Jesus öffnet den Jüngern das Verständnis

Jesus öffnete den Jüngern das Verständnis, so dass sie die Schrift verstanden.
Lukas 24,45

Wenn man den Vers im Zusammenhang liest, ist es eine Zusammenfassung der Geschichte Jesu mit seinen Jüngern und folglich mit uns.

Er erscheint, sie glauben es nicht. Er greift zu einer bildlichen Maßnahme, um ihnen verständlich zu machen, was vorgeht: Weiterlesen „Jesus öffnet den Jüngern das Verständnis“

Arm und reich

Durch alle Dunkelheit hindurch,
sehe ich Dein Licht,
durch alle Angst,
alles Leid,
alles Nichtverstehen hindurch,
leitet mich Deine Hand.

Dein Licht leuchtet,
auch wenn ich es nicht sehe,
Deine Kraft waltet,
auch wenn sie verborgen ist,
Du sprichst mit mir,
auch wenn meine Ohren es nicht hören.

Du wirkst so wunderbar,
dass ich als Mensch es nicht begreifen kann.
Mein Verstand vermag Dich nicht zu fassen,
mein Tun ist mehr ein Unterlassen,

Arm und doch so reich steh ich vor DIR.

Blöße

Adventsversprechen

Siehe,
Ich will meinen Engel senden,
der vor mir her den Weg bereiten soll.

Und bald wird kommen zu seinem Tempel der HERR, den ihr sucht;,
der Engel des Bundes, des ihr begehrt,
Siehe, er kommt! spricht der HERR Zebaoth.

Wer wird aber den Tag seiner Zukunft erleiden können?
Wer wird bestehen, wenn er erscheinen wird?

Denn er ist wie das Feuer eines Goldschmieds
und wie die Seifen der Wäscher.

Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen;
er wird die Kinder Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber.

So bekehrt euch nun zu mir,
so will ich mich zu euch auch kehren,
spricht der HERR Zebaoth

(Maleachi 3,1 ff)

Engel

Geburtstags-Abendmahl

Brot und Wein
Gottes Wort
Wahrer Leib und
Wahres Blut.

Gebe Dich mir.
Nehme mich mir.
Lebe in mir.

Lass mich
mich verlieren und
Dich finden.

Dein Blut schwemme
meine inneren und
äußeren Feinde hinweg,

Deiner bedarf ich,
damit es hell wird in mir,
Dein Erbarmen erflehe ich,
damit ich würdig werde vor Dir.

Verzeih meine Unzulänglichkeiten,
Vergib meine Schuld.

Ohne Dich verhungert mein Leib.
Ohne Dich verdurstet meine Seele.

Erleuchte
mein Verstehen mit dem Licht wahren Glaubens,
meine Gegenwart mit Deiner Gegenwart,
mein Herz mit Deiner Liebe.

Sei meine Speise und mein Trank.
Sei Nahrung für mein Leben,
damit ich Kraft finde für Dein Leben,
damit ich immer danken kann.

Lebendiges Wasser,
Blut und Wein,
fließe in mich ein,
damit Du,
Dein Friede und
Deine Liebe
aus mir heraus fließen.

Brot und Wein

Dein Leib
Dein Blut
Dein Kreuz

Dein allzeit sättigendes Abendmahl
für Dein Kind.

Danke – mein treu sorgender Vater.

Abendmahl

DU und ich

Bist DU ein DU und ich ein ich?
Sind wir zwei oder sind wir eins?

Wenn DU mich ansiehst,
sieht mein inneres Auge DICH.

Wenn DU zu mir sprichst,
hört mein inneres Ohr DICH.

Wenn DU bewirkst,
erfahre ich.

DU bist ein Mantel, der mich hüllt,
DU bist der Blitz, der mich erhellt,
DEIN Reich, das man nicht sieht,
Weil es in meiner Seele lebt.

Seelenfeuer

Verlassenheit

Tiefe Dunkelheit – und dann wieder Licht.
Der Blog der letzten Wochen ist ein Spiegel.
Ich hadere, aber auch wieder nicht.

Heinrich Seuse in seinem Büchlein von der Ewigen Weisheit:

Was will der allerhöchste Geist von mir?

Antworten der ewigen Weisheit:

In allem Gottes Willen zu tun.

Und wüsste ich,
ich müsste Nesseln ausreißen und anderes Unkraut,
so würde ich nichts anderes lieber tun.

Eine Gelassenheit ob aller Gelassenheit ist gelassen sein in Verlassenheit.

Wie erfahre ich Gottes Gegenwart?

„Wenn ich mich verberge und das Meine der Seele entziehe, so wirst Du erst inne, wer ich bin und wer Du. Ich bin das ewige Gut, ohne das niemand etwas Gutes hat. Und darum, wenn ich mich, das ewige Gut, so gütig und in Liebe ergieße, so wird gut alles das, wohin ich komme. Daran mag man meine Gegenwart erkennen, wie die Sonne an ihrem Glanze, die man doch nach ihrer Substanz nicht sehen kann. Empfandest Du mich je, so geh in Dich selber und lerne, die Rosen von den Dornen scheiden und die Blumen aus dem Grase lesen“.

 

„Wenn Lieb bei Lieb ist,
weiß Lieb nicht,
wie lieb Lieb ist;
wenn aber Lieb von Lieb scheidet,
so empfindet erst Lieb,
wie lieb Lieb war“

Dunkelheit und Licht