Jehova blickt von den Himmeln herab, er sieht alle Menschenkinder. PSALM 33:13 ELB
Wenn man nach oben blickt, sieht man den Himmel, wenn man nach innen blickt, findet man Gott.
Und es geschah am siebten Tage, da machten sie sich früh auf, beim Aufgang der Morgenröte, und umzogen die Stadt nach dieser Weise siebenmal. JOSUA 6:15 ELB
Auch viele Wiederholungen des immer Gleichen bringen uns ans Ziel. Das, was wir gerade tun, besser oder schlechter als irgendetwas anderes macht nur, dass wir mit unseren Gedanken nicht im Hier und Jetzt sind, sondern in einer schönen Scheinwelt.
Siehe, mein Inneres ist wie Wein, der nicht geöffnet ist; gleich neuen Schläuchen will es bersten. JOB 32:19 ELB
Manchmal gärt es in uns und die (Wider)Worte drängen aus uns heraus, weil wir denken, dass wir sonst gleich platzen. Es gärt aber höchstens unser Ego. Umfüllen in alte Schläuche und schon platzt kein Kragen mehr.
Und es geschieht, wie umherflatternde Vögel, wie ein aufgescheuchtes Nest sind die Töchter Moabs an den Übergängen des Arnon. JESAJA 16:2 ELB
Den rechten Weg zu Gott kennt niemand. Deshalb flattern seine Kinder oft heimatlos umher, probieren dies und das aus, um sich am Ende heillos zu verzetteln. Aktionismus anstatt innere Sammlung.
Da ging alles Volk des Landes in das Haus des Baal und riß es nieder; seine Altäre und seine Bilder zerschlugen sie gänzlich. 2 KOENIGE 11:18 ELB
Eigentlich veranlassen schlechte Zeiten Menschen, ihre Lebensumstände, Werte und Ziele zu hinterfragen, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Eigentlich. Solange das nicht der Fall ist, muss man annehmen, dass die Zeiten nicht so schlecht sind, dass genug Leidensdruck besteht, um umzukehren.
Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand. SPRUECHE 3:5 ELB
Unser Verstand sollte uns sagen, digitale Wegwerfware links liegen zu lassen, keine Zeit damit zu verschwenden und stattdessen das Göttliche in uns erblühen zu lassen. Schon ein offener Blick in die Natur öffnet ein Türchen.
Jehova hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte harren. PSALM 147:11 ELB
Die Menschen wollen gerade möglichst alles, nur nicht warten: Reisen, Sport, Kultur, nach Herzenslust shoppen, zum Friseur, die Kinder von der Matte haben…, die Liste ist so lang wie banal. Nur keine Einschränkungen. Individuelle Freiheit vor kollektiver Verantwortung. Lautes Geschrei, Rechthaberei, Egomanie anstatt Demut. Wenig Geduld und noch weniger Vertrauen auf Gott. Wer kennt den richtigen Zeitpunkt außer Gott?
Es werden gesättigt die Bäume Jehovas, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat, woselbst die Vögel nisten; der Storch, Zypressen sind sein Haus. PSALM 104:16-17 ELB
Jeder der Gott in sich weiß, kann von dieser Kraft schöpfen, um in irgendeiner Weise positiv in Gottes Schöpfung zu wirken. Die Möglichkeiten hierzu sind unendlich. Jedoch müssen wir hierzu von unserem Kirchturm heruntersteigen
Denn zu gewissen Zeiten stieg ein Engel in den Teich herab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, ward gesund, mit welcher Krankheit irgend er behaftet war. JOHANNES 5:3-4 ELB
Manchmal bewegen uns Menschen zu Tränen, weil sie uns mit ihrer Menschlichkeit anrühren.
Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christo Jesu. PHILIPPER 4:7 ELB
Ein Selbstläufer ist es nicht, dass wir die Anwesenheit Gottes in uns immer zum Tragen kommen lassen. Die kleinen Teufelchen in uns spielen uns ein um das andere mal einen Streich.