Hörendes Herz

So gib denn deinem Knecht ein hörendes Herz, dein Volk in die richtige Richtung zu weisen.
1.Könige 3,9

Gottes Stimme ist nicht dröhnend,
sie kommt wie ein Windhauch
und nur mit Achtsamkeit
erhascht man sie
und den Dienst,
den sie einem weist.

Gott gebe mir allezeit ein hörendes Herz!

Felsenfest

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
Hiob 19,25

Der ganze Vers heißt nach Elbefelder Übersetzung:

Und ich, ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen;

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!
Wenn unsere Füße schon lange ihren Dienst versagen,
wird er immer noch felsenfest im Leben stehen.
Uns zur Erlösung!

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!
Ein gutes Jahresmotto.

 

Sendungsauftrag

Ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
Jesaja 6,8

Die Elberfelder Übersetzung heißt:

Und ich hörte die Stimme des Herrn, welcher sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.

Gottes Dienst
ist kein Ruhestand,
kein sich einen bequemen Lenz machen,
kein sich nur noch um seinen Kram kümmern,
kein Retreat.
Gott stellt an uns eine Anfrage:

Kann ich dich senden?
Gehst du für mich?
Stehst du für mich ein?

Auch wenn es unbequem wird?
Auch wenn du auf taube Ohren triffst?
Auch wenn der Weg lang ist?

Da sprach ich:
Hier bin ich, sende mich!
Ich nehme deinen Sendungsauftrag an!

Im Dienst

Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR.
Jesaja 43,10

Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:

Ihr seid meine Zeugen, spricht Jahwe, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, dass ich derselbe bin. Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.

Gott will sich Gehör
und uns Erkenntnis verschaffen,
dass bei ihm allein das Heil und Heilung ist.
Damit, die ihn erkennen,
von ihm erzählen und
in diesem Dienst für ihn
unermüdlich sind.

Segen

Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.
1.Chronik 17,27

Man muss den ganzen Vers lesen, um die Botschaft zu verstehen. Gottes Segen sind keine Silbertaler, die wie im Märchen auf uns regnen. Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:

Und nun, es hat dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, dass es ewiglich vor dir sei; denn du, Jahwe, hast es gesegnet, und es wird gesegnet sein ewiglich.

Gott segnet seinen Knecht und sein Haus,
damit es ewig in seinem Dienst steht.

In Gottes Dienst zu stehen ist hierbei
eine Condicio-sine-qua-non.

In den Gottesdienst zu rennen,
ist nicht hinreichend.

Knechtschaft und Dienst heißt,
den ganzen Menschen Gott zu unterstellen,

sich zu verabschieden von der Sturheit,
vom hedonistischen Menschgetriebensein,

sich nur noch von Gott treiben zu lassen,
Gott zu seiner alleinigen Triebfeder zu machen.

sich von der menschlichen Enge
in Gottes Weite zu begeben.

Dann ist Gottes Segen mit dir
und deinem ganzen Haus.

Dann wird dein Leben
Ein gesegnetes Leben,
jetzt und in Ewigkeit.