Flächenbrände

Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, daß du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achthast? PSALM 8:3‭-‬4 ELB

In der Größe von Gottes Natur ist der Mensch ein eher kleines Licht, das aber in seiner Kleinheit immer wieder Flächenbrände auslöst.

Schönheit

Jehova lebt, und gepriesen sei mein Fels! Und erhoben werde der Gott meines Heils! PSALM 18:46 ELB

Egal wie trüb die Zeiten, es ist Frühling, alles blüht und treibt, die Vögel singen ihre Lieder und man kann Gott dafür jeden Tag loben und danken, dass man die Schönheit seiner Natur sehen und hören darf. Was braucht man mehr?

Natur

Nimm dieses zu Ohren, Hiob; stehe und betrachte die Wunder Gottes! JOB 37:14 ELB

Der Mensch ist meistens mehr damit beschäftigt, seine eigenen Befindlichkeiten zu pflegen, anstatt den Blick zu weiten und sich daran zu erfreuen, was von Gottes Natur noch übrig ist.

Störungen

Forthin, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, und Frost und Hitze, und Sommer und Winter, und Tag und Nacht. 1 MOSE 8:22 ELB

Das Säen, Wachsen, Ernten und Ausruhen ist der Kreislauf der Natur. Er funktioniert ohne Zutun der Menschen. Wo sie eingreifen, greifen Störungen um sich.

Atempause

Es ruht, es rastet die ganze Erde; man bricht in Jubel aus. JESAJA 14:7 ELB

Nur die Natur bricht angesichts der Lockdowns in Jubel aus, verschaffen sie doch ein wenig Atempause in der Umweltverschmutzung und -zerstörung.  Doch es ist es nur eine Atempause. Die Menschen setzen alles dran, zum alten Wahnsinn zurückzukehren. Vertane Chance.

Jahreszeiten

Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; denn der Hauch Jehovas hat sie angeweht. Fürwahr, das Volk ist Gras. JESAJA 40:7 ELB

Manchmal grünen wir, manchmal blühen wir, manchmal fühlen wir uns ausgelaugt, manchmal suchen wir ein Plätzchen zum Überwintern. Auch der Mensch in Gottes Natur hat seine Jahreszeiten.

Bauwerke

Wer teilt der Regenflut Kanäle ab und einen Weg dem Donnerstrahle? JOB 38:25 ELB

Seit Menschengedenken ersinnt sich der Mensch Bauwerke, um Gottes Natur zu trotzen. Und seit Menschengedenken sind es nur zeitlich begrenzte Siege. Am Ende holt sich Gottes Natur ihren Raum zurück.

Gleichgewicht

Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch gegeben alles samenbringende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an welchem samenbringende Baumfrucht ist: es soll euch zur Speise sein.
1.Mose 1,29

In Gottes Natur sind Mensch und Natur im Gleichgewicht.
Der Mensch denkt sich Gott und der Natur überlegen
und zerstört unbelehrbar das natürliche Gleichgewicht.
Solange, bis die Natur sich rächt und
der Mensch aus dem Gleichgewicht gerät.

Ererbte Natur

Viele Hirten haben meinen Weinberg verderbt, mein Ackerstück zertreten; sie haben mein köstliches Ackerstück zur öden Wüste gemacht.
Jeremia 12,10

Wenn immer mehr Menschen das,
was wir von der Natur ererbt haben,
mit Füßen treten,
bleibt irgendwann nur noch eine öde Wüste.

Man sollte darauf achten,
dass man sich nicht auch noch
seine innere ererbte göttliche Natur zertrampeln lässt.
Jeder muss da für sich selbst der Wächter sein.

Ausbeutung

Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: Menschensohn, sprich zu ihm: Du bist ein Land, das nicht benetzt, nicht beregnet ist am Tag des Zorns, dessen Obere in seiner Mitte sind wie ein brüllender Löwe, der Beute reißt. Seelen fressen sie, Reichtum und Kostbarkeiten nehmen sie, seine Witwen lassen sie zahlreich werden in seiner Mitte.
Hesekiel 22,23-25

Es gibt mehr brüllende Löwen,
als unsere Welt verkraften kann,
die Leben und Seelen fressen,
sich skrupellos bereichern und
ihre Schatz- und Machttruhen auf den Gräbern
der Ausbeutung von Mensch und Natur füllen.

Am Ende haben auch sie ausgebrüllt
und stehen als armselige Gestalt vor Gott.

Fußtritte

Jeden Ort, auf den eure Fußsohle treten wird – euch habe ich ihn gegeben, wie ich zu Mose geredet habe.
Josua 1,3

Jeden Fußtritt den wir machen,
machen wir auf einem Land,
das uns gegeben ist,
es zu hegen und zu pflegen
und es in Ehren zu halten.

Jeder Frevel gegen die Natur
ist ein Tritt vor das
Schienbein Gottes.