründlicher Vater,
sei weiterhin mein Scout.
Hört zu, ihr Könige, und merkt auf, ihr Fürsten! Ich will singen, dem HERRN will ich singen, dem HERRN, dem Gott Israels, will ich spielen.
Richter 5,3
Könige,
Fürsten,
falsche Herren,
falsche Adresse,
falsche Richtung.
Kurswechsel notwendig:
Himmelwärts
Lieber Luther,
die Entdeckung der Bildlichkeit in 1.Mose 4, 17-25, von der ich dir gestern geschrieben habe, hat mich nicht ruhen lassen. Das was da erzählt ist, hat schon eine Vorgeschichte. Also muss ich auch die Vorgeschichte mit neuen Augen betrachten. Mein Thema gerade, das Vaterunser,
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsren Schuldigern,
hat ihre Wurzeln ganz am Anfang. Wir müssen also noch einen Schritt zurück gehen.
Ich habe mich schon verschiedentlich mit der Schöpfungsgeschichte, mit Teilen daraus, beschäftigt. Man spricht von der 1. Schöpfungsgeschichte (den 7 Tagen an denen Gott die Welt erschuf) und der 2. Schöpfungsgeschichte, die Paradiesgeschichte. Gestern ist mir aufgegangen, dass das nicht 1. und 2. Schöpfungsgeschichte ist, sondern EINE Schöpfungsgeschichte, bis man anfängt auf der Erde den Namen des HERRN zu predigen. Weiterlesen „Vaterunser (6) – Und vergib JEDERMANNs Schuld (2)“
Lieber Luther,
zum nächsten Teil des Vaterunsers:
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
musste ich einen langen Anlauf nehmen, neu Kraft schöpfen. Schon der erste Teil des Vaterunsers fordert viel, überfordert uns oft.
Der Anlauf geht ganz zurück, ganz an den Anfang der Schrift. Weiterlesen „Vaterunser (5) – Und vergib uns unsere Schuld (1)“
sonst bleibt nur der Tod.