Gratwanderung

Ich aber, ich habe auf deine Güte vertraut; mein Herz soll frohlocken über deine Rettung. Ich will Jehova singen, denn er hat wohlgetan an mir.
Psalm 13,5

Das Leben ist eine Gratwanderung.
Von heute auf morgen
kann das Unheil anklopfen, ganz unverhofft,
mitten in anderen Planungen.

Das Leben ist eine Gratwanderung,
es geht immer auch schlimmer,
bis zum Schlimmsten,
seien wir dankbar, wenn das Schlimme
weniger schlimm ist, als es hätte sein können.

Beratungsresistenz

Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Einfältigen gehen weiter und leiden Strafe.
Sprüche 27,12

Manche rennen mit offenen Augen
in ihr Unglück,
das Offensichtliche verdrängend,
beratungsresistent.
Der Katzenjammer folgt auf den Fuß.

Ungemach

Denn er hat doch zu uns nach Babel gesandt und gesagt: „Es wird lange dauern; baut Häuser und wohnt darin und pflanzt Gärten und esst ihre Früchte!“
Jeremia 29,28

Mit dem Ungemach muss man sich nicht anfreunden,
aber dennoch sich mit ihm arrangieren,
da es lange dauern kann,
bis es vorüber ist und man
ansonsten die Kraft verliert,
zu hoffen und zu überleben.

Schwere Zeiten

Ich schrie um Hilfe bis zum Morgen, aber wie ein Löwe, so zerbrach er alle meine Gebeine. Vom Tag bis zur Nacht wirst du ein Ende mit mir machen!
Jesaja 38,13

Die Zeiten,
in denen wir am Boden liegen,
sind die besten Zeiten,
Gott zu vertrauen.

Schlachtfelder des Lebens

Und ich wandte mich und sah all die Unterdrückungen, die unter der Sonne geschehen. Und siehe, da waren Tränen der Unterdrückten, und sie hatten keinen Tröster. Und von der Hand ihrer Unterdrücker ging Gewalttat aus, und sie hatten keinen Tröster.
Prediger 4,1

Unterdrücker gibt es viele.
Noch mehr Opfer.
Schlachtfelder des Lebens.
Glücklich,
wer in allem Unglück
Gott als Tröster hat.

Misthaufen

Um manche Menschen verlässt einen die Sorge nicht,
weil man von Ferne sieht,
wie sie von einem Misthaufen in den nächsten treten.
Sie sind gerade dem einen entwachsen,
stehen sie mit beiden Beinen im nächsten.
Als ob sie keine Augen im Kopf haben.
Und hören mögen sie auch nicht.
Man kann ihnen nur Gummistiefel wünschen,
damit sie nicht bis in die Knie im Mist versinken.

 Misthaufen

Unglücksfrauen

Und über Isebel redete der HERR auch und sprach: Die Hunde sollen Isebel fressen an der Mauer Jesreels (1.Könige 21:23)

Aus Bösem kann nichts Gutes werden.
Unglücklich geboren,
böse gelebt,
böse gestorben.
Aus Bösem kann nichts Gutes werden.

 Und über Isebel redete der HERR auch und sprach: Die Hunde sollen Isebel fressen an der Mauer Jesreels ( 1.Könige 21,23 )