Ungerechtigkeit

Denn die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des HERRN zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt.
Habakuk 2,14

Gott wird eines Tages alles Unrecht bedecken
und alle Ungerechtigkeit wird untergehen,
übrig bleibt nur das Göttliche.

Verrechnungen

Da schrien sie um Hilfe zu dem HERRN und sagten: Wir haben gesündigt, dass wir den HERRN verlassen und den Baalim und Astarot gedient haben. Nun aber rette uns aus der Hand unserer Feinde, dann wollen wir dir dienen!
1.Samuel 12,10

Wir haben Unrecht getan,
wir haben dich verlassen,
jetzt sind wir auf Grund UNSERER
Entscheidungen in Schwierigkeiten:
Wenn du uns rettest, Gott,
dann dienen wir dir auch.

Immer die gleiche Leier,
immer unser Tun,
aus dem Gott uns dann retten soll,
immer unsere Rechnung zu Lasten Gottes,
immer unsere Verrechnungen.
Am Ende verrechnet!

Schweigen

Du sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen. Du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst.
3.Mose 19,17

Wenn man Unrecht sieht,
dennoch die Augen verschließt,
die Ohren zumacht,
schweigt,
hat man am Unrecht
seinen Anteil.

Verirrte

Nicht darfst du zusehen, wie das Rind deines Bruders oder sein Schaf umherirrt und dich ihnen entziehen; du sollst sie deinem Bruder unbedingt zurückbringen.
5.Mose 22,1

Sich einmischen oder nicht?
Weg- oder Hinsehen?
Schweigen oder Reden?
Sich zurücklehnen oder Handeln?
Was tun mit verirrten Verwirrten?

Du sollst nicht bequem wegsehen!
Du sollst nicht nur zusehen!
Du sollst dich nicht entziehen!

Du sollst dich einsetzen
und dich nicht durch
Nichtstun im Unrecht verirren!

Über den Dingen

Mein Herz kehrt sich in mir um, ganz und gar erregt ist all mein Mitleid. Nicht ausführen will ich die Glut meines Zornes, will nicht noch einmal Ephraim vernichten. Denn Gott bin ich und nicht ein Mensch, in deiner Mitte der Heilige; ich will nicht in Zornglut kommen.
Hosea 11,8-9

Gott sieht all das Unrecht,
das wir anrichten.
Er hat Mitleid mit uns.
Er steht über den Dingen.
Er ist Gott und – gottseidank –
kein Mensch.

Im Eifer des Gefechts

Und siehe, das Wort des Herrn (geschah) zu ihm, und er sprach zu ihm: Was tust du hier Elia? Und er sagte: Ich habe sehr geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen.
1.Könige 19,9:10

Im sprichwörtlichen Eifer des Gefechts
verrennen wir uns gern,
sind unüberlegt,
nicht gerecht,
aber was gesagt ist,
ist gesagt,
was getan ist,
ist getan,
was versäumt wurde,
ist versäumt.

Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen.

Gott sagt:
Stelle dich
mit deiner Last vor mich,
lass dich von nichts abhalten,
bekenne dich,
sei geduldig
mit dir und mit mir,
und wenn du das Säuseln meines Windes hörst,
gehe furchtlos weiter den Weg,
den ich vor dir auftue.

(nach 1.Könige 19, 11:15)

Mensch, warum?

Gott tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind.
Hiob 9,10

Man blickt auf die Menschen,
auf die Schuld,
die sie auf sich häufen,
auf das Unrecht,
das sie säen,
auf die Gewalttaten,
die sie auf andere ausüben,
und denkt:
Gott warum?

Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
Mensch, warum?
Du bist für das, was du tust,
selbstverantwortlich!