Dort lassen die Bösen ab vom Toben, und dort ruhen die an Kraft Erschöpften. JOB 3:17 ELB
November. Die Natur zieht sich in ihre Tiefen zur Winterruhe zurück. Uns tut es auch gut, den Fuß vom Gas zu nehmen, um uns körperlich und mental zu erholen.
Was beugst du dich nieder, meine Seele, und was bist du unruhig in mir? Harre auf Gott! Denn ich werde ihn noch preisen, der das Heil meines Angesichts und mein Gott ist.
Psalm 42,11
Ist man niedergeschlagen,
die Seele voll trüber Novembernebel,
erinnere man sich an
das warme Licht Gottes,
das jede furchteinflößende Dunkelheit und
jedes Frösteln im Nebel vertreibt.
Nebelschleier,
die verdecken,
was kommt,
die verdecken,
was war,
die verdecken,
was ist.
Nebel,
die die Orientierung
verlieren lassen,
die einem das Gefühl
des Verlorenseins geben,
des Ausgesetztseins
ohne Halt,
ohne Fixpunkt.
Nebel im Leben,
wirken wie Knebel.
Man möchte sie wegreißen,
wieder unbeschränkt sein,
wieder klar sehen,
klar denken,
der bedrohlichen Umklammerung entkommen,
dorthin fliehen,
wo Klarheit ist.
Man möchte,
man möchte so einiges im Leben
und müssen doch lernen,
dass Nebel,
sind sie mal da,
einen lernen,
sie zu nehmen,
wie sie sind
und dauern,
solange
sie dauern.
Irgendwann dringt aus dem Nebel wieder das Licht!
November ist
Rückzug,
Einkehr,
Ausruhen vom vergangenen Leben.
Als ich heute auf dem Nachhauseweg war,
war ich auf dem Rückzug
und wurde gestört. Weiterlesen „Novembergedanken“