Gottesdienst

Und Jehova sprach zu Mose: Mache dich des Morgens früh auf und tritt vor dem Pharao und sprich zu ihm: So spricht Jehova, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, dass sie mir dienen!
2.Mose 9,13

Es ist jeden Tag eine Aufgabe,
die eigenen Eitelkeiten und
die anderer zurückzustellen
und Gott allein zu dienen.

Wertlosigkeit

So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich entweihe mein Heiligtum, den Stolz eurer Macht, das in euren Augen Begehrenswerte und das Verlangen eurer Seele.
Hesekiel 24,21

Der Mensch ist Eitelkeit,
legt auf Dinge Wert,
die vor Gott wertlos sind.

Das gilt auch
für die Einrichtungen,
die sich den Dienst an Gott
auf die Fahnen geschrieben haben.

Sendungsauftrag

Ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
Jesaja 6,8

Die Elberfelder Übersetzung heißt:

Und ich hörte die Stimme des Herrn, welcher sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.

Gottes Dienst
ist kein Ruhestand,
kein sich einen bequemen Lenz machen,
kein sich nur noch um seinen Kram kümmern,
kein Retreat.
Gott stellt an uns eine Anfrage:

Kann ich dich senden?
Gehst du für mich?
Stehst du für mich ein?

Auch wenn es unbequem wird?
Auch wenn du auf taube Ohren triffst?
Auch wenn der Weg lang ist?

Da sprach ich:
Hier bin ich, sende mich!
Ich nehme deinen Sendungsauftrag an!

Segen

Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.
1.Chronik 17,27

Man muss den ganzen Vers lesen, um die Botschaft zu verstehen. Gottes Segen sind keine Silbertaler, die wie im Märchen auf uns regnen. Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:

Und nun, es hat dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, dass es ewiglich vor dir sei; denn du, Jahwe, hast es gesegnet, und es wird gesegnet sein ewiglich.

Gott segnet seinen Knecht und sein Haus,
damit es ewig in seinem Dienst steht.

In Gottes Dienst zu stehen ist hierbei
eine Condicio-sine-qua-non.

In den Gottesdienst zu rennen,
ist nicht hinreichend.

Knechtschaft und Dienst heißt,
den ganzen Menschen Gott zu unterstellen,

sich zu verabschieden von der Sturheit,
vom hedonistischen Menschgetriebensein,

sich nur noch von Gott treiben zu lassen,
Gott zu seiner alleinigen Triebfeder zu machen.

sich von der menschlichen Enge
in Gottes Weite zu begeben.

Dann ist Gottes Segen mit dir
und deinem ganzen Haus.

Dann wird dein Leben
Ein gesegnetes Leben,
jetzt und in Ewigkeit.

Gotteslob ohne Lobeshymnen

Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar.
Psalm 84,5

Gott lebt in uns,
belebt unser Leben jeden Tag,
öffnet Blick und Weg für
ein in ihm gelebtes Leben.

Lebendig gelebtes Gotteslob
braucht keine Lobeshymnen.