Geschenk

Meinen eigenen Weinberg habe ich vor mir. Die tausend Silberschekel sind dein, Salomo, und zweihundert seien den Hütern seiner Frucht.
Hohelied 8,12

Wertschätzen, dass das, was du hast, das Meine ist,
was immer der Anteil der anderen daran ist.

Das, was du hast,
hat Gott dir
zum Geschenk gemacht.

Einklang

Oh, fände ich Dornen und Disteln in meinem Weinberg, im Kampf würde ich auf sie losgehen, sie allesamt verbrennen! Oder man müsste meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.
Jesaja 27, 4-5

Jeder hat Dornen,
ist manchmal eine Distel oder
eine Brennnessel,
an der man sich verbrennt.

Gott steht für Einklang.
Wenn wir seinen Frieden suchen,
finden wir unseren Frieden
und sind mit ihm in Einklang,

ohne zu brennen oder zu verbrennen.

Faulheit

Ich ging am Acker des Faulen entlang und am Weinberg des Toren, und siehe, lauter Nesseln waren darauf, und er stand voll Disteln, und die Mauer war eingefallen.
Sprüche 24,30-31

Der Faule denkt,
alles regelt sich von selbst,
die Tauben fliegen gebraten in den Mund.
Für die Knochenarbeit sind alle zuständig,
nur nicht er selbst.
Im Zweifelsfall soll Gott es richten.
Er ist unbelehrbar,
wischt alle Einwände und Ansprachen
arrogant beiseite.
Wer trotzdem weiter schläft,
verursacht den eigenen Mangel.
Er nistet sich schleichend ein.

Weinberg

Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.
Jesaja 27,3

Nach Elberfelder Lesart heißt der Vers:

Ich, Jahwe, behüte ihn, bewässere ihn (den Weinberg) alle Augenblicke; dass nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.

Gott braucht Menschen,
die ein guter Weinberg sind,
die Frucht bringen,
Unkraut jäten,
auch wenn der Rücken schmerzt,
die sich in seinen Dienst stellen,
Tag für Tag,
ohne bequem zu werden
oder aufzugeben.
Gott stillt im Gegenzug den Durst und
behütet Tag und Nacht.