Lichtsaat

Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen und Freude den frommen Herzen.
Psalm 97,11

Nach Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:

Licht ist gesät dem Gerechten, und Freude den von Herzen Aufrichtigen.

Gottes Lichtsaat ist in uns.
Wenn der Sturm ein Licht erlöschen lässt,
hat Gott schon ein neues in uns angezündet.

Botschafter

Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget, wie sein Name so hoch ist!
Jesaja 12,4

Alles, was der einzelne für Gott tun kann, ist,
sein Botschafter zu sein:
von ihm zeugen,
erzählen,
kundtun.

Die Wortsaat kann
auf Ödland oder fruchtbares Land fallen,
unter Dornen und Hecken untergehen,
aber auch fruchtbaren Boden finden.

Der Botschafter kann säen,
das Land bereitstellen und pflegen,
damit die Saat aufgeht,
muss jeder selbst.

Wortregen

Es ist nicht eins dahingefallen von allen seinen guten Worten, die der HERR geredet hat durch seinen Knecht Mose.
1.Könige 8,56

Gott schreibt uns nicht ab,
auch wenn sein Wort
auf unfruchtbaren Boden fällt.

Er hört nicht auf,
sein Wort auf uns regnen
zu lassen,

auf dass das ein oder andere Saatkorn aufgehe.

Unkrautjäten

HERR, neige mein Herz nicht zum Bösen.
Psalm 141,4

Der ganze Vers in der Elberfelder Übersetzung heißt:

Neige nicht mein Herz zu einer bösen Sache, um in Gesetzlosigkeit Handlungen zu verüben mit Männern, die Frevel tun; und möge ich nicht essen von ihren Leckerbissen!

Das Sich-Hin-Reißen-Lassen oder
Das Sich-Gehen-Lassen
Ist die Wurzel aller Verführung zum Unrecht,
eine Unkraut, das man in sich keimen lässt und
versäumt es rechtzeitig mit Stumpf und Stiel auszureißen.
Nur reichzeitiges Unkrautjäten
lässt die gute Saat aufkommen.
Wenn sie erstickt ist,
ist es zu spät.

Fremde Leckerbissen bleiben einem im Hals stecken.

Wortsäer

Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein.
Jesaja 55,10-11

Und ein ganz anderer Sinn in der Elberfelder Übersetzung:

Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem Säemann Samen gegeben und Brot dem Essenden:
also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.

Gottes Wort,
das er seinen Wortsäern in den Mund legt,
wird nicht leer zurückkehren,
es wird die Frucht bringen,
für die es bestimmt ist.

Bei Gott gibt es kein Vertun.
Das Wort soll nicht,
es wird.