Ausgenutztwerden

Denn wenig war, was du vor mir hattest, und es hat sich ausgebreitet zu einer Menge, und Jehova hat dich gesegnet auf jedem meiner Tritte; und nun, wann soll ich auch für mein Haus schaffen?
1.Mose 30,30

Man kann viel für andere tun,
sich zurückstellen,
sich aufopfern,
aber irgendwann
muss man auch für sich selbst sorgen,
sonst wächst das Gefühl
des Ausgenutztwerdens
und verbreitet sich als inneres Gift.

Entleerung

Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue.
Klagelieder 3,22-23

Die Versuchung, zu verzagen,
ist manchmal groß.
Die Kunst besteht darin,
sich der Sorgen zu entleeren und
den gewonnen Raum
mit Gott aufzufüllen.

Alltagssorgen

Ja, ist nicht so mein Haus bei Gott? Hat er mir doch einen ewigen Bund gesetzt, in allem geordnet und bewahrt! Denn all mein Heil und all mein Wohlgefallen, lässt er es denn nicht sprießen?
2.Samuel 23,5

Die Zuversicht,
dass Gott mit mir und mit den Meinen ist,
hilft durch manche Sorgen mit den Meinen,
auch wenn ihnen selbst die nötige Einsicht fehlt
und selbst wenn man selbst manchmal ins Wanken gerät.

Gott sorgt für mich und die Meinen!

Seht

Der HERR spricht: Ich will mich zu euch wenden und will euch fruchtbar machen und euch mehren und will meinen Bund mit euch halten.
3.Mose 26,9

Seht, hier bin ich,
seht, so sorge ich für euch,
seht, so stehe ich zu euch.

Und ihr?

Hausgemacht

Wer auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.
Psalm 32,10

Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:

Viele Schmerzen hat der Gesetzlose; wer aber auf Jahwe vertraut, den wird Güte umgeben.

Unsere Sorgen sind meistens hausgemacht.
Wenn sie allzu sehr drücken,
ist es Zeit, sich selbst zu hinterfragen:
Viele Schmerzen hat der,
der auf sich,
anstatt auf Gott vertraut.