Begrenzungen

Der HERR führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Gefallen an mir hatte.
2.Samuel 22,20

Unser Blickwinkel ist beengt,
was wir erreichen können, begrenzt,
unser Verstehen endlich.

Gott entgrenzt uns nach seinem Gefallen
in seine unbegrenzte Unendlichkeit.
Bis die allerletzte Grenze fällt.

Grenzverletzungen

So spricht der Herr, HERR: Das ist die Grenze, innerhalb derer ihr euch das Land als Erbe zuweisen sollt.
Hesekiel 47,13

Wir sind gerne Himmelsstürmer,
vergessen unsere Grenzen,
vergessen die Grenzen anderer,
begehen Grenzverletzungen und
vergessen dabei, dass wir,
wenn wir der Sonne zu nahekommen,
wie Ikarus abstürzen und ertrinken.
Die Einsicht kommt dann zu spät.

Begrenzungen

HERR, Gott Israels, du bist gerecht! Denn wir sind als Gerettete übrig geblieben, wie es heute ist. Siehe, hier sind wir vor dir mit unserer Schuld. Denn bei einem solchen Verhalten ist es unmöglich, vor dir zu bestehen.
Esra 9, 15

Demut kleidet besser als Übermut.
Dazu gehört auch,
unsere Begrenzungen einzugestehen.

Vermögen

Ich weiß sehr gut, dass ein Mensch nicht recht behalten kann gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.
Hiob 9,2.3

Doch mit anderem Duktus in der Elberfelder Übersetzung:

Wahrlich, ich weiß, daß es also ist; und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott? Wenn er Lust hat, mit ihm zu rechten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.

Wenn es uns nicht passt,
wie das Leben so gerade ist, und
wir anfangen mit Gott zu diskutieren,
ihm zu sagen,
dass es nicht gerecht ist,
wie das Leben sich uns darstellt,
dann ist es Zeit,
uns auf unsere Begrenztheit zu besinnen und
Demut walten zu lassen.
Schauen wir auf die selbstverschuldeten
Übel der Welt,
schauen wir auf uns selbst.
Was vermögen wir?

Grenzen

So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
Hosea 12,7

Manche Werte stehen nicht zur Disposition.
Zu sagen, an Gott zu glauben,
und diese Grenzen zu überschreiten,
heißt eine Grenze zu unterschreiten.
Was sind diese Grenzen?
Keine Ahnung?
Tiefere Betrachtung zu empfehlen.

Gescheiterte Vereinnahmung

Wir, dein Volk, die Schafe deiner Weide, danken dir ewiglich und verkünden deinen Ruhm für und für.
Psalm 79,13

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

So werden wir, dein Volk, und die Herde deiner Weide, dich preisen ewiglich, dein Lob erzählen von Geschlecht zu Geschlecht.

Ein „und“, das einen großen
Unterschied machen kann.

Gott lässt sich von niemanden vereinnahmen,
er überspringt die Begrenzungszäune.