Gehör schärfen

Sieh zu und höre auf alle diese Worte, die ich dir gebiete, auf dass dir’s wohlgehe und deinen Kindern nach dir ewiglich, weil du tust, was recht und wohlgefällig ist vor dem HERRN, deinem Gott.
5.Mose 12,28

Soll es uns auf Dauer gut gehen,
ist die beste Strategie,
das Gehör zu schärfen,
allein auf Gottes Stimme in uns zu hören
und dort hinzugehen, wo er uns hinleitet.

Elterliche Liebe

Der König sagte: Der Junge, mein Absalom, ist doch hoffentlich unversehrt?
2.Samuel 18,29

Kinder bleiben Kinder,
was immer sie anstellen,
was immer sie gegen den Willen der Eltern tun,
oder sie sich gar, wie Absalom,  offen oder verdeckt
gegen die Eltern oder einen Elternteil stellen.

Die elterliche Liebe erträgt alles, ist geduldig und treu,
versucht einzuwirken und gibt das Kind nie auf.

Von David können wir es lernen.
Er hat nicht aufgehört, Absalom zu lieben,
obwohl das keiner mehr verstanden hat.

Von Gott können wir es lernen.
Er gibt uns nie auf, steht treu zu uns,
auch wenn es mit unserer Treue hapert.

Wir sollten uns daran erinnern,
wenn unsere Treue auf die Probe gestellt wird
und uns an unsere Grenzen bringt.

Lebenserfahrung

Der Vater macht den Kindern deine Treue kund.
Jesaja 38,19

In der Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:

Der Lebende, der Lebende, der preist dich, wie ich heute: der Vater gibt den Kindern Kunde von deiner Treue.

Gott steckt im Leben und
wer ihn
erfährt,
vertraut,
erzählt
von seinem Leben.

Lebenserfahrung!

Verbrechen gegen unsere Kinder

Noah tat alles, was ihm Gott gebot.
1.Mose 6,22

Keine Diskussion,
kein Zögern,
kein Hinterfragen.

Solange es Noah schlecht ging,
hatte er kein Problem
mit der Demut.
Sehr wohl,
als er zu Wohlstand kam.

Im Wohlstand vergessen wir,
wie es in der Not ist und wer hilft.
Viele Menschen auf unserem Globus
leiden gerade an Gedächtnisverlust.

Nicht jeden Fehler kann man mehr korrigieren.
Die Konsequenzen wollen getragen sein.
Verbrechen gegen unsere Kinder!

Partyreste

Die letzten Gäste sind gegangen.
Haben es heute noch lange ausgehalten,
ausgehend gefrühstückt.
Auf 14 Frühstücksgäste war
irgendwie niemand eingerichtet.
Brot hatten wir nur in der Gefriertruhe.
Gottseidank gibt es inzwischen
Bäckereien, die erkannt haben,
dass auch – oder gerade – sonntags
gutes Geschäft zu machen ist.
Auch der einzig verbliebene
Veganer ist bei uns nicht verhungert.
Noch interessante Gespräche geführt.
Habe mir erklären lassen,
wie man Met braut und gelernt,
dass man auch in den Zwanzigern
Dinge verbaselt, die man nicht verbaseln sollte.
Irgendwie tröstlich.
Scheint also keine Sache zunehmenden Alters zu sein.
Nicht jeder war heute voll auf der Höhe.
Insbesondere das Geburtstagskind
war mit der Resteverwertung beschäftigt.
Geschirrberge sind inzwischen gespült
und bis zur nächsten Party
im Keller verschwunden.
Wieder einigermaßen klar Schiff.
Es ist schon ein Unterschied,
ob Teenager feiern oder
20 – 30Jährige.
Alles schon etwas gesetzter.
Sohnemann meldet sich gerade.
Hat schon wieder Hunger.
Na dann, der Alltag hat uns wieder.
Gehen wir mal wieder kochen…

 Partyreste

Party-Alarm

Und wieder steigt eine Party.
Gyrossuppe, wie immer,
aber erstmals auch
Veganes geordert.
Auf Nachfrage die Bestätigung:
Doch, es werden auch vegan
gepolte Gäste kommen.
Vegane Gyrossuppe?
Geht wohl schlecht.
Also zusätzlich
Kürbissuppe mit Kokosmilch gekocht.
Je 10 Liter.
Dazu selbstgemachtes Ciabatta.
Eingekauft und dann 6 Stunden
in der Küche gestanden,
trotz Hilfe beim Schnippeln.
Links von mir die eine Freundin,
rechts die andere.
War ganz nett.
Diesmal keine LAN-Party
mit Schulkameraden,
sondern Party
mit sehr gemischtem Volk:
Schulkameraden, Studienkollegen, Footballer…
Mal sehen, was das wird, sagt mein Sohn,
nicht ganz sicher, ob der Mix sich auch mischt.
Ex-Freundin und neue Freundin treffen aufeinander,
man ist tolerant,
geht sich aber trotzdem, soweit ich das sehe,
aus dem Weg.
Beste Freundinnen muss aus ihnen auch nicht werden.
Ich mag sie beide.
Der ein oder andere,
den ich seit nahezu 15 Jahre kenne,
ist ganz schön auseinandergegangen.
Die Jungs-Figur weicht so nach und nach
der Männer–Figur, an der die Ansätze
des Wohlstandsbauches schon zu erkennen sind.
Beim weiblichen Geschlecht überwiegt der Typ
groß, schlank, kurzes Röckchen, blonde lange Haare.
Bis auf die Ex-Freundin.
Die Jungs alle schwarz gekleidet,
viele lange Haare, teils Zopfträger.
Ähnliche Lebenseinstellungen.
Aus den Boxen Heavy Metall.
Viele hatten einen langen Anreiseweg,
aber auch hier dominiert die alternative Lebensweise.
Einer kam über 40 km per Rad.
Als ich sah, wie er sich mit einem Handtuch
den Schweiß abwischte,
habe ich ihm eine Dusche angeboten,
die er dankend angenommen hat.
Ein anderer kam – anstatt anzurufen –
die 4 km von der Bahnstation gelaufen.
Der Rest hat Fahrgemeinschaften organisiert.
Der halbe Flur ist gefüllt mit Schuhen,
die sie alle brav dort aufgereiht haben.
So langsam kommt die Party in Fahrt.
Es ist nicht so,
dass sie sich nichts zu sagen hätten.
Lautes und fröhliches Stimmengewirr und Gelächter.
Die ersten singen schon,
Mädchengekicher.
Einige werden übernachten.
Der harte Kern hält erfahrungsgemäß durch,
bis ich wieder aufstehe…
Mal sehen, wie es um meinen Schlaf
heute Nacht bestellt ist.
Eigentlich bin ich ja todmüde.
Eigentlich.
Nebenan tönt es „Alarm“…
… und die Musikrichtung hat gedreht:
Ich hör TORFROCK …
Ach ja…

 Demokratie-Seifenblasen

Kinder

Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet.
Psalm 8,3

In der Elberfelder ist übersetzt:

Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet um deiner Bedränger willen, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen

Gott gründet seine Macht aus seinen Kindern
– und sind sie auch noch so unselbständig.