Höhle

Und das Wild geht in sein Versteck und bleibt in seinen Höhlen.
Hiob 37,8

Manchmal würden wir uns gerne wie Tiere in unserem Bau verstecken. Nichts sehen, nichts hören, nur unsere Ruhe haben. Unsichtbar werden wir dadurch nicht.

Gott sieht uns in der dunkelsten Höhle und das ist gut so. Er stößt die Fensterläden auf, damit sein Licht in uns einfließen kann.

Nichtnachrichten

Und es geschah nach sieben Tagen, da kamen die Wasser der Flut über die Erde.
1.Mose 7,10

Geflutet werden wir jeden Tag:
Von ‚Nachrichten‘, die keine Nachrichten sind,
sondern Versuche, im digitalen Zeitalter
durch aufreißerische Aufmache
Aufmerksamkeit zu bekommen.
Wahrheit spielt keine Rolle.
Vor der Flut der Nichtnachrichten kann man sich nur
durch Flucht retten.
Auf eine Arche der Ruhe
von digitalen Medien.

Anfang und Ende

Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.
1.Mose 2,2

Wo ist der Anfang,
wo das Ende unserer Werke?
Wir laufen im Hamsterrad
des Erdendaseins.
Ruhe ist erst am Ende.