In Frieden werde ich sowohl mich niederlegen als auch schlafen; denn du, Jehova, allein lässest mich in Sicherheit wohnen. PSALM 4:8 ELB
Ruhe findet man überall und in jeder Situation, sofern man Gottvertrauen hat.
Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: HERR, du bist gerecht, der da ist und der da war, und heilig, daß du solches geurteilt hast. Offenbarung 16:5 DELUT
Gott ist gerecht. Und all das Unglück und die Ungerechtigkeiten dieser Welt? Gottes Gerechtigkeit bezieht sich auf ihn und uns, jeden individuell, ganz persönlich und direkt.
Jakob aber nahm Stäbe von grünen Pappelbäumen, Haseln und Kastanien und schälte weiße Streifen daran, daß an den Stäben das Weiß bloß ward. 1. Mose 30:37 DELUT
Hausmittel werden oft verlacht, meistens von Menschen, die ihr Verbundenheit mit Gottes Natur verloren haben. Gott ist ein Hausmittel der ersten Wahl. Mit seiner Hilfe wird seine Natur zur Apotheke.
Bin ich ein Gott aus der Nähe, spricht Jehova, und nicht ein Gott aus der Ferne? JEREMIA 23:23 ELB
Gott ist uns nah und auch fern. Manchmal überwiegt in unserem Empfinden das eine, mal das andere. Das liegt jedoch nicht an Gott, der uns immer gleich nah oder fern ist, sondern an unserem Verhaftetsein im Irdischen.
Die Hoffnung, die vor uns liegt, haben wir als sicheren und festen Anker der Seele, der auch in das Innere des Vorhangs hineingeht. HEBRAEER 6:18-19
Die Hoffnung auf Gott liegt im Inneren eines Menschen. Sie gibt Ruhe, Sicherheit, Geborgenheit, Heimat, Zuversicht. Hoffnung verankert uns im Leben und im Sterben.
Die Erde taumelt wie ein Trunkener und schaukelt wie eine Hängematte; und schwer lastet auf ihr ihre Übertretung: und sie fällt und steht nicht wieder auf. JESAJA 24:20
Die Erde und was auf ihr kreucht und fleucht muss viel aushalten, alles menschengemacht. Man könnte darüber verzweifeln. Oder sich in die Hängematte begeben, sich trotzdem erlauben, seine Seele baumeln zu lassen. Gott wird es richten.
Und sie kamen nach Elim, und daselbst waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmbäume; und sie lagerten sich daselbst an den Wassern. 2 MOSE 15,27
Die Lebensreise findet in Etappen statt. Die verschiedenen Zwischenstationen bieten uns manchmal Überfluß, manchmal Mangel, oft Hausmannskost. Gott ist eine Oase, in der sich immer in Fülle leben lässt.
Und Jehova sprach zu mir: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Feigen; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten sehr schlecht, so daß sie vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden können. JEREMIA 24,3
Feigen können gut und schlecht sein, unreif oder reif, verletzt oder ohne Schrammen. Eine äußerlich schlechte Feige kann sich als süß und wohlschmeckend entpuppen, eine andere äußerlich schöne als fade oder gar nicht genießbar. Aus der Hülle kann man nicht auf das Innere schließen. Der Mensch schaut oft nur auf Äußerlichkeiten und bekommt schlechte Kost, Gott schaut nur ins Innere. Lernpotenzial für den Menschen.
Wenn ihr willig seid und höret, so sollt ihr das Gute des Landes essen. JESAJA 1,19
In einer Zeit, in der auf vielen Kanälen kommuniziert wird, Wahrheit von Lüge schwer zu unterscheiden ist, Schreihälse die leisen Töne überlagern, für ein Bonmot der Anstand auf der Strecke bleibt, muss man die Ohren zuklappen, um Gottes Wort noch zu hören.
Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen, und Brot und Fleisch am Abend, und er trank aus dem Bache.
1.Könige 17,6
Das Leben spielt nicht immer nach Idealvorstellungen. Der Mensch ist anpassungsfähiger als man denkt. Das Zutrauen zu Gott lässt einen mit den Dingen zufrieden sein, so wie sie im Augenblick sind. Für manchen überraschend, sinkt damit nicht die eigene Lebensqualität, sondern sie steigt. Das Brot des Lebens versorgt uns mit dem, was lebenswichtig ist. Mehr brauchen wir nicht.