Christbäume

Darum wird euretwegen Zion als Acker gepflügt werden, und Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden.
Micha 3,12

Weihnachten ist vorbei,
der Festmodus weicht langsam dem Alltag.
Die vom Kerzenschein in milden Glanz
getauchte Realität erscheint wieder
in ihrem kalten Licht.
Weihnachten hat daran nichts geändert.
Die Kassen haben geklingelt,
der Baum ist schon wieder entsorgt,
die falschen Weihnachtsengel neu verkleidet,
die Fettpolster dicker,
Oma, Opa, Tanten, Onkel, Kinder, Enkel
wieder abgereist,
die Heiligenscheine abgefallen.
Gott in den Weihnachtkisten verstaut.
Weihnachten ade!

Alle schon in den Startblöcken für das neue Jahr.
Auf die Plätze,
fertig,
weiter so.

Euretwegen wird der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden!
Voller Christbäume, die alle Zeit haben, die sie brauchen,
um zu wachsen.

 

Bauchgrummeln

Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.
Jesaja 40,31

Das Neue Jahr vor uns,
Bauchgrummeln in uns.

Gegen Bauchgrummeln:

Die auf Gott hoffen,
gewinnen neue Kraft!
Wie Adler schwingen sie sich
über die Dinge.

Und wenn wir müde werden,
die Augen schmerzen,
von dem was sie sehen,
die Ohren taub werden,
von all dem Halali,
die Flügel schmerzen,
unser Antrieb stottert,
erinnern wir uns an Gottes Kraft,
die uns wieder empor hebt,
Auftrieb gibt,
wenn wir es brauchen
und uns wieder über den Dingen
fliegen lässt.

Fürchte dich nicht

Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und nicht verworfen – fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.
Jesaja 41,9-10

Es gibt genug Gründe,
verunsichert zu sein:
die politische Lage,
die Befürchtung von Altersarmut,
Arbeitslosigkeit, moderne Sklaverei,
der Raubbau an den endlichen Ressourcen
und der gepeinigten Natur,
endliche Möglichkeiten aus einem
unendlichen Reservoir menschlicher Abgründe.

Fürchte dich nicht,
hab keine Angst,
ich bin dein Gott,
ich stärke und helfe dir.

DIE Weihnachtsbotschaft!

Ich, wir, die Menschheit
braucht Gottes Beistand
dringlicher denn je.

Festzeiten

Eure Neumonde und eure Festzeiten hasst meine Seele, sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde.
Jesaja 1, 14

Weihnachten.
Viele wissen gar nicht mehr,
was der Anlass ist und
von denen, die es wissen,
ist er fremd,
sie mögen die Weihnachtsmärchen
nicht (mehr) glauben.

Gott mag stöhnen:
Eure Festzeiten hasst meine Seele,
sie sind mir zur Last geworden,
ich bin des Tragens müde.

Menschliche

Und es wird an jenem Tag geschehen, dass jeder Ort, wo tausend Weinstöcke von tausend Silberschekeln waren, zu Dornen und Disteln geworden sein wird.
Jesaja 7,23

Was vor Gott zählt, kann man sich
für kein Geld der Welt kaufen.
Alles Menschliche ist nicht von Dauer.

Nährboden

Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden die Berge triefen von Most und die Hügel überfließen von Milch, und alle Bäche Judas werden strömen, voll von Wasser. Und eine Quelle wird aus dem Haus des HERRN hervorbrechen und das Tal Schittim bewässern.
Joel 4,18

Gott ist der Nährboden,
auf dem wir gut gedeihen,
die nie versiegende Quelle,
die uns speist.

Kindisch

Und ihr wisst mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, dass auch nicht ein Wort hingefallen ist von all den guten Worten, die der HERR, euer Gott, über euch geredet hat: Alle sind sie eingetroffen für euch; kein einziges Wort davon ist hingefallen.
Josua 21,14

Menschen sind Kinder
und bleiben Kinder.
Egal wie alt sie sind,
sie bleiben schwer belehrbar:

Trotzig wie ein Vierjähriger,
aufsässig wie ein Pubertärer,
unbelehrbar wie ein 20jähriger,
ehrgeizig wie ein 30jähriger,
verbissen wie ein 40jähriger,
selbstgerecht wie ein 50jähriger,
müde wie ein 60jähiger,
süffisant wie ein 70jähriger,
milde wie ein 80jähriger
sturköpfig wie ein 90jähriger.

Gott ist da, kennt das Kind,
schenkt ihm Gehör,
nimmt es in Arm,
egal wie kindisch es sich benimmt.

Unterwegs

Und der Mann zog aus der Stadt, aus Bethlehem-Juda, um sich aufzuhalten, wo er es treffen würde.
Richter 17,8

Gott verharrt nicht irgendwo,
er ist unterwegs zu uns,
klopft bei uns an und
wo er offene Türen findet,
kehrt er ein.

Nebelschwaden

Wird doch Abraham gewisslich zu einer großen und mächtigen Nation werden, und sollen doch in ihm gesegnet werden alle Nationen der Erde.
1.Mose 18,18

Abraham ist das Sinnbild des Vaters aller Väter,
steht für die Wechselfälle des Lebens,
seine Versuchungen und Herausforderungen,
für Glück und Unglück,
für Erfolg und Scheitern,
für das Leben als Wanderschaft,
immer am Abgrund entlang,
zwischen Zweifel und Gottvertrauen.
Und in allen Nebelschwaden
klärt Gott am Ende den Weg.

Abzweigungen

Der Aufrichtigen Straße ist: vom Bösen weichen; wer seinen Weg bewahrt, behütet seine Seele.
Sprüche 16,17

Es gibt nichts Wichtigeres, als seine Seele vor dem Bösen zu bewahren,
d.h. auf dem Weg zu bleiben, den Gott einen führt und
die Abzweigungen rechts und links liegen zu lassen,
wie immer die Verlockungen sind.

Statussymbole

Jehova, um zu helfen, ist bei dir kein Unterschied zwischen dem Mächtigen und dem Kraftlosen. Hilf uns, Jehova, unser Gott!
2.Chronik 14,11

Wenn wir uns auf menschliche Hilfe verlassen,
sind wir oft verlassen.
Gott hilft ohne Unterschied.
Statussymbole beeindrucken ihn nicht.

Schaumschlägerei

Und der Dornstrauch sprach zu den Bäumen: Wenn ihr mich in Wahrheit zum König über euch salben wollt, so kommet, vertrauet euch meinem Schatten an; wenn aber nicht, so soll Feuer von dem Dornstrauch ausgehen und die Zedern des Libanon verzehren.
Richter 9,15

In Wahrheit muss man Gott erwählen,
Vertrauen in ihn setzen,
Schaumschlägerei entlarvt sich von selbst.