Vergeblich ist es für euch, daß ihr früh aufstehet, spät aufbleibet, das Brot der Mühsal esset; also gibt er seinem Geliebten im Schlaf. PSALM 127:2 ELB
Gott kann man nicht erarbeiten, er gibt sich als Geschenk.
Sehet nun, daß ich, ich bin, der da ist, und kein Gott neben mir! Ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich heile; und niemand ist, der aus meiner Hand errettet! 5 MOSE 32:39 ELB
Wer oder was immer Gott ist, er IST. Wie er tickt und wie er wirkt, wissen wir nicht wirklich. Das ist auch nicht notwendig. Es reicht, in seinem Fahrwasser zu segeln und Flagge zu zeigen.
Und Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde, und Fülle von Korn und Most! 1 MOSE 27:28 ELB
Ein Teil der Ernte versinkt im Regen, ein anderer Teil ist zuvor schon verdörrt, ein Teil fällt politischen Wirren zum Opfer, ein weiterer den Spekulanten. Die Weltbevölkerung zu ernähren wird immer schwieriger. Der Mensch erntet, was er sät. Gott ist das nicht anzulasten. Er nährt den Menschen unabhängig von der Großwetterlage.
Und er brachte uns an diesen Ort und gab uns dieses Land, ein Land, das von Milch und Honig fließt. 5 MOSE 26:9 ELB
Gott gab uns alle Möglichkeiten. Der Mensch hat sie dazu genutzt, dass für wenige Milch und Honig im Überfluss fließt, für viele es aber kaum zum Überleben reicht. Gottesland? Menschenland!
Und machst die Menschen wie die Fische des Meeres, wie das Gewürm, das keinen Herrscher hat? HABAKUK 1:14 ELB
Es ist zunehmend schwer für unsere Gesellschaft, sich darauf zu einigen, was uns eint, dafür umso mehr, was uns trennt. Wir verlernen das menschliche Brückenbauen zunehmend. Wir können uns im Dieseits trennen, aber nicht im Jenseits, das entzieht sich unserer Macht.
Ich will frohlocken und mich freuen in deiner Güte; denn du hast mein Elend angesehen, hast Kenntnis genommen von den Bedrängnissen meiner Seele, und hast mich nicht überliefert in die Hand des Feindes, hast in weiten Raum gestellt meine Füße. PSALM 31:7-8 ELB
Wenn man sich eingeengt fühlt, hilft es, sich in die Weite Gottes zu begeben.
Und er verhärtete seinen Nacken und verstockte sein Herz, so daß er nicht umkehrte zu Jehova, dem Gott Israels. 2 CHRONIK 36:13 ELB
Wenn es schlecht läuft, tendieren manche dazu, Gott Vorwürfe zu machen: „Wieso läßt du das zu?“ Das Leben ist wie es ist und Gott begleitet uns hindurch, so wie es ist.
Laß deine Güte fortdauern denen, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit den von Herzen Aufrichtigen! PSALM 36:10 ELB
Ist das Göttliche das ewige Gut, das jedem innewohnt oder braucht es, damit wir Teil davon werden, Güte? So oder so, wir wissen es nicht. Wer meint es zu wissen, ist ein Blender. Gut jedenfalls, in Gut und Güte zu vertrauen.