Bodenbearbeitung

Der Sämann sät das Wort.
Markus 4,14

Der Sämann sät das Wort,
der Mensch bereitet den Boden.
Die einen ackern und hegen,
die andern vernachlässigen.
Die einen ernten,
die anderen verhungern.

Gut

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe!
Hosea 10,12

Nach der Elberfelder Übersetzung heißt der ganze Vers:

Säet euch zur Gerechtigkeit, erntet der Güte gemäß; pflüget euch einen Neubruch: denn es ist Zeit, Jahwe zu suchen, bis er komme und euch Gerechtigkeit regnen lasse.

Das Gut ist es,
das einen ernten lässt,
nicht die Liebe,
schon gar nicht die menschliche Liebe,
die käuflich und vergänglich ist.
Gut ist das Gut!

Bequemlichkeit

Ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie sollen wachsen und viel werden.
Jeremia 23,3

Ein wichtiger Teil fehlt in der Losung, es wird weggelassen, was nicht in die Theologie passt:

Und ich werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe; und ich werde sie auf ihre Triften zurückbringen, dass sie fruchtbar seien und sich mehren.

Gott reißt uns aus unserer Bequemlichkeit,
aus der Position des Zuschauers,
serviert uns seinen gedeckten Tisch nicht frei Haus,
Gott fordert uns, will dass wir säen und ernten und
nicht nur ihn und seine Güte und Gnade konsumieren.
Gott reißt uns aus unserer Bequemlichkeit.

Arbeitsalltag

Er geht weinend hin, tragend den Samen zum Säen; er kommt heim mit Jubel, tragend seine Garben ( Psalm 126,6 )

Leben ist Arbeit,
das Feld bestellen,
Säen, pflegen, Unkraut jäten,
warten, gießen, beten,
lachen, weinen,
Mühe jeden Tag,
nur wer durchhält,
kann am Ende ernten.

Psalm 126:6

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.126

Reiche Ernte

 Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt noch mehr; und einer, der mehr spart als recht ist, und es ist nur zum Mangel ( Sprüche 11,24) >

Wer gibt, erntet reichlich,
wer geizig ist,
und nur in seine eigene Tasche wirtschaftet,
betreibt Mangelwirtschaft

Gott schaut in unseren Fruchtkorb.

Sprüche 11:24

https://www.bible.com/de/bible/58/pro11

Erntezeit

Das Jahr erntet.
Die Felder sind schon abgedroschen.
Man findet kaum noch Korn am Halm.

In meinem Blog war noch Frühling.
In meinem Empfinden auch.

Später hell, früher dunkel,
gemerkt habe ich es schon,
aber zur Kenntnis nehmen wollte ich es nicht.

Das Jahr erntet.
Habe ich überhaupt schon gesät?

Egal wie:

Sieh die Vögel unter dem Himmel.
Sie säen nicht,
sie ernten nicht,
sie sammeln nicht in die Scheunen und
euer himmlischer Vater nährt sie doch.

Bist du,
bin ich
nicht mehr als sie?

(nach Mt 6, 26)

Nahrungssuche-1